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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 12.03.2017

Mönch Johann Tetzel in JüterbogUmstrittener Wegbereiter der Reformation

Von Stefan Förner, katholischer Pfarrer

Historischer Holzstich "Tetzels Ablasszug" – der Dominikanermönch Johann Tetzel (1460-1519) beim Ablasshandel (imago/imagebroker)
Historischer Holzstich "Tetzels Ablasszug" – der Dominikanermönch Johann Tetzel (1460-1519) beim Ablasshandel (imago/imagebroker)

Anfang des 16. Jahrhunderts verkaufte der Dominikanermönch Johann Tetzel in Jüterbog erfolgreich Ablassbriefe - und erzürnte damit den kaum 50 Kilometer entfernt lebenden Martin Luther. Dem schwierigen Verhältnis der beiden spürt die Stadt Jüterbog im Reformationsjahr nach.

Jüterbog in Brandenburg im Jahr 2017: Neben Luther-Bier und Luther-Wein, neben der Backmischung für Luther-Kuchen und vielen weiteren kulinarischen und kulturellen Luther-Devotionalien gibt es hier rechtzeitig zum Reformations-Gedenken auch ein Postkarten-großes Blechschild mit der Aufschrift "Hier war Luther", ganz groß geschrieben, und einem kleinen "nie", darunter. Man kann das Schild sogar wie eine Postkarte verschicken, wenn es nur ausreichend frankiert ist. Das ist natürlich ein Scherz auf Kosten des Reformators Martin Luther, der vor 500 Jahren mit dem Anschlag von 95 Thesen an der Schlosskirche in Wittenberg eine Entwicklung auslöste, die wir heute als Reformation in Deutschland kennen. Und es ist ein Kommentar auf den Umstand, dass im Jahr 2017 kaum ein Ort in Deutschland nicht doch einen Bezug zu Martin Luther für sich reklamieren würde. Völlig zu Recht vertreibt man das "Hier war Luther nie"-Schild in Jüterbog, denn in der Kleinstadt südlich von Berlin war Luther wirklich nie gewesen. Allerdings verfolgte er aus dem nahen Wittenberg mit Sorge und wachsender Empörung, was sich in Jüterbog so ereignete.

Denn in Jüterbog verkaufte der Dominikanermönch Johann Tetzel – offenbar mit großem Erfolg – Ablassbriefe. Nach Wittenberg durfte er nicht reisen, aber dort reagierte Martin Luther auf den Ablasshandel mit den bereits erwähnten 95 Thesen. Insofern hat sich das Marketing völlig zu Recht für Jüterbog die Marke "Stadt des Anstoßes der Reformation" gesichert.

Jüterbog bildet auch einen Schwerpunkt des Projekts "Kulturland Brandenburg", das 2017 unter dem Titel steht "Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg". Insgesamt lässt sich das Land Brandenburg sein "Kulturland"-Engagement gut eine Million Euro kosten. In Jüterbog ist davon unter anderem eine große Ausstellung geplant, letztlich ist aber die ganze Stadt für eine Zeitreise geeignet. Der gut erhaltene Stadtkern lädt dazu ein.

Den "Bad Guy" Tetzel entdämonisieren

Wer – vom etwas außerhalb gelegenen – Bahnhof kommend in den historischen Stadtkern von Jüterbog läuft, muss unmittelbar hinter der Stadtmauer der Versuchung widerstehen, in die "Tetzelstuben" einzukehren. Nur das Bild eines kahlköpfigen Mönchs und das "Schweinefilet Tetzel" lassen auf der Speisekarte einen Bezug zu Jüterbogs Motto erkennen, im Jahr des Reformations-Jubiläum "Stadt des Anstoßes der Reformation" zu sein.

Direkt gegenüber gibt es im Untergeschoss eines sanierten Hauses einen Jugendclub der evangelischen Kirche, der 2015 wegen eines Anschlags mit Böllern und Raketen kurzzeitig in die Schlagzeilen kam. Die Jüterboger haben sich allerdings nicht einschüchtern lassen. Das Begegnungscafé mit Flüchtlingen, das dort seinen Platz hat, war offenbar Anlass für den Anschlag. Die Bemühungen um die Integration von Flüchtlingen gehen weiter, vom Anschlag weitgehend unbeeindruckt. Man geht also weiter, die Große Straße hinunter, und muss ein wenig aufpassen, damit man neben den Hinweisen auf das Mönchenkloster und die Nikolaikirche zur Linken nicht versäumt, rechts abzubiegen zur katholischen St. Hedwigkirche und zur "Tetzelkapelle". Nicht zur Straße hin sondern zurückgebaut in einer Art Garten steht die 1893 errichtete katholische St. Hedwigkirche, ein schlichter neugotischer Bau, wie es viele in der katholischen Diaspora gibt. Mit ihr verbunden ist ein geduckter Raum mit Kreuzrippengewölbe, der heute von der katholischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt wird, immer wenn die eigentliche Kirche zu groß ist.

Ob sie will oder nicht, stellt sich die Gemeinde damit in reformatorisch-vorreformatorische Tradition, denn die Bezeichnung "Tetzel-Kapelle" hält sich hartnäckig für das historische Gebäude. Doch es ist weder eine Kapelle, die Tetzel geweiht wäre, auch die Behauptung, es sei Tetzels Hauskapelle während seiner Zeit in Jüterbog gewesen, lässt sich kaum belegen. Vermutlich hat er 1517 hier gewohnt, während er seinem umstrittenen Geschäft nachging, in etwa zur gleichen Zeit, als Martin Luther an seinen 95 Thesen arbeitete.

Den "Bad Guy" und Bösewicht eines jeden Reformationsdramas mag dabei keiner so richtig, auch überzeugte Katholiken wenden sich in der Regel verschämt ab. In einer großen Ausstellung im Jüterboger Mönchenkloster – fußläufig von Tetzels Kapelle oder Wohnung – will man in diesem Jahr Tetzel ein wenig entdämonisieren und in den historischen Kontext stellen. In einem ersten Teil will die Ausstellung die Grundlagen der Ablässe darstellen. Neben einer allgegenwärtigen Furcht vor dem Fegefeuer spielte auch die Furcht vor den Türken, vor dem Vormarsch der osmanischen Heere, eine wachsende Rolle, wie es in der Ankündigung zur Ausstellung heißt:

"Im ehemaligen Chor der Mönchenkirche sollen bildkräftige Ausstellungsinstallationen dem Besucher Voraussetzungen und Funktionen des vorreformatorischen Ablasses verdeutlichen und den historischen Kontext des Auftretens von Johann Tetzel beleuchten. Der Ablass besaß eine heute oft übersehene existentielle Bedeutung als wichtiges Mittel des Trostes der Gewissen, der Minderung der Schrecken vor den Gefahren des Jenseits sowie der Besserung des Lebens der Christen. Die Intensivierung des Ablasses in den großen Ablasskampagnen seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stand im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedrohung der europäischen Christenheit durch den Vormarsch der osmanischen Heere. Was die seit dem Fall Konstantinopels 1453 wachsende Furcht vor 'den Türken' mit der Ausweitung der päpstlichen Ablassangebote zu tun hatte, illustriert ein weiterer Teil der Ausstellung."

Geschichte der Reformation hätte anders verlaufen können

Mit anderen Worten: Die Ausstellung, die erst am 8. September in Jüterbog eröffnen wird, nimmt uns mit auf eine Zeitreise und zeigt uns Menschen, die vor allem Angst hatten und einen großen Bedarf nach Trost. Die Angst vor dem Jenseits und die Bedrohung durch die Türken hatten die Menschen in Jüterbog vermutlich mit denen in Wittenberg damals gemeinsam, auch der junge Augustinermönch Martin Luther nahm diese Ängste wahr und ernst, es gibt Hinweise, dass er selbst ängstlich war. Oder anders formuliert: Auch Luthers zentrale Frage "Wie finde ich einen gerechten Gott?" gehört in diesen Kontext. Seine Antwort findet sich bekanntlich in seinen 95 Thesen, die allerdings auch zunächst mehr als ein Gesprächsangebot gedacht waren und nicht als eine abschließende und umfassende Erklärung aller offenen Fragen.

Tetzel sitzt also in Jüterbog und verkauft Ablässe, vermutlich sogar recht erfolgreich. Da hört er von den 95 Thesen aus Wittenberg. Und schaltet sofort um auf Angriff. Auf einer Internet-Seite, die den Weg zwischen Jüterbog und Wittenberg beschreibt, heißt es:

"Diesen Streit führte Tetzel von Anfang an verbittert: mit dem Vorwurf der Ketzerei. Auch wenn eine Verbrennung von Luthers Thesen durch ihn wohl ins Reich der Legenden gehört, zeigt sie doch, welch ein Urteil Tetzel für Luther forderte. So kann es auch als sein Verdienst angesehen werden, dass der Vatikan im Sommer 1518 das Ketzerverfahren gegen Luther aufnahm."

Und Tetzel trägt somit selbst dazu bei, das was später als "Tetzel-Mythos" bezeichnet wird, zu befördern. Den "Luther-Tetzel-Weg" will die Evangelische Gemeinde in Jüterbog wieder bekannt machen, einen Weg, den weder Tetzel in die eine noch Luther in die andere Richtung je gegangen sind. Aber: "Was wäre wenn?" Es erscheint ziemlich wahrscheinlich, dass die Geschichte der Reformation anders verlaufen wäre, wenn Tetzel sich tatsächlich auf den Weg nach Wittenberg gemacht hätte, um mit Martin Luther über dessen Thesen zu diskutieren und vielleicht zunächst dessen Anliegen besser zu verstehen. Der "Luther-Tetzel-Weg" ist heute beides, eine wirkliche Möglichkeit und ein spannendes Gedankenspiel. Eine gut gestaltete Internetseite und eine Erinnerung an eine fast vergessene Route, die gewissermaßen die Reformation in Gang brachte:

" ... durch die vielen Wittenberger, die auf ihm zu dem Dominikaner Johann Tetzel nach Jüterbog gelangten und mit dessen Ablassbriefen zurückkamen. Dadurch setzten sie Martin Luther in Bewegung, der mit seinen 95 Thesen gegen den Ablass an die Öffentlichkeit trat."

Tetzel wurde zum Sündenbock – auch für Katholiken

Wir halten es wie Tetzel und bleiben in Jüterbog, so wie Tetzel in seiner Frontstellung beharrte. Seine Sturheit ging so weit, dass Tetzel nicht nur Stein des Anstoßes für die Reformation wurde, sondern auch für die Katholiken als Sündenbock herhalten musste:

"In frühen Vermittlungsverfahren mit Martin Luther versuchte die päpstliche Seite, Johann Tetzel die Schuld für den Konflikt anzulasten. Luther selbst war es, der sich dagegen wehrte und in einem Brief erklärte, dass seine Kritik nicht Tetzel persönlich treffe, sondern die gesamten mit dem Ablasssystem verbundenen missbräuchlichen Praktiken. Zu diesem Zeitpunkt war der Ablassprediger bereits schwer erkrankt. Zur Leipziger Disputation im Juni/Juli 1519 (dem ersten öffentlichen Streitgespräch zwischen den Fronten des Ablasskonfliktes) konnte er nicht mehr erscheinen, was ihm zusätzlichen Spott einbrachte. Kurz darauf verstarb er."

Damit setzte auch die Legendenbildung und Dämonisierung des Dominikanerpaters ein. So soll er einen Ablass für noch nicht begangene Sünden verkauft haben, worauf er angeblich umgehend vom Käufer bestohlen wurde. Auch seine moralische Integrität wurde mehr als in Zweifel gezogen, verbunden mit einer persönlichen Geldgier, die ihm angedichtet wurde.

Kurzer Ortswechsel: Zum von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr der Barmherzigkeit" gab es in allen katholischen Bistümern eine sogenannte "Heilige Pforte" nach dem Vorbild der "Heiligen Pforte" im Petersdom. So auch im Erzbistum Berlin, zudem heute das katholische Jüterbog gehört. Auch wenn sich vor der Berliner Heiligen Pforte in St. Paulus in Moabit nicht die gleichen Schlangen bildeten wie vor dem Petersdom in Rom, so war der Wunsch, einen vollkommenen Ablass zu erwerben, auch in Berlin durchaus vorhanden. Feine historische Pointe: Auch aus dem Erlös von Tetzels Ablasshandel wurde der Petersdom erbaut. Der Ablass ist jedenfalls keineswegs erledigt, im Gegenteil, er gehört nach wie vor zum pastoralen Repertoire der katholischen Kirche. Und auch dem will man in Jüterbog gerecht werden, womit wir in der Nikolaikirche angekommen wären. Sie ist natürlich heute eine evangelische Kirche und gewissermaßen "das erste Haus am Platz". Die Nikolaikirche steht allerdings zu ihrer katholischen Vergangenheit und versteckt sie nicht. Auch das will die Jüterboger Sonderausstellung "Tetzel – Ablass – Fegefeuer" herausstellen:

"Die Nikolaikirche lädt mit ihrer reichen vorreformatorischen Ausstattung dazu ein, den vorhandenen Denkmalsbestand in seiner ehemaligen Funktion für die Frömmigkeit, Jenseitsvorsorge und besonders die verschiedenen Formen des Ablasswesens transparent werden zu lassen. Objekte und Orte in der Kirche wie die erhaltenen Retabelteile, das Sakramentshaus und der Hauptaltar aus der Zeit um 1400 sollen durch Bild-, Ton- und Textinstallationen zum Sprechen gebracht werden. In der (...) Sakristei soll mit dem "Schatz der Kirche" eine zentrale Idee des Ablasswesens sichtbar gemacht werden. Die so genannte "Tetzeltruhe" eröffnet die Ausstellungsabteilung zum 'sagenhaften' Tetzel."

Jüterborg war im Mittelalter ein wichtiger Schauplatz der Reformation. (imago/Rainer Weisflog)Die evangelische Nikolaikirche in Jüterborg, die zu ihrer katholischen Vergangenheit steht. (imago/Rainer Weisflog)

Ablass bedeutet auch Trost - damals und heute

Die "Tetzeltruhe" ist dabei keineswegs der "Kasten", in dem das Geld klingt, damit die Seele "in den Himmel springt", die "Tetzeltruhe" ist vielmehr eine Art tragbares Büro mit Akten und Unterlagen, die Tetzel auf seinen Handelsreisen begleitete. Die Nikolaikirche selbst macht plausibel, wie der Ablass im besten Sinn gemeint war: als ein Ausdruck der Frömmigkeit und – mir gefällt das Wort außerordentlich gut – der "Jenseitsvorsorge". Denn im geschlossenen Weltbild der damaligen Zeit war der Ablass eine tröstliche Antwort auf Furcht vor dem Jenseits, auf Angst vor dem Fegefeuer. In der Nikolaikirche wird auch deutlich, dass es dabei keineswegs um die Vergebung von Sünden ging, ein nahezu unausrottbares Missverständnis. Mit dem Ablass verbunden ist vielmehr ein Erlass der sogenannten "zeitlichen Sündenstrafen", die den Gläubigen ins Fegefeuer gebracht hätten. Die Vorstellung von "Sündenstrafen" nimmt den Umstand ernst, dass – unabhängig von Buße und Vergebung – jede Tat, jede Sünde zumal, nicht folgenlos bleibt. Manche dieser Folgen kann man wieder gut machen, andere bleiben wirksam, unabhängig von allem guten Willen zu Umkehr. Diese Sündenstrafen sollen im Fegefeuer gesühnt werden. Vor ihnen soll der Ablass bewahren oder schützen, indem er sie in den Zusammenhang mit dem "Schatz der Kirche" stellt. In einem Weltbild, das ein "Außerhalb" von Kirche gar nicht vorsah, war diese Vorstellung womöglich leichter nachvollziehbar.

An der Idee der "Sündenstrafen" hält die katholische Kirche allerdings fest, denn das ist geblieben: auch im aufgeklärten 21. Jahrhunderts haben meine Taten Folgen, die ich nicht absehen kann, und eben oft genug nicht zum Guten. Diese Einsicht setzt der Ablass voraus, jeglicher Automatismus ist damit ausgeschlossen. Und in diesem Sinn ist Ablass auch heute noch sinnvoll.

"Das Wort des Herrn ist wahrhaftig all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht, die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn
Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, die nach seiner Güte ausschaun; denn er will sie dem Tod entreißen und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.
Unsre Seele hofft auf den Herrn; er ist für uns Schild und Hilfe.
Ja, an ihm freut sich unser Herz, wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.
Lass deine Güte über uns walten, o Herr, denn wir schauen aus nach dir."
(Psalm 33, 4-5.18-22)

Heute um elf, im katholischen Gottesdienst in der St. Hedwigkirche in Jüterbog, werden diese Verse aus Psalm 33 als Antwortgesang gebetet, wie in allen katholischen Kirchen. Der Psalmist hofft auf den Herrn, auf den Gott, der alle, die ihn fürchten und ehren, dem Tod entreißen will. Er beschreibt die Erfahrung eines gnädigen, eines rettenden Gottes. Der Psalmist preist Gott aus der Erfahrung von Tod und Hungersnot. Er ist ein wahrhaft gottesfürchtiger Beter. Diese Erfahrung und diese Haltung war zur Zeit, als der Psalm entstand, aber auch zur Zeit der Reformation eine, die alle Menschen in gleicher Weise geprägt hat.

Ob das heute noch genauso gilt? Für Martin Luther und Johann Tetzel, für Wittenberg und für Jüterbog gilt nach wie vor:

"Ja, an ihm freut sich unser Herz, wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.
Lass deine Güte über uns walten, o Herr, denn wir schauen aus nach dir."

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