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Breitband | Beitrag vom 25.06.2016

NetzmusikLange Bärte, starke Gefühle, unerwartete Klänge

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Es gibt wenige Ort, an denen Klischees so sehr begrüßt werden wie in der Welt des Rock 'n' Roll. Tigerman Woah aus Massachusetts leben in dieser Welt. Vier langhaarige, bärtige Männer, die hochprozentigem Alkohol in ihrer Bandbeschreibung einen festen Platz einräumen und mit rauchig-beherzter Stimme und lauten Gitarren authentischen Bluesrock zelebrieren.

Up South Vol. 3 by Tigerman WOAH!

«Manchmal ist es besser schlechte Erfahrungen nach außen zu kehren und in Kunst zu verwandeln als sich innerlich davon zerfressen zu lassen.» Das ist das Motto von Miriam Maaravi aka Chimera aus Texas. Die junge Musikerin verarbeitet persönliche Enttäuschungen ihres Alltags in emotionalen Singer/Songwriter Stücken. «No Apologies» heißt ihr Debut. Wir hören den Opener «Macaroni Pieces».

No Apologies by Chimera (Miriam Maaravi)

Eigentlich wollte der britische Musiker David Gresham ein Album aufnehmen. Dann kam ihm ein Umzug von Cambridge nach London dazwischen und aus dem geplanten Album wurde eine Konzept-Single, wie er es nennt. Auf «Airships» vereint er behutsame Klavier- und Gitarrenklänge mit choralen Sounds, die besonders in seinem Stück «Cruising» zur Geltung kommen.

Airships by David Gresham

Die 90er strecken ihre Fühler bis in die Gegenwart aus, auch in Frankreich. In Besançon werkelt die vierköpfige Band Go Spleen an Indierock Songs mit offensichtlichen Grunge Einflüssen, die sie nun als Vorbote eines neuen Albums im Netz veröffenlticht haben. Wir hören ihr Stück «I'm the Zoo».

Démo - Avril 2016 by Go Spleen

Talia Rubenstein liebt ihre Akustikgitarre. Sie widmet ihr sogar einen Youtubekanal, in dem sie regelmäßig eigene Gitarren-Kompositionen und Coversongs präsentiert. Auf der Musikplattform Bandcamp hat die Bostoner Musikerin nun ein Album veröffentlicht - mit eigenen Songs und Ko-Produktionen mit befreundeten Künstlern. Wir hören das Stück «To a Sailor» feat. Corey Hales.

Et Al. by Talia Rubenstein

Zum Schluss machen wir einen überraschenden musikalischen Sprung nach Thailand. Dort macht ein Duo Musik mit einem Handpan - eine Art Hybrid aus Klangschale und Steeldrum. Das Schweizer Instrument fand seinen Weg in die Hände des Duos Honon aus Bankok. Die machen damit Musik, die an moderne elektronische Tanzmusik erinnert. «Monsoon» heißt der erste Titel ihres gerade erschienenen Albums «Draw».

Draw by Honon

Bild: beard von urban_data auf flickr CC BY

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