Musikfeuilleton 

Vom Training in der MusikÜben macht den Meister

Im Vordergrund ist eine Hand mit aufgestellten Fingern auf einem Geigengriffbrett zu sehen. (mago images / Addictive Stock / Jorge Moya)

Ständig dieselbe Stelle spielen, ohne dass es besser wird? Üben will gelernt sein! Schon Franz Liszt wusste: "Nicht auf das Üben der Technik kommt es an, sondern auf die Technik des Übens." Das Gehirn läuft dabei auf Hochtouren. Und verändert sich.

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Das Staatliche Institut für Musikforschung Berlin auf dem PrüfstandAusgeforscht?

Blick auf die Häuser mit ihren gelben, bewegten Fassaden. (imago images / Günter Schneider)

Das Staatliche Institut für Musikforschung Berlin gehört zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Nun steht es nach nach fast 60 Jahren durch ein Gutachten des Wissenschaftsrats zur Disposition.

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Die Versuchsstelle in Königs WusterhausenTöne vom Funkerberg

Eine historische Postkarte zeigt einige Gebäude, zwischen denen hohe Masten stehen, die über lang gespannte Seile gesichert sind. (Förderverein Sender Königs Wusterhausen / Archiv)

Vor 100 Jahren wurde auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen bei Berlin Rundfunkgeschichte geschrieben. Am 22.12.1920 gingen von hier aus zum ersten Mal Worte und Töne in den Äther - die Geburtsstunde des Radios.

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Die Komponistin und Pianistin Maria HerzIm Exil des Vergessens

Auf einer bräunlichen Fotografie ist ein Paar in einem Garten zu sehen, das in die Kamera lächelt. (Zentralbibliothek Zürich)

Maria Herz. 1920 konnte sie sich in Köln als Komponistin mit Liedern, Kammermusik und Orchesterwerken etablieren. 1935 verstummte sie im erzwungenen Exil. Ihre Musik blieb in den Schubkästen. In Zürich kann ihr Nachlass nun entdeckt werden.

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Walther von der Vogelweide und der MinnesangVon der Lanze zur Laute

Eine idealisierte Mamorstatue hebt sich vom strahlend blauen Himmel ab. Der Mann mit krausem Haar hält ein Saiteninstrument fest. (imago images / Südtirolfoto)

Vor 850 Jahren, um 1170, wurde Walther von der Vogelweide, geboren. An der subtilen Lyrik des Minnesängers lässt sich der gesellschaftliche Wandel seiner Zeit ablesen.

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Musik in Zeiten von Pest und CholeraTotentanz und Liebeslust

Auf einem Kirchenfresko tanzen Gerippe mit Mitgliedern unterschiedlicher Stände. (imago images / imagebroker / siepmann)

In den Zeiten, als die Pest wütete, entstanden sogenannte Totentanz-Bilder: Skelette tanzen einen Reigen mit Menschen aus allen Schichten. Auch in der Musik hatten Pandemien ihre Begleiter: lebenstolle Tänze oder verhauchende Weisen.

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Zum 100. Geburtstag von Paul Celan Die Todesfuge in Tönen

Das undatierte s/w-Porträt aus den 1960er Jahren zeigt den Lyriker Paul Celan (1920-1970). Der deutschsprachige Künstler aus Rumänien wurde bekannt durch die 1952 erschienene Gedichtesammlung "Mohn und Gedächtnis".  (picture alliance / Richard Koll)

Paul Celan gehörte zu den zum meistvertonten Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Komponisten wie Aribert Reimann und György Kurtag ließen sich von Celans bildstarken Texten zu Vertonungen anregen.

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450 Jahre Staatskapelle Berlin - Im Klang der Zeit Von der Hofcapelle zum Orchester-Weltstar

Musiker der Staatskapelle Berlin laufen vor dem Opernhaus mit ihren Instrumenten auf den Bebelplatz. (Staatskapelle Berlin / Peter Adamik)

Die Staatskapelle Berlin ist eines der ältesten Orchester der Welt. Mal wurde der Klangkörper von verschwendungssüchtigen Monarchen gehätschelt, mal von Kriegsfürsten kaputtgespart. Ein Streifzug durch die Geschichte, die im weltumspannenden Ruhm endet.

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Die Wiederkehr des politischen Liedes in den USASongs of Love and Protest

Großaufnahme eines historisch anmutenden Mikrofons, hinter dem eine Frau steht und singt. (imago images / ZUMA Wire / Karen Focht)

Die Zahl der Musikerinnen und Musiker in den USA, die sich das politische Lied auf die Fahne schreiben, wächst. Michael Groth hat das Festival "Folk Alliance 2020" in New Orleans besucht.

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Die italienische Reise der Komponistin Fanny Hensel tritt aus dem Schatten

Zeichnung einer jungen Frau mit auffallend großen Augen und einer typischen Bidermeier-Frisur, die mit verschränkten Armen vor dem Betrachter sitzt. (imago images / United Archives)

Fanny Hensel war lange nur für ihre Lieder bekannt. Dabei umfasst ihr Oeuvre auch Kammermusik und Orchesterwerke. Ihre Italienreise 1839-40 schenkte ihr Anerkennung und Selbstvertrauen.

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"Black Lives Matter" auf US-OpernbühnenTrump als Tenor

(Deutschlandradio / Kenneth Kellogg)

Seit 2019 bestimmt das Thema „Black Lives Matter“ die Arbeit engagierter US-amerikanischer Komponisten. Die progressiven Opernhäuser des Landes setzen diese Werke auf den Spielplan.

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Neue Kompositionen für alte InstrumenteGrüße aus der Steinzeit

Anna Friederike Potengowski hält eine Knochenflöte aus der Steinzeit in der Hand. (deutschlandradio / Frank Korte)

Schon die Menschen vor 40.000 Jahren haben musiziert. So sind zum Beispiel in der Schwäbischen Alb aus dieser Zeit einige Fragmente von Instrumenten überliefert: Flöten aus Tierknochen. Zwei Musiker aus Dresden haben diese wieder zum Leben erweckt.

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VEB Deutsche SchallplattenNadelkurven - Platten Made in GDR

31.10.1984, Berlin, DDR - Werbeaufnahme fuer den Kofferplattenspieler Ziphona P 1229 des VEB RFT Phonotechnik Zittau.  (imago images / Archiv Klaus Fischer / Sorge)

Die Tonträger des "VEB Deutsche Schallplatten" bezeugen die hohe künstlerische Qualität der Solisten, Sänger, Orchester und Chöre in der DDR. Außerdem sind sie einzigartige Dokumente eines avancierten Komponierens.

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Porträt des Cellisten Gregor Piatigorsky„Mein Cello und ich“

Porträt des Cellisten Gregor Piatigorsky an seinem Cello. (Getty Images / Bettmann)

Gregor Piatigorsky war einer der bedeutendsten Cellisten des 20. Jahrhunderts. Sein abenteuerliches Leben führte ihn von der Ukraine über Moskau und Berlin nach Kalifornien. Mischa Maisky, einer seiner letzten Schüler, erinnert sich.

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Der Briefwechsel zwischen Paul Hindemith und dem Schott-Verlag"Mein Ehrgeiz, mich gedruckt zu sehen, ist nicht so groß"

Der deutsche Komponist und Dirigent Paul Hindemith bei einer Orchesterprobe, bei der er mit einem Flötisten in Blickkontakt steht. (picture-alliance / Arnold O. Schnittger)

Rund 2.800 Schriftstücke umfasst der Briefwechsel zwischen dem Komponistenehepaar Gertrud und Paul Hindemith und den Inhabern Ludwig und Willy Strecker vom Verlagshaus B. Schott’s Söhne in Mainz. Fast 50 Jahre schreiben sie sich, von 1919 bis 1967.

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Schippern mit Ravel: "Nacheinander 29 Schleusen"Deutschland-Reise statt Rom-Stipendium

Porträt von Maurice Ravel, circa 1925. (Getty Images / Roger Viollet)

Im Juni 1905 begabt sich Maurice Ravel auf Schiffstour - eine kleine Kreuzfahrt mit Freunden in Richtung Deutschland. Regelmäßig schrieb Ravel seinem Freund Maurice Delage von der glücklichen Fahrt.

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Ein im Tempel gehüteter MusikschatzDer Samaveda - Das Wissen über Melodien und Gesänge

Eine Frauenfigur mit goldener Krone und einem indischen Zupfinstrument in der Hand, die mit einer Blumenranke um den Hals geschmückt wurde. (imago images / Leemage)

Im indischen Bundesstaat Gujarat, in der Stadt Dwarka steht der Tempel Shardapit Math. Hier wird uraltes Wissen über religiöse Melodien und Gesänge bewahrt. Die Textsammlung des Samaveda birgt die Wurzeln der klassischen indischen Musik und des Tanzes.

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Musikgeschichte der 1920er-Jahre im Spiegel der Zeitschrift „Melos“Melos und Logos

(gemeinfrei)

Zu den Autoren der ersten Jahrgänge der Zeitschrift „Melos“ gehörten Komponisten wie Béla Bartók, Ferruccio Busoni und Arnold Schönberg. Die Zeitschrift lässt sich auch heute mit Gewinn als Chronik des vielgestaltigen Musiklebens der 1920-er Jahre lesen.

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Somalias KulturszeneVergrabene Musiktraditionen neu entdeckt

(deutschlandradio / Arndt Peltner)

In Hargeysa, der Hauptstadt von Somaliland, lagert ein Schatz: 3500 Musikkassetten, die vor Jahrzehnten in Kriegszeiten vergraben wurden. Sie haben ein ehemals lebendiges und kreatives Musikleben festgehalten, das nun langsam wieder erwacht.

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Komponist Bernd Alois ZimmermannDer Berufene

Der Komponist Bernd Alois Zimmermann steht vor einem Fenster, raucht und lächelt. (Schott Music)

Bernd Alois Zimmermann zählt zu den herausragenden Komponisten der zeitgenössischen Musik. In einem Feature mit Originaltönen erinnert sich Bettina Zimmermann an ihren Vater.

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Julius Stern: Komponist, Dirigent und MusikpädagogePionier des Berliner Musiklebens

Der Komponist Julius Stern, Lithografie nach einer Fotografie, vor 1860 (picture alliance / Fine Art Images )

Julius Stern begann als Lehrling in einer Berliner Seiden-Fabrik. Bald aber gründete er einen Chor, ein Orchester und sogar eine Musikschule, die bald als „Stern'sches Konservatorium“ zu den wichtigsten Musikausbildungsstätten Deutschlands aufstieg.

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Swing-Klarinettist Artie Shaw"Mein Ziel ist die Perfektion"

Artie Shaw mit Klarinette, ungefähr 1940 (picture alliance / JT Vintage)

Einer der erfolgreichsten Musiker der Swing–Ära war der Klarinettist Artie Shaw. Aber auch auf dem Höhepunkt seines Erfolges blieb er immer ein Fragender und Suchender. Er wandte sich der Klassik zu und versuchte sich auch als Schriftsteller.

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Robert Schumanns "Erinnerungen an Felix Mendelssohn"Stenogramm einer Künstler-Freundschaft

Anonymes Gemälde mit dem Porträt des Komponisten aus dem Conservatorio di Musica S.Pietro a Majella / Napoli. (imago images / Leemage)

Leipzig, 4. November 1847. Die Mendelssohn-Gemeinde trauert um ihren gefeierten Komponisten. Robert Schumann sortiert daraufhin seine seit 1835 festgehaltenen Erinnerungen, notiert in der Art eines Biographen. Erst 100 Jahre später werden sie publik.

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Jean Sibelius und "Ainola"Ein Traumhaus zum Komponieren und Radio hören

Eine gemütliche graue Sesselkombination steht um einen quadratischen Tisch vor einer deckenhohen Bücherwand. (picture alliance / dpa / Lehtikuva / Heikki Saukkomaa)

40 Kilometer nördlich von Helsinki liegt die Stadt Järvenpää: Hier entstand um die Wende zum 20. Jahrhundert eine Künstlerkolonie, die auch den Komponisten Jean Sibelius anzog. Mehr als 50 Jahre lang blieb das Haus namens "Ainola" seine Heimat.

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"Klanggestalten" - Instrumentenbauer stellen ausFichte, Ahorn, Fernambuk

(Christine Anderson)

"Anspielen, Hören, Entdecken", unter diesem Motto stand im November 2019 in Berlin ein Treffen europäischer Streichinstrumentenbauer. Es wurden neue Meisterinstrumente und -bögen ausgestellt und von Berliner Musikern in Klangproben und Konzerten präsentiert.

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