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Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.08.2015

Museum für Comic und SprachkunstHommage an die Übersetzerin Erika Fuchs

Alexandra Hentschel im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

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Ein Abbild von Dagobert Duck im Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale (Bayern). Im oberfränkischen Schwarzenbach an der Saale hat 1. August 2015 Deutschlands erstes Comic-Museum eröffnet. (picture-alliance / dpa / Nicolas Armer)
Das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale (Bayern) ist ein Museum für Comic und Sprachkunst. (picture-alliance / dpa / Nicolas Armer)

Donald Duck, Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb und viele andere: Fünf Jahrzehnte lang hat Erika Fuchs ihr Geschnatter übersetzt. Zehn Jahre nach ihrem Tod wird die deutsche Stimme von Entenhausen nun in einem neuen Comic-Museum gewürdigt.

"Staun-staun" – das waren die ersten Erika-Fuchs-gemäßen, anerkennenden Ausrufe aus dem Mund von Journalisten, die das neue Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach an der Saale vor der Eröffnung sehen konnten. Fünf Jahrzehnte lang hat Erika Fuchs für das schlaue, aufschneiderische Geschnatter von Donald Duck, Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb und vielen andere Figuren der Micky-Maus-Hefte einen ganz eigenen Ton erfunden.

Einen eigenen Ton gefunden

Zehn Jahre nach dem Tod der Comic-Übersetzerin gibt es jetzt in dem kleinen oberfränkischen Ort ein Haus für Erika Fuchs und für die Kunst des Comic-Zeichnens. In "Fazit" sprach Sigrid Brinkmann mit der Kulturwissenschaftlerin und Direktorin des Erika-Fuchs-Hauses Alexandra Hentschel, die das Museumsprojekt begleitet hat.

Das Erika-Fuchs-Haus, aufgenommen am 28.07.2015 in Schwarzenbach an der Saale (Bayern). Im oberfränkischen Schwarzenbach an der Saale wird am 1. August Deutschlands erstes Comic-Museum eröffnet. (picture-alliance / dpa / Nicolas Armer)Das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale (Bayern) (picture-alliance / dpa / Nicolas Armer)

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