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Interpretationen / Archiv | Beitrag vom 19.01.2014

Musik als Kassiber

Die Streichquartette von Dmitri Schostakowitsch

Gast: Bernhard Schmidt, Cellist des Mandelring Quartetts, Moderation: Jürgen Liebing

Der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch 1958 in Paris (AP Archiv)
Der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch 1958 in Paris (AP Archiv)

Dmitri Schostakowitsch ist gewiss einer der bedeutendsten Komponisten des 20.Jahrhunderts, aber auch einer der umstrittensten: zwischen Staatskünstler und Dissident, zwischen hoch dekoriert und verfemt. Janusköpfig ist seine Musik, und seine Person schillernd und widersprüchlich.

15 Symphonien hat er komponiert und 15 Streichquartette. Die gleiche Zahl suggeriert eine Parallele, aber die ist bloß numerisch. Ein größerer Kontrast ist kaum vorstellbar. Die Streichquartette von Dmitri Schostakowitsch sind eine Art "geheimer Tagebücher", sind verschlüsselte Kassiber, die es zu entschlüsseln gilt.

Ein solcher Versuch soll unternommen werden mit Bernhard Schmidt, Cellist des Mandelring-Quartetts, das die 15 Streichquartette eingespielt und mehrmals zyklisch aufgeführt hat.

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