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Wortwechsel | Beitrag vom 12.06.2020

Mit "Wumms" aus der Corona-KriseKann das Milliardenpaket des Bundes die Kultur retten?

Moderation: Hans Dieter Heimendahl

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Illustration eines Kameramanns, der auf einem Diagramm filmt. (imago images / Ikon Images / Mitch Blunt)
Die "Neustart"-Milliarde ist eine willkommene, aber womöglich nicht ausreichende Hilfe für die Kulturszene. (imago images / Ikon Images / Mitch Blunt)

Die Corona-Pandemie stürzt auch die Kultur in eine tiefe Krise: Konzerthäuser, Theater, Kinos, Tanz- und Musikclubs dicht, freischaffende Künstlerinnen und Künstler ohne Auftritte. Kann das Milliardenpaket des Bundes die Kultur aus der Krise retten?

Insgesamt 130 Milliarden Euro Corona-Hilfen umfasst das bisher größte Konjunkturpaket der Bundesregierung – darunter auch eine Milliarde für die Kultur. Ein gehöriger "Wumms", so Bundesfinanzminister Olaf Scholz.

Die Kultur-Milliarde – der "große Aufschlag"?

"Neustart Kultur" – so heißt das Programm, mit dem Bundeskulturministerin Monika Grütters besonders auch kleinere Institutionen unterstützen will: Musikfestivals, Programmkinos, Tanz- und Musikveranstalter, Museen und Galerien.  

Aber ist das Milliardenprogramm wirklich der "große Aufschlag"? Der Deutsche Kulturrat mahnt bereits, dass das Wiederhochfahren der Kultur angesichts der Corona-Auflagen immense Kosten verursachen wird. Die "Neustart"-Milliarde sei eine erste willkommene Hilfe, aber sie reiche bei weitem nicht aus. Und sie müsse schnell erfolgen.

Was muss getan werden, damit die Gelder unbürokratisch fließen und nicht im föderalen Klein-Klein versacken? Wer bestimmt, wer wieviel bekommen soll, wer verteilt die Unterstützung? Und wie kann gesichert werden, dass sie ihren Zweck auch erfüllt?

Der neue "Kulturpolitische Salon" bei Deutschlandfunk Kultur

Die Sendung ist Auftakt des "Kulturpolitischen Salons", eines neuen Diskussionsforums in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bühnenverein, dem Deutschen Kulturrat, dem Deutschen Theater Berlin – und Deutschlandfunk Kultur.

Es diskutieren:
Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig
Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin und Präsident des Deutschen Bühnenvereins
Dagmar Schmidt, Vorsitzende des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler
Wolfgang Schmidt, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

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