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Tonart | Beitrag vom 28.10.2016

Musik & Wahlkampf (5)Meine Musik gehört mir!

Marco Jung im Gespräch mit Andreas Müller

Sie sehen Donald Trump während der dritten Fernsehdebatte mit Hillary Clinton im US-Wahlkampf. (picture-alliance / dpa / Jim Lo Scalzo)
Welche Musik darf zum Beispiel Donald Trump (hier während des 3. TV-Duells mit Clinton) in seinem Wahlkampf verwenden? (picture-alliance / dpa / Jim Lo Scalzo)

"Don't use our song" - mit diesem Song protestieren Musiker dagegen, dass ihre Lieder im US-Wahlkampf verwendet werden. Der Medienanwalt Marco Jung erklärt, welche Möglichkeiten Künstler haben, sich dagegen zu wehren.

Pop- und Rockmusik erreichen generationenübergreifend Massen von Menschen. Kein Wunder, dass berühmte Songs berühmter Künstler gern in der Werbung eingesetzt werden. Und nachdem die Pop-Kultur in die Jahre gekommen ist, spielt diese Musik in politischen Zusammenhängen immer häufiger mit. 2013 etwa, als die CDU "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen für sich reklamierte oder von den Rolling Stones Song "Angie". Die Toten Hosen fanden das gar nicht cool. Und empörten sich.

Künstler wollen nicht für Trump Werbung machen

In den USA hat Donald Trumps Wahlkampfteam inzwischen eine ganze Playlist zusammen - denn Bands wie die Stones, REM, Aerosmith und Künstler wie Adele und Neil Young wehrten sich vehement gegen die Benutzung ihrer Lieder in der Kampagne des Republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Um die Sache einfacher zu machen, wurde vor einiger Zeit in der Lage-Night Satire Sendung von John Oliver dieses Lied vorgestellt - namhafte Künstler wie u.a. Usher und Sheryll Crow singen - Don’t Use Our Songs - benutze nicht unsere Lieder!

Der Medienanwalt Marco Jung erläutert die musikrechtliche Situation.
 

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