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Samstag, 14.12.2019
 
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Kulturnachrichten

Freitag, 22. Februar 2019

Michael Jacksons Nachlassverwalter verklagen HBO

Wegen Plänen des TV-Senders für Missbrauchs-Doku

Wegen einer geplanten Ausstrahlung einer Dokumentation Anfang März über Missbrauchsvorwürfe gegen Popstar Michael Jackson haben dessen Nachlassverwalter den US-Fernsehsender HBO auf 100 Millionen Dollar (88 Millionen Euro) verklagt. In der bei Gericht in Los Angeles eingereichten Klageschrift argumentieren sie, HBO verstoße damit gegen eine Abmachung von 1992, den verstorbenen "King of Pop" nicht zu verunglimpfen. Die Doku erzählt die Geschichte von zwei Männern, die nach deren Angaben als Kinder von Jackson sexuell missbraucht wurden. Zwei Klagen der Männer waren 2017 von der Justiz abgewiesen worden. Jacksons Nachlassverwalter betonten, der Popstar sei unschuldig. Zehn Jahre nach seinem Tod versuchten immer noch Menschen, auf seine Kosten Profit zu machen. Die insgesamt vier Stunden lange Dokumentation "Leaving Neverland" war im Januar beim Sundance-Filmfestival erstmals gezeigt worden.

César-Filmpreis für "Shoplifters"

Der Ehren-César wurde Robert Redford überreicht

Der Cannes-Gewinner "Shoplifters" von Kore-Eda Hirokazu hat am Freitagabend in Paris den César als bester fremdsprachiger Film gewonnen. Das Drama handelt von einer kleinkriminellen Familie, die ein obdachloses Mädchen aufnimmt. Der Film des 56-Jährigen geht am Sonntag ins Oscar-Rennen um den besten fremdsprachigen Film. Der Ehren-César wurde dieses Jahr dem amerikanischen Schauspieler und Filmregisseur Robert Redford überreicht. Der César ist Frankreichs nationaler Filmpreis, benannt nach dem Bildhauer César Baldaccini. Der Preis wird seit 1976 verliehen.

Eurovision: Das Duo S!sters fährt nach Tel Aviv

Das ESC-Finale findet am 18. Mai in Tel Aviv statt

Das Duo S!sters hat den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Die beiden Sängerinnen Carlotta (19) aus Hannover und Laurita (26) aus Wiesbaden setzten sich am Freitagabend in Berlin in der TV-Sendung "Unser Lied für Israel" mit dem Song "Sister" gegen sechs Konkurrenten durch. Sie treten damit für Deutschland im ESC-Finale am 18. Mai in Tel Aviv an.
Im vergangenen Jahr holte Michael Schulte beim ESC in Portugal den vierten Platz für Deutschland, Siegerin wurde die israelische Sängerin Netta.

R. Kelly des sexuellen Missbrauchs beschuldigt

Mindestens drei der Betroffenen seien zwischen 13 und 17 Jahre alt gewesen

Der Sänger R. Kelly muss sich wegen Vorwürfen des schweren sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen vor einem Gericht verantworten. Dem Musiker werde zur Last gelegt, sich an vier Opfern vergangen zu haben, teilte Kim Foxx, Staatsanwältin von Cook County im US-Staat Illinois, am Freitag mit. Mindestens drei der Betroffenen seien zwischen 13 und 17 Jahre alt gewesen. Die mutmaßlichen Übergriffe reichten bis ins Jahr 1998 zurück und seien über mehr als ein Jahrzehnt hinweg erfolgt. R. Kelly soll am Samstag vor Gericht erscheinen. Seit Jahrzehnten gibt es Vorwürfe gegen den Sänger, wonach er minderjährige Mädchen und Frauen missbraucht und einige als Sklaven gehalten haben soll. Über seinen Anwalt ließ er dies zurückweisen.

Sopranistin Hilde Zadek stirbt im Alter von 101 Jahren

Zwischen 1947 und 1971 sang Hilde Zadek 39 Rollen in 37 verschiedenen Opern

Die Kammersängerin Hilde Zadek ist im Alter von 101 Jahren gestorben. Wie die Wiener Staatsoper am Freitag mitteilte, starb Zadek am Donnerstag in Karlsruhe. Zadek gehörte zu den größten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts. Sie war Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. "Mit ihr hat uns nun eine weitere Staatsopernikone des 20. Jahrhunderts verlassen, eine bedeutende Künstlerin, die das Nachkriegsensemble der Staatsoper repräsentierte wie wenige, eine legendäre Pädagogin, die Generationen prägte", sagte Staatsoperndirektor Dominique Meyer. Zwischen 1947 und 1971 sang Hilde Zadek 39 Rollen in 37 verschiedenen Opern. Zu ihren glanzvollsten Partien zählten neben der Aida die Tosca und die Ariadne in Richard Strauss' "Ariadne auf Naxos". 1971 verabschiedete sie sich von der Bühne. Seitdem war sie in Österreich und international als Gesangslehrerin tätig und leitete unter anderem bis 1978 die Gesangsabteilung am Konservatorium der Stadt Wien.

Neue Heimat für Gomringers "avenidas"-Gedicht

Nun ist es doppelt in Berlin-Hellersdorf zu sehen

Das Gedicht "avenidas" von Eugen Gomringer hat eine neue Heimat im Berliner Stadtteil Hellersdorf gefunden. Zuvor schmückte es die Fassade der Alice-Salomon-Hochschule (ASH), die sich ebenfalls in Hellersdorf befindet. Neben dem spanischsprachigen Original ist es nun auch in der deutschen Übersetzung auf der Hausfassade eines Mietshauses der Wohnungsgenossenschaft Grüne Mitte in der Kyritzer Straße 82 angebracht. Nach Protesten von Studierenden gegen den ihrer Meinung nach sexistischen Inhalt des Gedichts wurde eine Neugestaltung der Hochschulfassade beschlossen.

WDR-Mediathek mit eigenem Doku-Kanal

Der WDR will sein großes Doku-Angebot so noch besser auffindbar machen

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) startet in seiner Mediathek einen eigenen Doku-Kanal. Ab sofort fänden Interessierte hier alle Dokumentationen, die der Sender digital zeigen dürfe, kündigte Fernsehdirektor Jörg Schönenborn am Freitag in Köln an. Spezielle Rubriken machten das Angebot übersichtlich. Der WDR wolle sein großes Doku-Angebot so noch besser auffindbar machen. "Wir folgen unserem Publikum konsequent dahin, wo es uns sucht", sagte Schönenborn. "Das ist gerade bei den unter 30-Jährigen immer seltener das lineare Fernsehen und immer häufiger das Fernsehen im Netz." Der Doku-Kanal ist in der WDR Mediathek zugänglich unter dokukanal.wdr.de.

Jussie Smollett aus "Empire"-Folgen gestrichen

Der Schauspieler soll brutalen Überfall inszeniert haben

US-Schauspieler Jussie Smollett, der laut Polizei einen gegen ihn gerichteten rassistischen und homophoben Angriff erfand, soll in der Dramaserie "Empire" vorerst nicht mehr zu sehen sein. In den verbleibenden zwei Folgen der aktuell fünften Staffel werde Smolletts Figur Jamal nicht auftauchen, teilten die Produzenten am Freitag mit. Man vertraue nun auf das rechtliche Verfahren, hieß es im Unterhaltungsportal "Variety". Der 36-Jährige war am Donnerstag wegen mutmaßlicher Falschaussagen gegenüber der Polizei festgenommen worden. Laut Ermittlern bezahlte der Schauspieler zwei Männer, um die rassistische und homophobe Attacke gegen ihn zu simulieren. Der Polizei zufolge wollte der schwule und afroamerikanische Schauspieler damit seine Karriere vorantreiben. Smollett kam gegen eine Kaution von 100 000 Dollar (etwa 88 000 Euro) vorerst frei.

Oper Halle: Vertrag von Florian Lutz nicht verlängert

Matthias Brenner darf weiter machen

In geheimer Wahl wurde heute Nachmittag im Aufsichtsrat des Fünf-Sparten-Hauses der Bühnen Halle über die Verlängerung der Verträge von Theater-Chef Matthias Brenner und Opern-Chef Florian Lutz entschieden. Das Ergebnis: Matthias Brenner darf weiter machen, sein Vertrag wurde mit knapper Mehrheit verlängert. Der Vertrag von Florian Lutz wurde nicht verlängert und läuft damit 2021 aus. Theatermacher wie Jürgen Flimm, Matthias Lilienthal, Oliver Reese und Barbara Mundel hatten sich in die Debatte eingebracht und für eine Vertragsverlängerung von Florian Lutz geworben. Die Staatskapelle Halle hatte sich vorab gegen eine Vertragsverlängerung ausgesprochen. Der Hintergrund der Auseinandersetzungen: Die wegbrechenden Zuschauerzahlen an der Oper. Florian Lutz wurde 2016 geholt, um die Oper Halle zu entstauben. Lutz geht es um experimentelle Zugänge, Opernstoffe sollen "dekonstruiert" werden. Damit löste er in der Hallenser Stadtgesellschaft teils heftigen Widerspruch aus.

Orchestervorstand steht hinter Daniel Barenboim

Musiker hatte Führungsstil des Berliner Chefdirigenten beklagt

Im Konflikt um den künstlerischen Leiter der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim, hat sich der Orchestervorstand hinter den Chefdirigenten gestellt. Mit ihrem Generalmusikdirektor feiere die Staatskapelle durch gegenseitiges Vertrauen und in enger Zusammenarbeit regelmäßig große künstlerische Erfolge, heißt es in einer Stellungnahme. "Dieses Vertrauen bleibt gerade auch jetzt unangetastet. Die Staatskapelle freut sich deswegen auf weitere Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit." Der inzwischen in München spielende Musiker Willi Hilgers hatte im Bayerischen Rundfunk schwere Vorwürfe gegen Barenboim erhoben und unter anderem von häufigen Schikanen gesprochen. Intendant Matthias Schulz sagte, er stehe dafür, "dass Konflikte, die es selbstverständlich auch an einem Opernhaus gibt, bewusst und konstruktiv angegangen werden". Ein Grundpfeiler der Arbeit in der Staatsoper sei ein offener, wertschätzender und angstfreier Umgang miteinander. Dies umfasse alle Mitarbeiter des Hauses und somit selbstverständlich auch den Generalmusikdirektor.

Friedenspreis des Deutschen Films für Michael Herbig

Auszeichnung für Spielfilm über Flucht aus der DDR

Der Filmemacher Michael "Bully" Herbig wird für seinen Fluchtthriller "Ballon" mit dem "Friedenspreis des Deutschen Films" geehrt. Das teilte der Bernhard-Wicki-Gedächtnis-Fonds in München mit. Der Film erzählt die wahre Geschichte der Familien Strelzyk und Wetzel, die 1979 mit einem selbst gebauten Heißluftballon die Flucht aus der DDR in den Westen wagten. Der erfolgreiche Regisseur, Autor, Produzent und Schauspieler Herbig habe sich damit auf ein völlig neues Terrain begeben, heißt es in der Begründung. Aus der wahren Geschichte habe er einen "atemlosen Thriller" gemacht. Das Umfeld der Familien, die Zeitumstände, die ständige Bevormundung und Bedrohung durch den DDR-Staat schildere er glaubwürdig und souverän. Herbig gelinge ein mitreißender Film um die Freiheit des Einzelnen, in großen Bildern erzählt und mit hervorragenden Schauspielern. Die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung wird Herbig am 25. Juni in München überreicht.

Sänger Gus Backus ist tot

Bedeutende Schlagererfolge in den 1960er Jahren

Der Schlagersänger Gus Backus ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte sein Sohn Jeffrey Backus mit. Gus Backus sei in einem Pflegeheim in Bayern friedlich eingeschlafen. Mit Hits wie "Da sprach der alte Häuptling der Indianer" und "Brauner Bär und weiße Taube" wurde er ab 1960 in Deutschland bekannt. Backus war als US-Soldat Mitte der 50er-Jahre nach Wiesbaden gekommen und startete nach ersten musikalischen Erfolgen in den USA auch in Deutschland eine Karriere als Sänger. Nebenher war er auch als Schauspieler aktiv und spielte unter anderem in dem Film "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" (1962) mit. Anfang der 70er Jahre verließ Backus Deutschland und kehrte zehn Jahre später wieder zurück. An seine Erfolge aus den 1960er Jahren konnte er dann allerdings nicht mehr anknüpfen.

Künstler-Kollektiv wird documenta 15 kuratieren

Die zehnköpfige Gruppe "Ruangrupa" kommt aus Indonesien

Die documenta 15 wird ein Teamwork, denn das Künstler-Kollektiv "Ruangrupa" aus dem indonesischen Jakarta wird die kommende weltberühmte Kunstschau im Jahr 2022 kuratieren. Dies gaben die Verantwortlichen der Schau für zeitgenössische Kunst in Kassel bekannt. "Ruangrupa" bestehe aus einem festen Kern von zehn Künstlern und tritt damit die Nachfolge von Adam Szymczyk an. Er hatte die documenta vor zwei Jahren künstlerisch verantwortet. Die alle fünf Jahre stattfindende documenta gilt weltweit als eine der bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Die documenta 15 ist vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel geplant.

Linden-Museum gibt geraubte Bibel an Namibia zurück

"Witbooi-Bibel" aus der Kolonialzeit wird am 28. Februar feierlich überreicht

Eine der ersten bundesweit bedeutenden Restitutionen von afrikanischen Kulturgütern der Kolonialzeit kann vollzogen werden. Nachdem im letzten Moment Vertreter der Nama die Rückgabe an die Regierung von Namibia noch verhindern wollten und die Klage am Donnerstag vom Stuttgarter Verfassungsgericht abgewiesen wurde, soll das symbolisch wichtige Dokument am 28. Februar nach Afrika zurückkehren. Die "Witbooi-Bibel" war seit mehr als hundert Jahren im Besitz des Stuttgarter Linden-Museums. Museumschefin Inés de Castro wird das Neue Testament des einstigen Nama-Anführers Hendrik Witbooi (um 1830-1905) und dessen Peitsche in einer Zeremonie an namibische Regierungsvertreter übergeben. Witbooi hatte den Aufstand seines Volkes und der Herero gegen die Kolonialherren angeführt, der 1908 brutal niedergeschlagen wurde. Seine in Nama-Sprache verfasste und mit handschriftlichen Vermerken versehene Familienbibel wurde 1893 von kolonialen Truppen erbeutet. Der Streit ist ein Paradebeispiel für die Schwierigkeiten von Restitutionen.

SZ trennt sich von Autor nach Fälschung

Auch "Spiegel" und "Zeit" prüfen Texte

Das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" hat sich von einem freien Mitarbeiter getrennt, nachdem Ungereimtheiten in einem noch nicht veröffentlichten Text aufgefallen sind. Eine hausinterne Faktenprüfung habe Anfang Februar ergeben, dass eine die Geschichte tragende Protagonistin nicht existiert. Der Journalist habe zugegeben, dass die Zweifel an dem Text berechtigt seien. Auch "Der Spiegel" und "Die Zeit" prüfen Artikel, die der Autor für sie geschrieben hat. Hinweise auf weitere Fälschungen haben sich dabei bislang nicht ergeben. Medienberichten zufolge wurde der betroffene Autor mit dem Deutschen Reporterpreis und dem Nannen-Preis ausgezeichnet.

Monkees-Bassist Peter Tork gestorben

Gruppe verkaufte zeitweise mehr Alben als Rolling Stones und Beatles zusammen

Der Bassist der Kultband "The Monkees", Peter Tork, ist tot. Er wurde 77 Jahre alt. Seine Freunde, Familie und Kollegen vermeldeten Torks Tod auf seiner Facebook-Seite, ohne weitere Details zu nennen. Die Monkees - bestehend aus dem 2012 gestorbenen Leadsänger Davy Jones, Micky Dolenz, Michael Nesmith und Tork - wurden 1965 eigentlich als Boyband für eine Fernsehshow gegründet. Mit ihren Hits "I'm a Believer", "Last Train to Clarksville" und "Little Bit Me, Little Bit You" waren sie aber auch außerhalb des Fernsehens erfolgreich. Alle vier waren Teenie-Idole. 1967 verkauften die Monkees laut einem Bericht der "Washington Post" 35 Millionen Alben und in dem Jahr damit doppelt so viele wie die Beatles und die Rolling Stones gemeinsam.

Barenboim weist Kritik an Führungsstil zurück

Dirigent soll gegenüber Musikern aggressiv gewesen sein

Der Dirigent Daniel Barenboim hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe sich gegenüber Musikern aggressiv und launisch verhalten. Der 76-Jährige sagte der Deutschen Presseagentur, die Vorwürfe zielten darauf ab, seinen Verbleib in Berlin zu verhindern. Barenboim ist Chefdirigent der Berliner Staatskapelle auf Lebenszeit, verhandelt aber derzeit mit dem Berliner Senat über eine Vertragsverlängerung als Generalmusikdirektor nach 2022. Vor drei Wochen hatte das Online-Magazin "Van" mehrere ehemalige und aktive Mitarbeiter der Staatsoper anonym zitiert. Sie gaben an, unter Barenboims Verhalten gelitten zu haben. Bei einem der Mitarbeiter, der sich jetzt im Bayerischen Rundfunk auch mit Namen bekannte, hatte sich nach eigenen Angaben eine Depression entwickelt.

Regisseur Claude Goretta mit 89 Jahren gestorben

Goretta machte mit seinem Film "Die Spitzenklöpplerin" Isabelle Huppert bekannt

Der Schweizer Regisseur Claude Goretta ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie mit. Mit seinem Film "Die Spitzenklöpplerin" verhalf Goretta der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert zum internationalen Durchbruch. Goretta war zunächst durch Dokumentarfilme bekannt geworden. Er galt dank seiner Genauigkeit und Empathie als einer der wichtigsten Schweizer Filmemacher seiner Zeit. 1973 gewann er den renommierten Jury-Preis beim Filmfestival in Cannes.

Adenauer-Stiftung Literaturpreis für Husch Josten

Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert

Die Kölner Journalistin und Autorin Husch Josten erhält den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, teilte die Stiftung mit. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Josten immer wieder heikle Themen der Gegenwart aufgreife - darunter Terrorismus und Fundamentalismus in Europa, Globalisierungsangst und Menschenwürde. In ihren jüngsten Romanen "Hier sind Drachen" (2017) und "Land sehen" (2018) erzählt die Autorin nach den Worten des Vorsitzenden der Adenauer-Stiftung, Norbert Lammert, "souverän von der Wahrheitssuche auf religiösem und der Freiheitsliebe auf politischem Gebiet". Josten wurde 1969 in Köln geboren, schrieb in Köln, Paris und London für Tageszeitungen und Magazine. Ihr Romandebüt "In Sachen Joseph" war für den aspekte-Literaturpreis nominiert. Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 verliehen.

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