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Konzert / Archiv | Beitrag vom 03.11.2017

Michael Wollny/ Ambrose Akinmusire und BandJazzfest Berlin 2017

Moderation: Matthias Wegner

Michael Wollny  (Jörg Steinmetz)
Michael Wollny (Jörg Steinmetz)

Das Jazzfest Berlin präsentiert auch in diesem Jahr wieder viele Auftragsproduktionen und nicht alltägliche Spielsituationen. Zudem präsentiert es viele Protagonisten der jüngeren bzw. mittleren Jazzmusiker-Generation. Dazu zählen der deutsche Pianist Michael Wollny und der US-amerikanische Trompeter und Bandleader Ambrose Akinmusire.

Der Pianist Michael Wollny hat in den vergangenen zehn Jahren eine erstaunliche Karriere hingelegt. Der einstige Trio-Spezialist hat sein Ausdrucksspektrum enorm erweitert. Beeindruckend sind dabei insbesondere seine Dialoge im Duo (u.a. mit Heinz Sauer und Vincent Peirani), aber auch seine Projekte mit größeren Ensembles und Bigbands. Königsdisziplin sind auch bei dem Ausnahmepianisten die Solo-Konzerte. Eine der seltenen Gelegenheiten bietet in diesem Jahr dazu das renommierte Jazzfest Berlin.

Der US-Amerikaner Ambrose Akinmusire gehört zu den gefragtesten Trompetern des aktuellen Jazz. Neben seiner technischen Klasse am Instrument, hat er aber vor allem auch als Komponist jede Menge zu sagen und wird in Berlin sein neues Werk vorstellen, das sich dezidiert auf das Leben der in den 1930er Jahren inhaftierten Bürgerrechtlerin und Sängerin Mattie Mae Thomas bezieht.

Ambrose Akinmusire (Camille Blake)Ambrose Akinmusire (Camille Blake)

Jazzfest Berlin
Live aus dem Haus der Berliner Festspiele

Michael Wollny, Klavier  

Ambrose Akinmusire und Band
Ambrose Akinmusire, Trompete
Dean Bowman, Gesang
Gerald Clayton, Klavier
Marvin Sewell, Gitarre
Joe Sanders, Bass
Kendrick Scott, Schlagzeug

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