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Alte Musik | Beitrag vom 23.09.2020

Monteverdis Madrigal-Revolution Immer Ärger mit den Alten

Von Bernhard Schrammek

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Der Komponsit auf einem Gemälde von 1620 von Domenico Fetti. An seinen hageren Gesichtszügen mit Bart ist zu sehen, dass Monteverdi unermüdlich arbeitete. (imago images / United Archives International)
Claudio Monteverdi (1567 - 1643) wurde zu einem der berühmtesten Musikern seiner Zeit. (imago images / United Archives International)

Claudio Monteverdi startete im 16. Jahrhundert seine musikalische Karriere mit traditionellen Madrigalen. Aber schließlich brach er mit den Regeln, was Kritiker auf den Plan rief - und jede Menge Fans, auch Jahrhunderte später.

Claudio Monteverdis Name fällt immer, wenn man über die erste Oper überhaupt schreibt und spricht. Doch diese war nicht sein einziges Steckenpferd.

Das Madrigal war in Italien Ende des 16. Jahrhunderts sehr beliebt. Und so beteiligte sich Claudio Monteverdi auch hier aktiv an der Produktion dieser weltlichen Gesänge. In seinen ersten Veröffentlichungen hielt er sich noch an die althergebrachten Regeln.

Normenbruch für Neues

Dann aber revolutionierte er das Madrigal gewaltig. Dafür musste er zunächst manches Genörgel von Traditionalisten einstecken. Aber mit seiner ungemein musikalischen Ausdruckskraft hat Monteverdi dann doch -fast-  alle Kritiker überzeugt.

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