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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 23.08.2007

Neue Jungen braucht das Land

Was kann Gleichstellungsforschung leisten?

Von Heike Ularich

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Überflüssiger Wohnraum - ein Plattenbau steht zum Abriss bereit (AP)
Überflüssiger Wohnraum - ein Plattenbau steht zum Abriss bereit (AP)

Junge gut ausgebildete Frauen, namentlich in Ostdeutschland, wandern aus ihrer Heimat ab, wenn es für sie dort nicht genug qualifizierte Arbeitsplätze gibt. So lässt sich eine aktuelle Sozialstudie zusammenfassen. Was ist mit den offensichtlich weniger gut ausgebildeten Männern, die zurückbleiben?

Die Sache ist ernst, sagen die Wissenschaftler, weil den Männern nicht nur allgemeine, sondern auch soziale Qualifikationen fehlen, wie zum Beispiel Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Zudem müssen Männer und Frauen neue Strukturen des Miteinanders finden, die alten funktionieren augenscheinlich nicht mehr. Insgesamt geht es um Gleichstellung auf allen Ebenen. Zum Glück weiß man davon viel durch Frauenbewegung und "Gender Mainstreaming", aber wie kann man dieses Wissen für die neuen Aufgaben der Gleichstellungsforschung nutzen?

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