Seit 23:30 Uhr Kulturnachrichten
Mittwoch, 21.10.2020
 
Seit 23:30 Uhr Kulturnachrichten

Breitband | Beitrag vom 21.05.2016

NetzkulturDoom

Beitrag hören Podcast abonnieren

Es gab mal eine Zeit, da hießen Egoshooter nicht Egoshooter, sondern Doom-Likes oder Doom-Klone. Das ist schon eine Weile her - Anfang der 90er des letzten Jahrhunderts - aber damals war Doom eine Revolution.

Die Mutter aller Egoshooter
Doom war zwar nicht der erste Egoshooter - aber der erste Erfolgreiche. Dabei hat sicherlich nicht nur geholfen, dass die 3D-Grafik bahnbrechend und das Spielen selbst aberwitzig schnell war, auch die - für damalige Verhältnisse - überbordende Gewaltdarstellung übte eine gewisse Faszination aus.

Seitdem ist eine Weile vergangen, immer mal wieder gab es Nachfolger. Der Mythos blieb erhalten, immer wieder müssen sich neue Doom-Teile an der Mutter aller Egoshooter messen lassen. Jetzt ist es wieder soweit: Es ist ein neues Doom erschienen.

Wiederauferstandene Legende oder vergammelter Zombie
Es ist eigentlich der vierte Teil, aber er heißt einfach nur: Doom. Ist das ein Zeichen für Kompromisslosigkeit und Selbstbewußtsein? Oder einfach nur der Versuch mit dem Namen einer Legende Geld zu machen?

Das neue Doom ist wieder blutig, gewalttätig und lässt gleichzeitig alle Shootertrends außen vor: Die Level sind verwinkelt, die Lebenspunkte regenieren sich nicht von selbst und statt aus der Deckung zu schießen, muss man immer mitten in die Action. Verpasste Modernisierung oder mutiges Statement?

Marcus Richter ist sich da nicht ganz einig und wird das in der Sendung ausführlich mit sich selbst diskutieren.

Breitband

Breitband SendungsüberblickFake News überall
Würfel, die auf der Kippe stehen und sowohl auf "Fact", als auch auf "Fake" landen könnten (imago images / Alexander Limbach)

Während des US-Wahlkampfs zirkulieren in den sozialen Medien lauter Falschmeldungen und Halbwahrheiten. Haben die Plattformen aus 2016 gelernt? Außerdem: mangelnde Kontrolle bei Software-Exporten und der Umgang der Medien mit Trumps Covid-Erkrankung.Mehr

Soziale Medien und die US-WahlAus 2016 wenig gelernt
Sprechblase, die aus einem Smartphone kommt und in Vögel zerfällt (imago images / Ikon Images)

Die Rolle, die Facebook, Twitter und Co. im letzten US-Wahlkampf gespielt haben, war keine rühmliche. Seitdem gab es viele Entschuldigungen und noch mehr Versprechungen. Doch wirklich gerüstet sind die Plattformen für die Wahl im November nicht.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur