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Debüt / Archiv | Beitrag vom 18.06.2013

Musikalische Geschichten

Nemanja Radulovic, Philippe Tondre & Clemens Schuldt

Der Dirigent Clemens Schuldt zu Gast im Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Bettina Straub)
Der Dirigent Clemens Schuldt zu Gast im Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Mit Musik Geschichten zu erzählen, das gelingt nur den besten jungen Musikern. Der serbische Geiger Nemanja Radulovic, der französiche Oboist Philippe Tondre und der deutsche Dirigent Clemens Schuldt gehören dazu. Sie debütieren gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Philharmonie Berlin.



Der Dirigent Clemens Schuldt wurde zunächst als Geiger ausgebildet und spielte beim Gürzenich-Orchester Köln und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Es folgte ein Dirigierstudium bei Rüdiger Bohn in Düsseldorf, Mark Stringer in Wien und Nicolas Pasquet in Weimar. Nachdem Clemens Schuldt 2010 den renommierten Londoner Donatella-Flick-Dirigierwettbewerb gewonnen hatte, war er ein Jahr lang Assistant Conductor des London Symphony Orchestra. Dies ermöglichte ihm die Arbeit mit renommierten Dirigenten wie Sir Colin Davis, Valery Gergiev, Daniel Harding und Sir Simon Rattle.

Der Geiger Nemanja Radulovic (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Der Geiger Nemanja Radulovic

Geboren 1985 in Serbien, studierte der Geiger Nemanja Radulovic in Belgrad und in Saarbrücken, bevor er mit 14 Jahren nach Frankreich ging und dort seine Ausbildung am Conservatoire Paris bei Patrice Fontanarosa fortsetzte. Als Einspringer für Maxim Vengerov gab er 2006 mit dem Beethoven-Violinkonzert sein Debüt mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Nemanja Raduloviæ stellte sich bereits in vielen wichtigen Konzertsälen vor: u.a. im Concertgebouw Amsterdam, in der Cité de la Musique in Paris sowie in der New Yorker Carnegie Hall. Er ist als Kammermusiker und mit seinen Ensembles "The Devil’s Trills" und "Double Sens" regelmäßiger Gast bei bedeutenden Musikfestivals.

Der Oboist Philippe Tondre (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Der Oboist Philippe Tondre

Der 1989 geborene Oboist Philippe Tondre begann in seinem siebten Lebensjahr mit dem Oboenspiel in seiner Geburtsstadt Mulhouse, Frankreich. Mit fünfzehn wurde er am Conservatoire Paris angenommen, das er im Jahr 2010 mit dem Masterdiplom abschloss. Im September 2011 gewann Philippe Tondre den zweiten Preis und den Publikumspreis beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München. Seit 2008 ist Philippe Tondre Solo-Oboist des Radio-Sinfonieorchesters des SWR Stuttgart.

Programmheft 17.06.2013



Debüt im Deutschlandradio Kultur
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 17.06.2013


Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72

Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63

ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Marei Ahmia im Gespräch mit den Debütanten
Marei Ahmia im Gespräch mit den Debütanten (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)


Bohuslav Martinů: Konzert für Oboe und kleines Orchester H 353

Maki Ishii: "Illusion and Death" für Orchester op. 125


Nemanja Radulovic, Violine
Philippe Tondre, Oboe
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Clemens Schuldt

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Programmheft 17.06.2013

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