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Konzert / Archiv | Beitrag vom 11.07.2019

Musikfestspiele Potsdam SanssouciTanzkapelle der Renaissance

Moderation: Bettina Schmidt

Das Orchester steht mit historischen Instrumenten auf einer Bühne. (Capriccio Stravagante Renaissance Orchestra / Jean-Baptiste Millot)
Das Capriccio Stravagante Renaissance Orchestra beweist: Alte Musik kann heute immer noch zum Tanz einladen. (Capriccio Stravagante Renaissance Orchestra / Jean-Baptiste Millot)

"Terpsichore" ist die griechische Muse des Tanzes. Nach ihr hat der Renaissance-Komponist Michael Praetorius seine große Tanzsammlung aus dem Jahr 1612 benannt. Darin finden sich über 300 Stücke, die die Tanzsszene damals dominierten.

Die Tänze aus der historischen Sammlung "Terpsichore" von Michael Praetorius fassen vor allem französische Tänze zusammen. Aber auch deutsche und englische Weisen sind dabei. Das Renaissance Orchester Capriccio Stravagante ist nach Potsdam, zu den Musikfestspielen Sanssouci eingeladen worden, um einen Abend voller alter Tanzmusiken zu präsentieren. Kopfkino einschalten und bereitmachen für höfische und bäuerliche Tanzszenerien. 

Aufzeichnung vom 22. Juni 2019 in der Friedenskirche

William Brade
Anthony Holborne
John Dowland
Samuel Scheidt

Tänze aus der Sammlung "Terpsichore"
in der Bearbeitung von Michael Praetorius

Capriccio Stravagante Renaissance Orchester
Leitung: Skip Sempé

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