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Kulturnachrichten

Mittwoch, 28. Juli 2021

Museum Ludwig präsentiert Popart-Sammlung neu

Die Pop Art- und Fluxus-Sammlung des Museums Ludwig in Köln wird in einer neuen Präsentation wiedereröffnet. Das Museum teilte am Mittwoch mit, zahlreiche bekannte Highlights wie auch selten gezeigte Werke und Neuerwerbungen beleuchteten Themen wie Individuum und Masse, Konsum oder Ware und Fetisch. Zu der Dauerausstellung gehören unter anderem Werke von James Rosenquist und Nicki de Saint Phalle. Auch in Deutschland bislang weniger bekannte Künstler und Künstlerinnen, wie die Argentinierin Marta Minujin, sind vertreten. So tritt Minujíns 1962 entstandenes Werk My Mattress in einen Dialog mit Arbeiten von Robert Rauschenberg und Jasper Johns.

ZZ-Top-Bassist Dusty Hill ist tot

Dusty Hill, Bassist der Rockband ZZ Top, ist tot. "Wir sind traurig über die heutige Nachricht, dass unser Kumpel Dusty Hill zu Hause in Houston,Texas, im Schlaf gestorben ist", teilten die weiteren Bandmitglieder Billy Gibbons und Frank Beard auf der Webseite von ZZ Top mit. Nähere Informationen gab es zunächst nicht.
ZZ Top wurden im Sommer 1969 in Houston/Texas gegründet. Der kommerzielle Durchbruch gelang 1973 mit "Tres Hombres". Das dritte Studioalbum gilt heute als Klassiker. Sechs Alben veröffentlichen Gibbons, Hill und Beard allein in den 70ern. In Deutschland gaben sie damals vereinzelte Auftritte, in den USA absolvierten sie von 1976 bis 1977 die riesige "World Wide Texas Tour" mit fast 100 Konzerten.

Sanierung der Stuttgarter Staatsoper rückt näher

Der Stuttgarter Gemeinderat hat den Weg frei gemacht für eine umfangreiche und kostspielige Sanierung der Staatsoper in der Hauptstadt Baden-Württembergs. Bewilligt wurden zunächst nur die Planungskosten in Höhe von 13,5 Millionen Euro, zu denen das Land die gleiche Summe beisteuert. Außerdem entschied sich das Plenum dafür, den Bau der notwendigen Interimsspielstätte vorzubereiten und das Kulissenlager im Standort Bad Canstatt zu erweitern. Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats ist somit eine Vorentscheidung, aber kein Baubeschluss. Stadt und Land teilen sich als Träger des größten Dreispartenhauses der Welt die Kosten für das Gesamtpaket aus Sanierung, Erweiterung und Modernisierung. Nach einer ersten detaillierten und im November 2019 veröffentlichten Schätzung könnte das Vorhaben mehr als eine Milliarde Euro kosten.

Rostocker Naidoo-Konzert auf August 2022 verlegt

Das für Mitte August geplante und stark umstrittene Konzert des Sängers Xavier Naidoo in Rostock ist auf den Sommer 2022 verschoben worden. Als Grund für die Absage nannte das Marketingunternehmen "Live Nation Entertainment" die "anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen" für Großveranstaltungen. Den Angaben zufolge soll Naidoo nun am 12. August 2022 in der Rostocker Stadthalle auftreten. Weitere Konzerte sind unter anderem in Ulm, Mönchengladbach, Füssen, Kassel und Halle geplant. Im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten würden ihre Gültigkeit behalten, hieß es. Der Auftritt des Künstlers, dessen Name in der Vergangenheit immer wieder auch im Zusammenhang mit sogenannten Verschwörungsmythen auftauchte, war in der Rostocker Kommunalpolitik kontrovers diskutiert worden. Mitte Juni scheiterten Linke und SPD in der Bürgerschaft mit einem Antrag, Naidoos Auftritt in der stadteigenen Veranstaltungshalle zu untersagen. Der Antrag war damit begründet, dass Naidoo den Reichsbürgern und der QAnon-Bewegung nahestehe und rassistische Ressentiments schüre.

Ab Herbst eine App zu Stolpersteinen in NRW

In Nordrhein-Westfalen wird eine multimediale App Informationen zu den sogenannten Stolpersteinen liefern, die an die Geschichte von in der Schoah ermordeten Juden erinnern. Durch die App solle der Lebens- und Leidensweg dieser Menschen nachvollziehbar gemacht werden, teilte am Mittwoch der WDR in Köln mit, der die Anwendung entwickelt hat. Sie soll im Herbst veröffentlicht werden. Die App wird den Angaben zufolge über die Geschichte hinter jedem Stolperstein informieren. Dazu gehörten biografische Angaben sowie historische Fotos, Videos und Tonaufnahmen. Zugleich werde es die Möglichkeit geben, einzelne Messingtafeln gezielt zu finden. Allein in NRW gibt es rund 14.000 Stolpersteine. Sie sind mit den Namen und Lebensdaten von NS-Opfern versehen und werden meist vor den Wohnhäusern deportierter Juden in Form von Messingtafeln im Bürgersteig verlegt. Der Künstler Gunter Demnig hatte diese Form des Gedenkens initiiert. Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

UNESCO: Klimawandel bedroht Welterbestätten

Die UNESCO hat vor einer Bedrohung der Welterbestätten durch den Klimawandel gewarnt und zum gemeinsamen Handeln aufgerufen. Nicht nur am bedrohten Great Barrier Reef vor der Küste Australiens oder beim Hochwasser in Venedig ließen sich die Gefahren sehen, sondern auch bei der Flutkatastrophe in Deutschland, sagte die Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission, Maria Böhmer, am Mittwoch im chinesischen Fuzhou der Nachrichtenagentur dpa.
Die Risiken durch den Klimawandel seien groß und könnten dazu führen, dass manche einzigartige Kultur- und Naturstätten für immer verschwinden. Böhmer betonte: "Ich bin der Überzeugung, es muss schneller, umfassender und verbindlicher gehandelt werden. Wir müssen sehen, dass eine weltweite Transformation notwendig ist." Sie betonte, es sei wichtig gewesen, dass der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos) bei der Einschreibung des Niedergermanischen Limes als Welterbe darauf gedrungen habe, dass man dort den Hochwasser- und Überschwemmungsschutz überprüfe.

Rabbiner begrüßen Auszeichnung der SchUM-Städte

Europäische Rabbiner haben sich erfreut über die Auszeichnung des jüdischen Kulturguts in Mainz, Speyer und Worms als neues UNESCO-Weltkulturerbe geäußert. Diese Entscheidung zeige, "welchen wertvollen Beitrag jüdische Kultur seit vielen Jahrhunderten auch für Europas Kultur leistet", betonte am Mittwoch der Präsident der Konferenz der Europäischen Rabbiner (CER), Moskaus Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt. Von den sogenannten SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz seien entscheidende Impulse für die Entwicklung des Judentums ausgegangen, erklärte Goldschmidt. Er wünsche sich, dass auch von den ersten jüdischen Welterbestätten in Deutschland ein Impuls ausgehe: "Dass sie ein Ort des Austausches und des gegenseitigen Lernens voneinander sind, um mehr über jüdisches Leben zu erfahren und offensichtliche Wissenslücken über das Judentum zu schließen."

Bund und Länder fördern Originalerhalt in Archiven

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) fördert 35 Modellprojekte in Archiven und Bibliotheken. Die KEK teilte am Mittwoch mit, Bund und Länder stellten dafür rund 480.000 Euro bereit. Zu den Modellprojekten gehören unter anderem die konservatorische Bearbeitung der Akten des Archäologen Heinrich Schliemann (1822-1890). Diese sind im Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin beheimatet. Zudem will die Kunstsammlung der Universität Leipzig Zeugnisse einer Weltumseglung sichern und den wissenschaftlich-zeichnerischen Nachlass von Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau (1768-1857) umfassend restaurieren. Ein weiteres Projekt: Die Generaldirektion der staatlichen Archive in Bayern entwickelt ein Konzept für Bestandserhaltungsboxen für den Alltag. Die KEK wurde vor zehn Jahren gegründet. Bislang bewilligte sie nach eigenen Angaben 380 Projekte und stellte dafür rund 4,7 Millionen Euro bereit.

Frauen bei Brauchtums-Fischen nicht ausschließen

Im Streit um den Ausschluss von Frauen bei einem Brauchtums-Fischen im Allgäu haben die Veranstalter vor Gericht eine weitere Niederlage erlitten. Der Verein, der in Memmingen den jährlichen Fischertag veranstaltet, muss weibliche Mitglieder am Höhepunkt des Fests, dem Ausfischen des Stadtbachs, teilnehmen lassen, urteilte das Memminger Landgericht am Mittwoch. Bislang war dies laut Satzung Männern vorbehalten. Dagegen hatte eine Frau vor dem Memminger Amtsgericht geklagt und gewonnen. Der Fischertagsverein legte daraufhin Berufung gegen das Urteil ein. Beim Fischertag springen die Teilnehmer jedes Jahr im Sommer in den Memminger Stadtbach und holen Forellen aus dem Wasser. Wer den größten Fisch fängt, wird Fischerkönig. Nach Angaben des Fischertagsvereins geht diese Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das Urteil könnte wegweisend für Männerbastionen bei Vereins-Veranstaltungen sein, ist aber noch nicht rechtskräftig. Der Memminger Verein will am Donnerstag darüber entscheiden, ob er Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe einlegt.

Schlagzeuger Joey Jordison mit 46 Jahren gestorben

Der Schlagzeuger Joey Jordison, Mitgründer der US-amerikanischen Band Slipknot, ist im Alter von 46 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie am Dienstag mit. Jordison galt als einer der einflussreichsten Metal-Schlagzeuger seiner Generation. Der im Bundesstaat Iowa geborene Musiker war eines der drei Gründungsmitglieder von Slipknot und verhalf der neunköpfigen Band in den frühen 2000er Jahren zu weltweitem Ruhm. Bekannt wurde die Gruppe unter anderem durch ihre Bühnen-Outfits mit Horrormasken und Overalls und durch ihre aggressive, düstere Musik. 2006 gewann die Band für ihr drittes Album zusammen mit dem Produzenten Rick Rubin ihren ersten Grammy. 2010 wurde Jordison von den Lesern des Schlagzeugmagazins "Rhythm" zum besten Schlagzeuger der vergangenen 25 Jahre gewählt. Jordison und Slipknot trennten sich 2013.

Moderator nach rassistischem Kommentar entlassen

Das griechische Staatsfernsehen ERT hat am Dienstag einen Moderator seines Olympia-Morgenmagazins wegen eines rassistischen Kommentars entlassen. Dimosthenis Karmoiris hatte am Morgen über den Sieg des südkoreanischen Tischtennis-Athleten Youngsik Jeoung gegen den Griechen Panagiotis Gionis berichtet. Er sagte über den Südkoreaner, er könne nicht verstehen, wie "diese Leute den Ball mit diesen schmalen Augen hin und her verfolgen können". Sofort danach brach in sozialen Medien eine Welle der Empörung gegen Karmoiris los. Wenige Stunden später verkündete die Direktion des Staatsfernsehens dann dessen Entlassung, mit der Begründung, rassistische Kommentare würden in dem Sender nicht geduldet.

Garten "Sítio Roberto Burle Marx" ist Welterbe

Der frühere Wohnsitz des deutschstämmigen Landschafts-Architekten Roberto Burle Marx ist in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen worden. Der "Sítio Burle Marx" in Rio de Janeiro ist damit die 23. Welterbe-Stätte in Brasilien. Es handele sich um ein Labor für botanische und landschaftliche Experimente, das die Arbeit Burle Marx' zusammenfasse, hieß es in einer Mitteilung der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Der 1994 gestorbene Landschaftsarchitekt gilt als Begründer des modernen tropischen Gartens.

Die New Yorker Met will nur geimpftes Publikum

Die "Metropolitan Opera" in New York wird in der kommenden Spielzeit nur Zuschauerinnen und Zuschauer einlassen, die einen kompletten Impfschutz nachweisen können. Dies gelte auch für die auftretenden Künstler, teilte das Opernhaus mit. Selbst Kinder unter zwölf Jahren - die derzeit nicht geimpft werden dürfen - dürfen das Haus nicht betreten, auch wenn sie von geimpften Erwachsenen begleitet werden. Die Met ist seit Pandemie-Beginn im März 2020 geschlossen. Nun hofft die Leitung, Ende September wieder öffnen zu können.

Einzelexemplar von Rap-Album veräußert

Behörden haben ein Album der Rap-Gruppe "Wu-Tang Clan" weiterverkauft, das beim umstrittenen US-Pharma-Manager Martin Shkreli beschlagnahmt worden war.
Das Album, von dem es ein einziges Exemplar gibt, sei als Teil der Pfandmasse veräußert worden, teilte ein Gericht in New York mit. Wer das Werk mit dem Titel "Once Upon a Time in Shaolin" zu welchem Preis gekauft hat, das wurde nicht mitgeteilt. Shkreli hatte es 2015 für rund zwei Millionen Dollar erworben. Das wurde in der Musikszene kritisiert, weil die Veröffentlichung dadurch einem größeren Publikum vorenthalten blieb. Nachdem er 2018 wegen Wertpapier-Betrugs zu sieben Jahren Haft und einer Geldstrafe in Millionenhöhe verurteilt worden war, wurde das Album beschlagnahmt.

Limes und jüdisches Kulturgut werden Welterbe

Deutschland erhält zwei neue Welterbestätten. Zum ersten Mal zeichnete die UNESCO jüdisches Kulturgut in Deutschland aus, indem sie die Auszeichnung den sogenannten SchUM-Stätten Mainz, Worms und Speyer als Wiege des europäischen Judentums verlieh. Auch der Niedergermanische Limes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches wurde als neues Welterbe eingestuft. Das Welterbe-Komitee traf die Entscheidungen überraschend noch am Dienstag bei seiner Sitzung im chinesischen Fuzhou. Nach der Auszeichnung der Kurorte Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen gemeinsam mit acht anderen europäischen Bädern sowie der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt am Wochenende kann sich Deutschland nun mit vier neuen Welterbetiteln schmücken. Die SchUM-Stätten Mainz, Worms und Speyer in Rheinland-Pfalz sind Orte des jüdischen Mittelalters und werden auch "Jerusalem am Rhein" genannt. SchUM ist eine Abkürzung aus den mittelalterlichen hebräischen Anfangsbuchstaben der Städte. Der Limes war ein knapp 400 Kilometer langer Teil der Außengrenze des antiken Römischen Reichs. Er reichte vom heutigen Bad Breisig südlich von Bonn bis in die Nähe des niederländischen Katwijk. Archäologinnen und Archäologen aus beiden Ländern hatten den Antrag gemeinsam erarbeitet. Deutschland hat jetzt 50 Welterbestätten.

Auszeichnungen für Franz Schuh und Hubert Wolf

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay geht in diesem Jahr an den Österreicher Franz Schuh. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt am Dienstag mit. Eine weitere Auszeichnung, den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, verleiht sie dem Kirchenhistoriker Hubert Wolf. Die Auszeichnungen sind mit je 20.000 Euro dotiert und werden am 6. November im Staatstheater Darmstadt verliehen. Franz Schuh nehme mit seinen Essays "eine solitäre Position im deutschsprachigen literarischen Leben ein", lobte die Jury. 2021 erschien von ihm der Band "Lachen und Sterben". Hubert Wolf mache historische und politische Einflüsse auf die katholische Lehre transparent, hieß es. Der Kirchenhistoriker veröffentlichte zuletzt "Der Unfehlbare: Pius IX. und die Erfindung des Katholizismus im 19. Jahrhundert".

Juristische Nachschlagewerke verlieren NS-Namen

Einige Standardwerke der deutschen Rechtswissenschaft werden künftig nicht mehr nach Namensgebern aus der Zeit des Nationalsozialismus' betitelt. Betroffen sind zum Beispiel die Standardwerke "Palandt", der wichtigste juristische Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, und "Schönfelder", eine bekannte Gesetzessammlung. Beide Werke stammen aus dem Verlag C.H. Beck. Am Dienstag gab der Verlag bekannt, dass beide Bücher umbenannt werden: Der "Palandt" soll den Namen von Christian Grüneberg tragen, er ist seit 2006 Richter am Bundesgerichtshof. Auch die Gesetzessammlung "Schönfelder" bekommt einen neuen Namen. Sie wird künftig vom Präsidenten des Deutschen Juristentags, Mathias Habersack, herausgegeben und soll nach ihm benannt werden. Habersack ist Professor für bürgerliches Recht und Unternehmensrecht an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.

PEN-Zentrum will ständigen Rat mit polnischem PEN

Das PEN-Zentrum Deutschland hat seinem Pendant in Polen einen gemeinsamen ständigen Rat vorgeschlagen. Die PEN-Zentren beider Länder betonten anlässlich des 30jährigen Bestehens des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags in einem offenen Briefwechsel, welche enormen Verpflichtungen aus dieser Freundschaft erwüchsen. Ein gemeinsamer Rat wäre "ein wichtiger Teil der Freundschaft, die sich auch als deutsch-polnische Verantwortungsgemeinschaft versteht", so das deutsche PEN-Zentrum. Dessen Präsidentin Regula Venske und der frühere Vizepräsident Sascha Feuchert schrieben, es seien "gerade die Autorinnen und Autoren unserer beider Länder, denen die Verantwortung zukommt, sich mit aller Macht gegen die zu stellen, die die Demokratie auszuhöhlen versuchen, indem sie etwa die Axt an das Grundprinzip der Gewaltenteilung legen". In einer anderen Brief-Passage heißt es: „Die grundsätzliche Idee des PEN, die uns alle vereint, ist, dass Literatur eine gemeinsame Währung aller Menschen ist, eine, die Grenzen zu überwinden im Stande ist. In Zeiten, in denen der Frieden und die Demokratie gefährdet sind und erneut Nationalismen erstarken, ist es unsere Pflicht, uns zusammenzutun und gemeinsam zu agieren, damit unsere Stimmen noch deutlicher gehört werden.“

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