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Tonart | Beitrag vom 04.12.2014

Miss KenichiDream-Folk über Geister und Traumwelten

Katrin Hahner über ihr neues Album "The Trail"

Miss Kenichi  (Torben Waleczek / Deutschlandradio)
Miss Kenichi (Torben Waleczek / Deutschlandradio)

Ihre Musik klingt nach wüstenhaften Landschaften in den USA, dabei kommt Katrin Hahner alias Miss Kenichi eigentlich aus Süddeutschland. Wir haben mit ihr über ihre neue Platte "The Trail" gesprochen – und ihren außergewöhnlichen Weg zur Musik.

Miss Kenichi ist der Name einer japanische Anime Figur - und das Alter Ego von Katrin Hahner. Die Malerin und Musikerin kam als Tochter eines Lastwagenfahrers zur Welt, wuchs in einem kleinen Ort in Süddeutschland auf - und dass dieser Ort nicht an einer staubigen Straße in Alabama liegt, sondern irgendwo in Bayern, hört man ihren Songs nicht an.

In ihren Indie-Folksongs zeichnet die Singer-Songwriterin großformatige Aufnahmen wüstenhafter Landschaften irgendwo im Mittleren Westen der USA. Ihre Musik klingt nach Country, Blues und Folk, sie singt mit spröder Stimme von Geistern und Traumwelten. In der "Tonart" am Nachmittag hat Mathias Mauersberger mit Miss Kenichi über ihr neues Album "The Trail" gesprochen.

Sie hat uns verraten, wie sie erst über eine Mal-Blockade zur Musik kam, warum sie sechs Jahre für ihr neues Album gebraucht hat – und warum sie sich manchmal etwas staatenlos fühlt.

Tonart

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