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Thema / Archiv | Beitrag vom 03.01.2014

MoralphilosophieOhne erhobenen Zeigefinger

Die Frage nach der richtigen Lebensform

Rahel Jaeggi im Gespräch Joachim Scholl

Wie Menschen gut und richtig zusammenleben, dass könne die Philosophie nicht beantworten, sagt Rahel Jaeggi. Sehr wohl könnten wir aber einen Blick dafür entwickeln, wenn Dinge in unserer Gesellschaft nicht funktionieren und daher neu justiert werden müssen.

Joachim Scholl: Lassen sich Lebensformen kritisieren? Lässt sich von Lebensformen sagen, ob sie als Lebensform gut, geglückt oder gar rational sind? So eröffnet die Philosophin Rahel Jaeggi ein opulentes Buch, das jetzt erschienen ist und in dem sie eine Kritik von Lebensformen entwickelt, so auch der Titel. Rahel Jaeggi ist bei uns, willkommen in Deutschlandradio Kultur!

Rahel Jaeggi: Guten Tag!

Scholl: Eine erste spontane Reaktion auf diese Frage, ob sich Lebensformen kritisieren lassen, Frau Jaeggi, dürfte in der Regel abwehrend sein. Zum Verständnis von unserer Freiheit zählt ja auch, die eigene Lebensform frei zu wählen, und da soll erst mal jemand was gegen sagen! Wie sind Sie darauf gekommen, diese Frage als Philosophin überhaupt zu stellen?

Jaeggi: Na ja, die abwehrende Reaktion ist ja im Grunde gar nicht ganz angemessen. Weil, wenn man sich anguckt, was wir so tun in unserem sowohl alltäglichen Umgang als auch in der Politik, wenn wir verschiedene Debatten führen über, sagen wir, Schulen, über den öffentlichen Raum, über die Frage, wie mit Arbeit umgegangen wird in dieser Gesellschaft, aber auch alle die Dinge, die Sie gerade schon angesprochen haben, vom Kopftuchstreit über Erziehungsgeld, über … was auch immer einem da einfallen kann, wir kritisieren ja Lebensformen immer schon, es gibt eine Debatte über Lebensformen. Die Frage ist also gar nicht, ob man sie kritisieren soll, sondern wie. Und welche Rolle dabei Gründe spielen können, welche Rolle dabei die Philosophie spielen kann, insbesondere welche Art von Gründen hier eine Rolle spielen kann.

Scholl: Wobei es ja gerade interessant ist, dass hier eine philosophische Enthaltsamkeit herrscht, wie Sie es formuliert haben, also, dass sich Ihre Kollegen, Frau Jaeggi, selbst die größten Denker von Kant bis Habermas hier vornehm einer Antwort enthalten haben. Warum eigentlich, vielleicht, weil sie keine Sittenrichter sein wollten?

Jaeggi: Ja, das ist sicherlich ein Grund und ein guter Grund dafür, vorsichtig zu sein, von Positionen, die so sehr von oben herab oder sehr paternalistisch versuchen zu bestimmen, was könnte denn das gute Leben für alle sein, Abstand zu nehmen, gerade auch angesichts dessen, dass es sehr unterschiedliche Vorstellungen davon geben mag, wie das Leben gut und gelungen ist. Auf der anderen Seite aber muss man sich, glaube ich, angucken, dass gerade in modernen Gesellschaften sehr, sehr viele Entscheidungen, die Lebensform betreffen und auch inhaltlich betreffen, immer schon gefällt worden sind. Es gibt Institutionen, die bestimmte Dinge erst ermöglichen, wir sind alle angewiesen auf eine öffentliche Infrastruktur, die ja nicht nur aus Straßenlaternen und Verkehrswegen besteht, sondern eben aus einem ganzen Set von Dingen, die alle Ausdruck von Lebensform oder von bestimmten Lebensformen sind und umgekehrt Lebensformen ermöglichen.

Scholl: Welche Parameter gibt es denn für Sie? Also gut, geglückt und rational … Wie entwickelt man denn die? Das ist ja auch eigentlich eine Norm, dass ich sage, diese Lebensform ist geglückt!

Jaeggi: Ja, das ist … Also, ich halte das ja zunächst mal absichtlich offen, dass ich sage, gut, geglückt, rational, angemessen sage ich auch an einigen Stellen. Und das ist unter anderem Ausdruck davon, dass ich glaube, dass wir über die Frage, wie man Lebensformen kritisieren, also inhaltlich Stellung nehmen kann dazu, was hier richtig ist, dass man die Fragen nur dann wieder auch philosophisch beantworten kann, wenn man die Art von Gründen, die hier eine Rolle spielen, etwas erweitert. Also sozusagen von dem schlichten Richtig und Falsch wegkommt und so eine ganze Palette von Bewertungen, die möglicherweise nicht alle bis ins Letzte begründbar sind, aber uns gute Indikatoren geben können dafür, wann etwas falsch ist, krisenhaft, dysfunktional ist auch eine Kategorie, die bei mir eine große Rolle spielt.

Scholl: Können Sie da mal ein Beispiel geben, für solch einen Grund?

Darauf achten, wo wir unseren eigenen Ansprüchen nicht genügen

Jaeggi: Für solch einen Grund? - Na ja, eine große Rolle spielt in meinen Überlegungen die Kategorie der Regression, kann man sagen. Also die Frage, ob bestimmte Lebensformen und bestimmte Praktiken und Institutionen, die wir haben, angemessen reagieren auf Probleme, wie sie sich uns stellen. Und da ist meine Überlegung die – und das hat jetzt mit der Rationalität oder dem Rationalitätskriterien bei Lebensformen zu tun –, da ist meine Überlegung die, dass hinsichtlich von Problemen, wie sie von Lebensformen beantwortet werden in bestimmter Hinsicht, aber die sich auch wiederum neu stellen als Reaktion auf solche Antworten, die Lebensformen geben, dass es hinsichtlich dessen so etwas wie Angemessenheit gibt in Bezug darauf, ob … - also, beispielsweise kann man sich eben regressive Antworten auf gestellte Probleme vorstellen. Also, man könnte sich vorstellen, dass auf das Problem beispielsweise, wie wir Arbeit oder Familie organisieren in unseren Gesellschaften, könnte man ja angesichts von Krisen zum Beispiel der Arbeitsgesellschaft eher auf Dinge zurückgreifen, die gar nicht auf dem Stand der Problemstellung sind, die den Ansprüchen, die wir entwickelt haben beispielsweise an unsere Arbeitsverhältnisse, gar nicht Genüge tun.

Scholl: Eine Kritik von Lebensformen hat die Philosophin Rahel Jaeggi formuliert. Sie ist hier im Deutschlandradio Kultur mit uns im Gespräch. Lassen Sie uns mal Ihr Motiv oder Ihren Grund der Regression auf ein Beispiel anwenden, das wir uns hier in der Redaktion ausgedacht haben dafür! Seit Monaten gibt es einen Streit über die Prostitution, in Frankreich werden jetzt die Freier bestraft, in Deutschland fordert Alice Schwarzer ähnlich scharfe Gesetze. Ist das auch ein Streit über Lebensformen und vielleicht auch eine regressive Lebensform? Was würden Sie sagen, Frau Jaeggi?

Jaeggi: Prostitution ist tatsächlich … - also natürlich sehr, wie alle diese angewandten politischen Fragen sind das sehr komplexe Probleme, in denen sich ganz viele verschiedene Dinge ja durchkreuzen. Natürlich geht es da auch um so etwas wie Ausbeutungsverhältnisse, darum, Gewalt gegen Frauen zu verhindern, darum, eine bestimmte Art von sehr asymmetrischen, problematischen Herrschaftsverhältnissen zu thematisieren. Aber wenn wir das mal alles wegnehmen – und darauf wird ja in der Debatte häufig von denjenigen, die sich gegen das Verbot von Prostitution aussprechen, hingewiesen, dass das alles gewissermaßen keine notwendigen Komponenten der Prostitution sind –, und die Frage ist: Was bleibt dann, was bleibt dann in der Gegnerschaft gegen solche Arten von käuflichem Sex?

Und da hat man ja doch den Eindruck, da geht es tatsächlich ums Eingemachte im Sinne von, da geht es auch um Lebensformen, da geht es darum, wie Gesellschaften mit Sexualität umgehen, wie unser Verständnis von romantischer Liebe einerseits, der Verbindung zwischen romantischer Liebe und Sexualität beschaffen ist, wie der Umstand, der, glaube ich, nicht wegzuleugnen ist, dass es verschiedene Formen von eben auch anonymer Sexualität, ob die käuflich ist oder nicht, auch immer schon in einem bestimmten Verhältnis zu den anderen Formen stehen. Das sind alles Fragen, über die man sich dann unterhalten kann und über die man dann nachdenken muss. Ob man zum Schluss für oder gegen solche politischen Maßnahmen ist, hängt dann … - also, das sind ja dann zum Teil auch einfach strategische Fragen. Also, ich glaube, alle sind sich darüber einig, dass sie bestimmte Arten der Ausbeutung verhindern wollen, dann ist die Frage, ist ein Verbot dem eher förderlich oder nicht.

Die anderen Fragen, die Lebensformfragen, die dahinter stehen, sind, wie gesagt, so komplex und haben so viel auch mit historischen Entwicklungen, wie sich das Verhältnis von eben Intimbeziehungen überhaupt entwickelt hat, zu tun, dass ich glaube, da habe ich keine sehr schnelle Instant-Antwort.

Scholl: Wenn wir jetzt aber dieses Problem weiterspinnen, also für eine freie Gesellschaft, in der sich Lebensformen ja auch beständig wandeln, eben aber auch durch die permanente Diskussion, in der man alle diese Parameter miteinander in Beziehung setzt und miteinander verrechnet, wie würden Sie sich denn diesen Prozess einer in Ihrem Sinne produktiven Kritik von Lebensformen wünschen?

Jaeggi: Also, wichtig ist mir, dass es hier nicht darum geht, die Kriterien oder, Sie haben ja vorhin auch schon gesagt, die Normen einer solchen Kritik gewissermaßen von außen an Lebensformen heranzutragen. Das ist ja genau das, was mit dieser Angst vor dem Sittenrichtertum eigentlich …

Scholl: Da machen Sie einen ganz bestimmten Punkt, es gibt eine immanente Kritik, sie muss innerhalb dieses Kontextes funktionieren und nicht von außen kommen.

Jaeggi: Genau.

Scholl: Sonst hat sie eben dieses, ja, Sittenrichterliche und auch vielleicht sogar Spießige.

"Es geht darum, Krisentendenzen produktiv zu machen"

Jaeggi: Genau. Es geht um die immanente Kritik von Lebensformen. Und damit meine ich nicht nur, dass hier Lebensformen an den Ansprüchen, die sie selber schon verbalisieren können und die sie ausdrücken, gemessen werden, also nicht diese einfache Art von "Na ja, ihr behauptet doch, dass es hier eine Demokratie ist, aber in Wirklichkeit gibt es ganz viele Institutionen und Praktiken, die das demokratische Miteinander verhindern" oder … Sozusagen, es geht nicht darum, eine Gesellschaft an ihren Lippenbekenntnissen gewissermaßen allein zu kritisieren, sondern es geht eher darum, in bestimmten sozialen Praktiken und Institutionen angelegte Potenziale, Normen, Orientierungen aufzufinden und dabei aber auch wiederum nicht nur gewissermaßen das Positive im Sinne von "Da gibt es doch schon etwas, das müsste man nur einlösen", sondern meine Version einer solchen immanenten Kritik ist im Grunde eher, sagen wir, negativistisch, eher darauf angelegt, Krisenpotenziale aufzuspüren und zu sagen "Man sieht doch, dass bestimmte Praktiken und Institutionen, bestimmte Einstellungen so, wie sie gerade zusammen funktionieren, eben in Wirklichkeit nicht funktionieren." Wobei das Nicht-Funktionieren durchaus selber ein Nicht-Funktionieren ist, das sich darauf bezieht, dass bestimmte normative Ansprüche mit solchen Institutionen und Praktiken schon verbunden sind.

Also, es geht im Grunde darum, Krisentendenzen produktiv zu machen. Es geht nicht darum, mal so glücklich vor sich hinfunktionierende Lebensformen aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken und zu sagen, das ist alles falsch, was ihr macht. Sondern ich gehe davon aus, ich habe da eine eher dynamische Perspektive, die davon ausgeht, dass sich Lebensformen ohnehin … dass wir sie weder mit so einem Blick betrachten sollten, der sie versteinert und so ein bisschen zoologisch, als eine Sache, die so ist, nicht anders sein kann und auch so erhalten werden kann und sollte, sondern ich gucke eher auf die Dynamik, die ohnehin – und die sozialen Wandlungsprozesse –, die ohnehin stattfinden und von denen ich dann wiederum glaube, die können entweder sich als eine Art von Lernprozess, in dem sich Erfahrungen anreichern, Erfahrungen überhaupt auch gemacht werden, auf bestimmte Dinge reagieren werden kann, vollziehen, oder aber eben in Form einer Dynamik, die so etwas wie Lernblockaden produziert.

Scholl: In letzter Zeit hört man öfter die Klage, Frau Jaeggi, dass unsere Gesellschaft sich auch wieder stärker normieren würde, dass also die Regeln, was comme il faut, was geht und was nicht, enger werden. Also etwa: Du sollst nicht rauchen, nicht so viel Fleisch essen, immer an die Rettung des Planeten denken bei allem, was du tust, kaufst oder isst. Anders gesehen könnt man sagen: Ja, unsere westlich-konsumistische Lebensform ist gerade dabei, sich zu überholen, und endet wieder in einem starren Regelkorsett! Was sagt die Philosophin dazu?

Jaeggi: Na, ich glaube, die Frage, ob sich unsere Gesellschaften stärker normieren oder nicht, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich glaube, es gibt beide Tendenzen. Also, man kann einerseits feststellen, dass es tatsächlich das, wovon die liberale politische Philosophie ja auch ausgeht, es gibt eine Vielfalt von Lebensweisen und Optionen, es gibt so etwas wie eine Endnormierung im Sinne von … Gucken Sie sich nur den ganzen Bereich von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und allem Möglichen, was daran hängt, da würd man doch sagen, da ist einiges …

Scholl: Da ist vieles und fast alles möglich.

Jaeggi: Da ist vieles und fast alles möglich, an Moden ist vieles und fast alles möglich, an sehr vielen Dingen hat man doch das Gefühl, dass tatsächlich eine ganz große Offenheit, ein größeres Spektrum möglich und denkbar ist. Auf der anderen Seite aber, glaube ich, gibt es tatsächlich so etwas wie eine Rekonventionalisierung, die ich unter anderem – und da kommen wir zu einem Paternalismusproblem zurück – auch darauf zurückführen würde, dass in bestimmter Hinsicht eben gerade nicht mehr über Lebensformen in der Weise diskutiert wird, dass wir uns fragen, was ist hier eigentlich richtig, gut und angemessen, weil das tatsächlich nicht Vielfalt ermöglicht, sondern gleichzeitig auch die Vielfalt als so eine Art von eben eher konsumistischer Vielfalt im Sinne von, na ja, das ist uns alles egal, ist alles so schön bunt hier, aber gleichzeitig sind doch viele der Optionen, die zur Verfügung sind, von gewissermaßen einer gemeinsamen Grundstruktur einer Lebensform, die ihrerseits wiederum nicht mehr problematisiert wird getragen.

Scholl: "Kritik von Lebensformen", so heißt Rahel Jaeggis Buch, das jetzt im Suhrkamp-Verlag erschienen ist. Viel Erfolg und alles Gute wünschen wir Ihnen, Frau Jaeggi, und vielen Dank, dass Sie bei uns waren!

Jaeggi: Ja, herzlichen Dank Ihnen auch!

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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