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Fazit | Beitrag vom 08.08.2018

Neu im Kino: "Itzhak"Ein Leben für die Geige

Von Patrick Wellinski

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Der Geiger Ithak Perlman spielt mit geschlossenen Augen auf seinem Instrument. (Arsenal Filmverleih)
Der israelische Geiger Itzhak Perlman (Arsenal Filmverleih)

Als kleiner Junge war Itzhak Perlman überhaupt nicht begeistert davon, Geige zu üben. Doch seine Eltern erkannten sein großes Talent und motivierten ihn. Der Dokfilm "Itzhak" gewährt dem Zuschauer tiefe Einblicke in das Leben des israelischen Künstlers.

Worum geht es?

Der Dokumentarfilm nähert sich dem Ausnahmeviolinisten Itzhak Perlmann sehr persönlich, aber mit dem nötigen Respekt und der Anerkennung von Leben und Werk. Man sieht ihn in seinem Alltag, wie er über seine Musik fachsimpelt und hört seinen heiteren Ausführungen zum Leben zu. In zahlreichen Interviews kommen Weggefährten, Bewunderer und Förderer zu Wort.

Was ist das Besondere daran?

Das Beeindruckende an dieser sehr klassisch konzipierten und erzählten Dokumentation ist, dass Perlmanns Leben nicht nur als helle Aufstiegsgeschichte erzählt wird. Die dunklen Seiten werden nicht ausgespart. Seine Kinderlähmung, die traumatische Kriegserfahrungen seiner Eltern, die im Strudel des Zweiten Weltkrieges knapp mit dem Leben davon kamen. Auch das prägt seine Musik. Schön, dass der Film dies so klar herausarbeitet.

Bewertung

Der Film funktioniert sowohl für Bewunderer von Perlmann als auch für alle, die noch nie von ihm gehört haben. Ein Porträt eines beeindruckend Lebens und die Innenansicht eines herausragenden Künstlers.

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