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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.04.2020

Nach Hitlers TodDie letzten Tage der NS-Herrschaft

Von Anke Schaefer und Winfried Sträter

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2. Weltkrieg / Eroberung von Berlin durch die Rote Armee, 16. April bis zur Kapitulation am 2. Mai 1945. Sowjetsoldaten ziehen durch eine Straße Berlins. Aus den Fenstern der Häuser hängen als Zeichen der Kapitulation weiße Fahnen. Foto, 1. Mai 1945. | (imago  images / akg-images)
Weiße Fahnen als Zeichen der Kapitulation der Bevölkerung am 1. Mai in Berlin. Bis die nationalsozialistische Regierung kapitulierte, sollte es noch einige Tage dauern. (imago images / akg-images)

Plünderungen, Vergewaltigungen, Todesmärsche: Die letzten Kriegstage bringen für die Menschen in Deutschland weiteres Chaos. Unterdessen versucht die Regierung Dönitz in völliger Verkennung der Sachlage einen Deal mit US-General Eisenhower.

"Deutsche Männer und Frauen! Soldaten der deutschen Wehrmacht! Unser Führer Adolf Hitler ist gefallen." Am 1. Mai 1945 verkündet Großadmiral Karl Dönitz Hitlers Ende. Dass dieser Selbstmord begangen hat, verschweigt er. 

"Der Führer hat mich zu seinem Nachfolger bestimmt. Im Bewusstsein der Verantwortung übernehme ich die Führung des deutschen Volkes in dieser schicksalsschweren Stunde."

Eigentlich war Hermann Göring Hitlers Kronprinz gewesen, aber im Strudel des nahenden Untergangs hatte er sich nach Süden abgesetzt und versucht, mit den Westmächten Kontakt anzubahnen. Kein Kampf bis zum letzten Atemzug – das war für Hitler Verrat. Und den bestrafte er mit dem Entzug aller Ämter. Stattdessen: der vergleichsweise unbedeutende Dönitz, denn der hatte dem Führer bedingungslose Treue geschworen.

Am Tag nach Hitlers Selbstmord sind fast alle Teile des Reiches von den Alliierten erobert und besetzt. Nur im hohen Norden, in Schleswig-Holstein, gibt es noch eine kleine nicht besetzte Enklave, in der Hitlers Nachlassverwalter seine neue Regierung bilden kann. Wie bei einer richtigen Regierungsbildung gibt es Machtspiele – und Männer, die noch Karriereerwartungen haben. Heinrich Himmler zum Beispiel. Der Verantwortliche für den Massenmord an den Juden ist überzeugt: mit der SS werde er auch künftig ein Ordnungsfaktor im Reich sein. Und dann erfährt er, dass Hitler Dönitz auserkoren hat und wird von diesem kaltgestellt.

Die Schwarzweiß-Aufnahme vom 3. Mai 1945 zeigt deutsche Offiziere vor dem Hauptquartier des britischen Feldmarschalls Montgomery. (picture-alliance / akg-images)Hitlers Nachfolger Karl Dönitz glaubte, die Anti-Hitler-Front spalten zu können und ließ am 3. Mai 1945 Verhandlungen mit dem britischen Feldmarschall Montgomery über einen Waffenstillstand aufnehmen. (picture-alliance / akg-images)

Noch halten sich Dönitz und sein Gefolge in Plön auf. Als aber die Briten bis ins nahegelegene Lübeck vordringen, weicht Dönitz am 3. Mai noch weiter nach Norden aus: nach Flensburg. Dort bildet Dönitz am 5. Mai seine "Geschäftsführende Reichsregierung". Mit dem Grafen Schwerin von Krosigk als Leitenden Minister, zuständig für Außenpolitik und Finanzen, Albert Speer als Wirtschaftsminister, außerdem einem Innen- und Kulturminister, einem Landwirtschaftsminister, einem Verkehrs- und Postminister und einem Arbeits- und Sozialminister. Hinzu kommen Staatssekretäre.

Hitler hatte Dönitz zu seinem Nachfolger auserkoren, weil er nur ihm vertraute, den Krieg bis zum Untergang weiterzuführen. Doch selbst der fanatische Hitler-Anhänger Dönitz fühlt sich nach dem Tod des Führers nicht mehr an ihn gebunden und versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist: das Deutsche Reich. Dönitz' Kalkül ist: Kapitulation nur an der Westfront, um die Antihitlerfront zu spalten und dann gemeinsam mit den Westmächten an der Ostfront gegen die Sowjetunion zu Felde zu ziehen. Wenn sich Amerikaner und Briten darauf nicht einlassen, droht Dönitz:

"Die Angloamerikaner setzen dann den Krieg nicht mehr für ihre eigenen Völker, sondern allein für die Ausbreitung des Bolschewismus in Europa fort."

Die Bevölkerung ließ Hitlers Tod kalt

"Nach allem, was wir wissen, scheint die Nachricht von Hitlers Tod bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung tatsächlich kaum Wut oder Trauer ausgelöst zu haben, sondern eher Teilnahmslosigkeit", sagt der Historiker Volker Ullrich. "Die Berliner Journalistin Ursula von Kardorf notierte am 2. Mai in ihr Tagebuch: Den Menschen hier ist es völlig gleichgültig, ob der einst so vergötterte Führer tot ist. Er hat seine Rolle ausgespielt."

Bereits nach der Niederlage in Stalingrad 1943 habe Hitlers Prestige sehr gelitten, sagt Ullrich, dessen Buch "Acht Tage im Mai" kürzlich erschienen ist. Zwar hatte Hitlers Ansehen nach dem Attentat der Widerständler auf ihn im Juli 1944 noch einmal eine Renaissance erlebt, war dann aber immer weiter gesunken. In den letzten Kriegsmonaten war er auch immer seltener öffentlich in Erscheinung getreten.

"Und so wurde der einst omnipräsente Führer für die Deutschen zu einer Art Phantomgestalt", so der Historiker.

Die Widerstandskämpferin und Journalistin Ruth Andreas-Friedrich schrieb:

"Hitler ist tot! Und wir – wir tun, als ginge uns das nichts an, als handele es sich um den gleichgültigsten Menschen von der Welt. Was hat sich denn geändert? Nichts! Nur, dass wir über dem Inferno der letzten Tage Herrn Hitler vergessen haben. Wie ein Spuk ist das Dritte Reich zerstoben!"

Berlin, Mai 1945. Deutsche Soldaten nach der Kapitulation im zerbombten Berlin auf dem Weg in die sowjetische Kriegsgefangenschaft. | (picture alliance / akg-images)Deutsche Soldaten auf dem Weg in die sowjetische Kriegsgefangenschaft. (picture alliance / akg-images)

Viktor Klemperer notierte bereits Mitte Mai 1945 in seinem Tagebuch, das Dritte Reich sei schon so gut wie vergessen:

"Das ist überhaupt eines der frappierendsten, irritierendsten Phänomene des Frühjahrs 1945 – mit welch atemberaubender Schnelligkeit sich der Prozess der Abwendung vom Nationalsozialismus vollzog. Gleichsam über Nacht verschwanden die Symbole und Embleme von der Bildfläche. Hitlerbilder, Parteiabzeichen, Hakenkreuz-Fahnen, das Führerbärtchen wurde abrasiert, das Buch 'Mein Kampf' wurde verbrannt oder vergraben und hinterher behaupteten viele Deutsche, diese Schandschrift gar nicht gelesen zu haben."

Mit dem Niedergang des Hitler-Mythos verfiel auch der Nimbus des Nationalsozialismus. Und das hieß für nicht wenige Erleichterung, sagt Volker Ullrich:

"Nie wieder habe sie so intensiv gefühlt, was es heißt, weiter leben zu dürfen, hat sich etwa die FDP-Politikerin Hildegard Hamm–Brücher an den 8. Mai 1945 erinnert. Und dieses Glücksgefühl, das apokalyptische Ende des Dritten Reiches überlebt zu haben, setzte große Energien frei."

Man wollte Deutschland wieder aufbauen und eine neue gesellschaftliche Ordnung etablieren. Die wenigsten aber wollten an Hitler und die eigene Hitler-Verehrung erinnert werden. Mitgefühl mit den Opfern des Dritten Reiches kam kaum auf, viele der Besiegten empfanden sich vielmehr selbst als Opfer. Statt Trauerarbeit leistete man Aufbauarbeit.

Dönitz will einen Deal mit Eisenhower

Unterdessen versucht Hitlers Nachfolger Karl Dönitz, das Undenkbare zu verhindern: die bedingungslose Kapitulation gegenüber allen Kriegsgegnern, auch gegenüber der Sowjetunion.

"Wir müssen den Tatsachen klar ins Gesicht sehen. Die Grundlagen, auf denen das Deutsche Reich sich aufbaute, sind zerborsten."

Noch ist Dönitz nicht so weit, dies einzusehen. Noch schickt er seine Unterhändler aus, damit sie mit den Westmächten einen Separatfrieden aushandeln. Hitlers Nachfolger regiert sein täglich kleiner werdendes Reich von Flensburg aus. In der ehemaligen Marineschule Mürwik tagt er mit seinen Ministern und Staatssekretären. Das Ende naht, aber Dönitz will Zeit gewinnen. Das hat er schon am 1. Mai angekündigt:

"Meine erste Aufgabe ist es, deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordrängenden bolschewistischen Feind zu retten. Nur für dieses Ziel geht der militärische Kampf weiter."

Abgesandte der Dönitz-Regierung verhandeln im alliierten Hauptquartier in Reims mit dem amerikanischen Befehlshaber General Eisenhower. Die Botschaft: Eine vollständige Kapitulation sei wegen der Gefahr aus dem Osten undenkbar. Doch Eisenhower lässt sich auf keinen Deal ein und verlangt die sofortige bedingungslose Kapitulation.

"General Eisenhower besteht darauf, dass wir noch heute unterschreiben." Als in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai dieser Funkspruch aus Reims in Flensburg eintrifft, ist Dönitz empört: das sei "absolute Erpressung".

Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel bei der Unterzeichnung der deutschen Kapitulation. (picture-alliance / akg-images)Am 8. Mai 1945 unterzeichnet Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel in Berlin-Karlshorst die Kapitulation. (picture-alliance / akg-images)

Aber die militärische Lage ist aussichtslos. Dönitz bleibt keine andere Wahl – er muss einwilligen. So unterzeichnen die Abgesandten in Reims, Generaloberst Jodl und der ihn begleitende Admiral von Friedeburg, am 7. Mai 1945 in Eisenhowers Hauptquartier die bedingungslose Kapitulation, in Anwesenheit eines britischen und eines sowjetischen Generals. Auf Geheiß Stalins wird am nächsten Tag – genau genommen kurz nach Mitternacht, also am 9. Mai – die Kapitulation von den Chefs der deutschen Streitkräfte in Berlin-Karlshorst noch einmal unterzeichnet. Für das Oberkommando der Wehrmacht gibt Graf Schwerin von Krosigk, der leitende Minister der Regierung Dönitz, eine letzte Erklärung im Rundfunk ab:

"Deutsche Männer und Frauen! Das Oberkommando der Wehrmacht hat heute auf Geheiß des Großadmirals Dönitz die bedingungslose Kapitulation aller kämpfenden Truppen erklärt. (…) Nach einem fast sechsjährigen heldenmütigen Kampf von unvergleichlicher Härte ist die Kraft Deutschlands der überwältigenden Macht unserer Gegner erlegen."

Zuvor hatte Dönitz bekanntgegeben:

"Am 8. Mai, 23 Uhr, schweigen die Waffen. Die in unzähligen Schlachten bewährten Soldaten der deutschen Wehrmacht treten den bitteren Weg in die Gefangenschaft an und bringen damit das letzte Opfer für das Leben von Frauen und Kindern und die Zukunft unseres Volkes."

Vergewaltigungen, Chaos, Plünderungen

Fünfeinhalb Jahre Krieg. Und plötzlich: Stille. Plötzlich keine Bomber mehr. Keine heulenden Sirenen mehr. Der Historiker Volker Ullrich, Autor des Buches "Acht Tage im Mai", beschreibt das so:

"Diese Stille war das erste, was den Menschen auffiel, als sie am 2. Mai 1945 in Berlin z.B. ins Freie kamen. Nachdem sie tagelang in Kellern in großer Enge hatten zubringen müssen."

Stille, Ruinen und Schutt. Die Menschen versuchen, ihr Überleben zu sichern. Mit allen Mitteln. In vielen Städten werden Geschäfte und Lebensmittellager geplündert.

"Dabei spielten sich widerwärtige Szenen ab. Die Menschen fielen übereinander her, schlugen sich. Von der vielbeschworenen nationalsozialistischen Volksgemeinschaft war nichts übrig geblieben."

Es muss eine chaotische, friebrige, teilweise sehr gefährliche Atmosphäre gewesen sein. Vor allem für Frauen. Historiker Volker Ullrich:

"Allein in Berlin wurden in den letzten Kriegs- und ersten Nachkriegstagen Zehntausende Frauen zum Opfer von Vergewaltigungen. Durch Soldaten der Roten Armee. Man kann sogar sagen, es kam zu einer ungezügelten Explosion sexueller Gewalt."

Auch durch Soldaten der westlichen Alliierten, allerdings weniger als durch Soldaten der Roten Armee.

Ein Pferdefuhrwerk mit Vertriebenen fährt über eine Straße mit zerbombten Häusern. (picture-alliance/ akg-images / NordicPhotos)Am Ernst-Reuter-Platz in Berlin kommt ein Flüchtlingstreck an. (picture-alliance/ akg-images / NordicPhotos)

Mai 1945: der Krieg ist zu Ende, aber die Menschen machen sehr unterschiedliche Erfahrungen.

"Im Blick auf das Kriegsende kann man eine merkwürdige Paradoxie feststellen. Während in der subjektiven Wahrnehmung die Zeit still stehen zu schien – die berühmte Rede von der 'Stunde Null' – war doch zugleich auf den Straßen alles in Bewegung. Große Menschenmassen waren unterwegs. Die KZ-Todesmärsche kreuzten sich mit zurückflutenden Wehrmachtseinheiten und Flüchtlingstrecks. Die Kolonnen der Kriegsgefangenen mit denen befreiter Zwangsarbeiter und Heimkehrer und Ausgebombter."

Das vielleicht traurigste Geschehen: die Todesmärsche aus den Konzentrationslagern. Oft ist unklar, mit welchem Ziel. Mindestens 250.000 Menschen kommen auf den Todesmärschen ums Leben. Wolfgang Szepanski, ein Kommunist, erzählte in den 90er-Jahren, wie er den Todesmarsch aus dem KZ Sachsenhausen erlebt hat:

"Es dauerte nicht lange, plötzlich lag ein Toter auf dem Weg, über den wir drüber weg stiegen. Völlig gelb im Gesicht und dann waren wir ein Stück marschiert, und dann war plötzlich ein SS-Führer da, der schrie, los, Ihr lauft zu langsam, weiter, weiter, Maschinengewehr ist schnell aufgestellt! Und dann bleibt keiner von Euch am Leben. Es war einfach ein gehen und gehen, ohne besonderes Gefühle. Man läuft einfach immer weiter."

Hat die Bevölkerung geholfen? Manche ja, sagt der Historiker Volker Ullrich.

"Doch verbreiteter als Unterstützung waren Passivität und Abwehr. Viele waren gleichgültig. Viele hatten aber auch Angst. Angst nicht nur vor den SS-Leuten, die brutal gegen alle vorgingen, die helfen wollten. Auch vor den Häftlingen selbst, die in ihrem heruntergekommenen Zustand den Anschein machten, dass es sich um Asoziale oder gar um Kriminelle handeln musste."

Ein verbreitetes Phänomen im ganzen Reich: Suizide. Demmin in Vorpommern, eine alte Hansestadt an der Pene. Dort sind alle Brücken, die man zur Flucht hätte nutzen können, gesprengt, man sitzt in der Falle und erwartet mit großer Angst den Einmarsch der Roten Armee:

"Und nach dem Einmarsch der Roten Armee am 30. April begann für die Bewohner ein Albtraum. Plünderungen und Vergewaltigungen. Was darauf folgte, war ein Massensuizid, wie es ihn in keiner anderen deutschen Stadt gegeben hat. Man schätzt, dass sich damals zwischen 500 und 1000 Menschen das Leben genommen haben. Die haben meisten haben sich ertränkt."

Eines der vielen Dramen am Ende des Hitlerreiches.

Am 23. Mai ist das absurde Schauspiel zu Ende

Und dann geht auch die kurze Regierungszeit Dönitz sehr schnell zu Ende: 

8. Mai 1945: Der Krieg in Europa ist zu Ende, aber die Reichsregierung ist noch im Amt. Jeden Morgen um 10 Uhr lässt sich Dönitz in Flensburg mit Hitlers Mercedes zur ehemaligen Marineschule chauffieren. Das Kabinett nimmt seine Regierungsberatungen auf: Wie soll nach dem Verbot des Hakenkreuzes durch die Alliierten die deutsche Nationalflagge aussehen? Wie soll man mit den Führerbildern in den Amtsstuben umgehen? Braucht die Regierung einen Kirchenminister? Resolutionen werden verabschiedet: Der deutsche Soldat solle stolz sein auf die Leistung von Wehrmacht und Volk. Die Volksgemeinschaft solle erhalten bleiben, der – so wörtlich - "Wahnsinn der Parteien" wie vor 1933 dürfe nicht wieder Platz greifen."

Zwei Wochen lang tagen sie, als ob sie regieren würden. Am 23. Mai 1945 beenden die Alliierten schließlich das absurde Schauspiel und verhaften Dönitz und seine Regierungsmannschaft.

Literaturhinweis

Volker Ullrich: "Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches", Verlag C.H. Beck 2020, 317 Seiten, 24 Euro
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