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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 06.05.2018

Mensch und Affe - ein schwieriges Verhältnis"Das sind Primaten wie wir"

von Annegret Faber

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(picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)
Ein junger Orang-Utan sucht Hilfe bei einem Tierschützer (picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)

Die Erdmännchen im Leipziger Zoo haben 160 Paten. Die Menschenaffen nicht einmal zehn. Kein gutes Zeichen für das Verhältnis von Mensch und Affe. Dabei drängeln sich vor dem Affengehege jeden Tag die Besucher, fasziniert vom nächsten Verwandten.

Kerstin Hohdorf steht auf einer Bambusbrücke, unter ihr ein schmaler Fluss. Vor ihr auf einer hügeligen Wiese sitzt Bimbo – ihr Patenkind.

"Das Tier, das mir damals vorgestellt wurde, hatte ein sehr schlimmes, ein traumatisches Erlebnis. Er hat wohl seine Lebensgefährtin und sein Kind verloren. Die sind ertrunken, und er hat das beobachtet und deshalb kriegt er auch besondere Aufmerksamkeit, auch von den Pflegern, und deshalb habe ich mich mit besonderer Freude für dieses Tier entschieden."

Bimbo ist ein 37 Jahre altes Orang-Utan Männchen. Rotes, langes Haar, große, traurige und zugleich neugierige Augen und dicke Backenwülste, so, wie sie nur ein stolzes, ausgewachsenes Männchen trägt. Ein paar Meter entfernt von Kerstin Hohdorf sitzt er im Gras und zupft mit zwei Fingern seiner gewaltigen Hand einzelne Halme aus der Erde. Offenbar gelangweilt.

"Die Menschenaffen fand ich schon immer anziehend. Deshalb fand ich das eine gute Verbindung, da auch Zuwendung zu geben, gerade auch weil er diese Vergangenheit hat."

Die Tierpatin ist Anfang 50, sie trägt ein kurzes, ärmelloses Kleid. Es ist warm. Bei diesem Wetter sind die Menschenaffen immer draußen. Auf drei Hektar Fläche leben im Leipziger Zoo 50 Exemplare aller vier Menschenaffenarten, die es gibt: Gorillas, Bonobos, Groß-Schimpansen und Orang-Utans. "Pongoland" heißt die großzügige Affenarena. Zwischen hohem Schilf und an der Gabelung eines Sandweges sind alle Namen der Tierpaten auf Schildern an einen Baumstamm genagelt. Auf der untersten Tafel steht Tierpatin Dr. Kerstin Hohdorf.

"Ich könnte auch auf dieses Schild verzichtet. Ich hätte es auch sonst gemacht. Aber trotzdem: es freut mich natürlich, wenn mich Passanten oder Bekannte oder andere Zoobesucher, die meinen Namen in einem anderen Zusammenhang kennen, daraufhin ansprechen,dann freue ich mich."

2.500 Euro im Jahr zahlt Kerstin Hohdorf für ihr Patenkind – kein Pappenstiel. Für den Leipziger Zoo, wo der Orang-Utan Bimbo lebt, ist das eine wichtige Einnahmequelle. Der Unterhalt von Pongoland ist teuer.

Tierpaten lieben Erdmännchen – Affen weniger.

Auf der anderen Seite des Zoos am Palmenhaus wird gerade eine Bühne aufgebaut. Denn heute ist Patentag. Alle Paten aus ganz Deutschland sind eingeladen ihre Schützlinge zu besuchen. Michael Weichert ergreift das Mikrophon.

"Hallo liebe Tierpaten, herzlich willkommen! Wunderbar, dass wieder so viele unserer Einladung gefolgt sind."

Der Präsident vom Freundes– und Förderverein des Leipziger Zoos und ehemaliger Grünenpolitiker im sächsischen Landtag steht auf der Bühne und begrüßt die Paten.

"Insgesamt haben wir 1412 Anmeldungen. Das ist neuer Rekord. Dafür vielen Dank. Wir haben 1998 angefangen Tierpaten zu übernehmen. Da waren es 282 Paten und da haben wir immerhin 71 250 Euro eingenommen. Nun können Sie mal raten, was wir im letzten Jahr hatten. 2016. 1218 Paten und 253 000 Euro, über eine Viertel Million!! Das ist Ihr Beifall!"

Michael Weichert, Anfang Sechzig, trägt dem Anlass entsprechend einen dunklen Anzug mit weißem Hemd. Die Pinguinlandschaft im Hintergrund. Wolkenloser Himmel.

"Jetzt können wir ja mal die Frage stellen: was sind denn so die Lieblingstiere? Haben Sie eine Idee? Ameisen? Erdmännchen, na klar! Das ist unglaublich. Erdmännchen haben 160 Paten. Den zweiten Platz belegt der Kurzohr-Rüsselspringer mit 52, also, die Erdmännchen haben über 100 mehr…"

Menschenaffen stehen ganz unten auf der Beliebtheitsskala der Paten.

Liegt es am Preis? Ein Erdmännchen kostet nur 150 Euro im Jahr. Ein Menschenaffe hingegen 2.500 Euro. Die Preise hängen von den Kosten für die Haltung ab. Am teuersten ist der Elefant, 6.000 Euro. Danach kommt der Koala-Bär, der nur Eukalyptus frisst und dauernd schläft. 5.000 Euro im Jahr. Trotzdem haben sich für ihn innerhalb kurzer Zeit drei Paten gefunden. Für die Armurtiger gibt es elf Paten, obwohl es so viele Armurtiger gar nicht im Leipziger Zoo gibt. Sie sind gleich mehrfach verpatet. Auch der Löwe. Er hat elf Paten. Der Orang-Utan hingegen hat nur zwei. Ebenso der Bonobo. Auch der Gorilla. Für den Großschimpansen hat sich bisher nur ein Pate gefunden. Am Preis allein kann es nicht liegen.

Der Affe hält dem Menschen den Spiegel vor

Zwei Tierpfleger stehen am Zaun des Außengeländes auf einer Holzbrücke. Sie lehnen am Geländer und schauen zu den Schimpansen rüber. Drei sitzen ziemlich unbeeindruckt auf hohen Baumstämmen, an denen dicke Seile herunterhängen. Die anderen liegen ein Stück weiter hinter einer dicken Glasscheibe auf Holzbohlen und holen sich gegenseitig Zecken aus dem Fell.

Was verbindet den Menschen mit den Affen?

"Manchmal hat man den Eindruck, dass das Einzige, was die nicht können, das Reden ist. Die verstehen wirklich so, so viele Sachen, was man von denen möchte. Also, die sind schon mit uns verwandt und sie sind auch wie wir. Und wenn man mit den Tieren eine Weile arbeitet, dann guckt man sich ja von den Affen ein bisschen was ab. Manchmal erwischt man sich selber, dass man die Tasse so hält wie die Affen und denkt: Oh Gott, jetzt ist es schon so weit."

Daniel Geissler hat ein familiäres Verhältnis zu den Schimpansen, für die er zuständig ist.

Ein Mensch und ein Orang-Utan Hand in Hand (dpa / picture alliance / MCT_/Landov / Tom Knudson)Zusammen geht es besser: Mensch und Orang-Utan reichen einander die Hand (dpa / picture alliance / MCT_/Landov / Tom Knudson)Sein Kollege Frank Schellhardt, 60 Jahre alt, auch. Er koordiniert Forschung und Tierpflege im Pongoland. Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie macht hier das ganze Jahr Studien mit den Menschenaffen. Nur mit der finanziellen Unterstützung des Instituts war es möglich Pongoland in der Größe zu bauen und im Leipziger Zoo über 50 Menschenaffen aufzunehmen. Als Frank Schellhardt hier anfing, gab es nur drei Orang-Utans.

"1974 bin ich zu den Menschenaffen und da war das so, dass man mit den Affen zusammenlebte. Wir hatten also einen direkten Kontakt. Die waren fast mehr draußen als drin, irgendwo in der Küche oder haben irgendwo mitgesessen. Man lebte in der Affengruppe als Mitglied. Man musste sich arrangieren als Freund und auch als derjenige, der bestimmen wird. Das war so der Grat, auf dem man gewandert ist."

Sich einzumischen kann lebensgefährlich sein

Frank Schellhardt wurde damals als Anführer von der kleinen Orang-Utan- Gruppe akzeptiert. Heute ist ein direkter Kontakt mit den Affen nicht mehr möglich. Nicht drei, sondern über ein Dutzend Orang-Utans leben in einer funktionierenden Gruppe zusammen. Und Bimbo, das Patenkind von Kerstin Hohdorf, ist nun der Anführer und bestimmt, was passiert. Sich einzumischen wäre für die Pfleger lebensgefährlich. Immerhin wiegt so ein Orang-Utan-Männchen über 100 Kilogramm.

Wer hier arbeitet, muss willensstark sein. Zwischen Affe und Pfleger ist oft nur ein Gitter oder eine Tür. Die Affen provozieren gern. Wer darauf eingeht, hat schon verloren.

"Sie werden zum Beispiel jeden Tag beschossen mit irgendwas oder bespuckt. Ich ignoriere das dann komplett, weil jede Reaktion, die man zeigt, da wollen die Affen ja bloß. Ob man da zurückmeckert und die zurück anspuckt, das ist egal. Manche nehmen den ganzen Mund voll Wasser, und wenn man da steht, kriegt man das komplett ab. Ich ignoriere das komplett, dann machen die das ein, zwei Tage und merken, ach das ist ja langweilig, na gut, dann denken wir uns was anderes aus, womit wir provozieren können."

Daniel Geissler mag die Schimpansen trotzdem, und dass wir mit den Affen verwandt sind, liegt für ihn auf der Hand.

Schimpansin Natascha klopft jetzt gegen die dicke Scheibe, der Tierpfleger geht zu ihr.

"Die wollte nur, dass ich zu ihr komme. Die ist zurzeit in Hitze, das heißt die hat ihren Eisprung, also die möchte gedeckt werden. Und das ist dann bei manchen Weibchen so, dass die sich Männern anbieten, auch den Pflegern."

"Wir sind nichts anderes als eine Menschenaffenart"

Jetzt schaut auch Frauke, ein anderes Schimpansenweibchen, zu Daniel rüber.

Sie hält die Hand an die Scheibe und Daniel legt seine auf der anderen Seite dagegen. Die Gäste um ihn herum schauen zu - und staunen über die zutiefst menschliche Geste. Gerührt erzählt eine Besucherin:

"Das erste Mal, als ich hier war, da waren Kinder hier und auch kleine Orang-Utans. Die saßen sich an der Scheibe gegenüber, die kleinen Kinder und die Affenbabys. Ich hatte das Gefühl, da passiert etwas. Die kommunizieren miteinander, das fand ich total faszinierend."

Affen lösen Emotionen bei uns aus, weil wir uns in ihnen wiedererkennen. Gleichzeitig akzeptieren wir die Nähe zum Affen nicht gerne. Warum?

Dr. Daniel Hanus. Er ist Psychologe am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und ist wegen seiner Forschungsarbeiten oft im Zoo.

Hanus würde sich auch als Menschenaffe bezeichnen lassen

Er beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Menschenaffen Ursache und Wirkung verstehen können und vergleicht das mit der Fähigkeit von Menschenkindern. Berührungsängste hat Daniel Hanus nicht.

"Wenn wir konkret von Menschenaffen reden, dann ist die große Diskussion, sollen wir die Menschen dazu zählen oder nicht? Von unserer genetischen Ausstattung her und für einen Biologen sind wir einfach eine Menschenaffenart."

Daniel Hanus selbst hätte kein Problem, sich als Menschenaffe bezeichnen zu lassen, sagt er. Andere aber schon.

"Weil Affen dicht genug dran sind, um beleidigend zu wirken. Wenn jemand zu mir sagen würde, du Schmetterling oder du Krokodil, das ist so absurd… aber du Affe! Du nicht ganz voll ausgebildeter Mensch, könnte man ja sagen, weil man ja darauf verweisen will, dass wir uns entwickelt haben im Gegensatz zum Affen, und dass Menschen nicht immer zu solchen intellektuellen Leistungen fähig waren wie heute."

Der Schauspieler Clint Eastwood mit dem Orang-Utan Clyde (imago/United Archives)Verhältnis zwischen Affe und Tier - hier im Film "Der Mann aus San Fernando" mit Clint Easwood (li.) und dem Orang-Utan Clyde. (imago/United Archives)

Menschenaffen sind im Tierreich unsere nächsten Verwandten. Trotzdem sind sie vom Aussterben bedroht. Riesige Bagger brechen immer weiter in die Urwälder ein und zerstören deren Lebensraum. Menschenaffen werden immer noch gejagt und sogar gegessen. Im Zoo sind sie sicher – aber eingesperrt.

Jörg Junhold, der Direktor des Leipziger Zoos, ist stolz auf das Pongoland und seine Bewohner.

"Es ist immer noch die einzige Anlage weltweit, wo alle vier Menschenaffenarten in einem Haus, in einem Zoo gehalten werden. Wir haben etwa 50 Menschenaffen, das ist ein großer Bestand, das ist ungewöhnlich."

Private Zuwendungen machen nur einen kleinen Teil aus

Pongoland kostet jeden Tag 2.500 Euro: Nahrung, Heizung, Betreuung. Den gesamten Leipziger Zoo zu unterhalten kostet rund 30 Millionen im Jahr.

Private Zuwendungen wie Tierpatenschaften machen da zwar nur einen kleinen Teil aus. Aber sie sind sehr wichtig für den Leumund des Zoos, meint der Zoodirektor. Tierpaten bringen immer Gäste mit, sprechen gut über den Zoo.

Die Orang-Utan Patin Kerstin Hohdorf gehört zu denen, die sich für Menschenaffen einsetzen. Zumindest finanziell. Viel Zeit verbringt sie allerdings nicht bei ihrem Schützling. Sie ist beruflich als Nuklearmedizinerin voll eingespannt.

Tierpfleger Daniel Geissler ruft in Pongoland die Schimpansen zu sich. Er steht auf der langen Holzbrücke. Darunter der schmale Fluss. Rechts und links die hügelige Wiesenlandschaft. Dort sitzen auf Bäumen mehr als ein Dutzend Schimpansen und schauen zu Daniel rüber.

Er schmeißt Früchte und Gemüse auf die Wiese zu den Schimpansen. Letztlich eine Vorführung für die Zuschauer, damit etwas passiert. Die Affen kennen das schon und bewegen sich nur mäßig begeistert über die Wiese, um die Früchte aufzusammeln.

Daniel informiert: 

"In dieser Gruppe leben zurzeit 19 Tiere. Und zwar sind das acht Männchen und 11 Mädels. Das älteste Tier auf der Anlage ist der Schimpansen-Mann Robert, der wird 42 Jahre alt und den kann man damit schon als Rentner bezeichnen. Allerdings heißt das nicht im Umkehrschluss das Robert morgen tot umfällt. Denn Schimpansen können schon 50 bis 60 Jahre alt werden."

Die Gäste amüsieren sich, schauen zu den Schimpansen rüber als gäbe es eine Zirkusvorführung.

Bedroht, gejagt, ausgerottet - und jetzt nachgezüchtet

Kerstin Hohdorf geht indes durch eine breite, automatisch öffnende Glastür in den Innenbereich vom Pongoland, Bimbo besuchen. Ein ständig rauschender Wasserfall, Vogelgezwitscher. Die Orang-Utans leben hier in einem riesigen Haus, überspannt von einem Glasdach. Zwischen Erdhügeln und Felsen, auf blattlosen, dicken Bäumen, in denen Hängematten aus Seilen gespannt sind. Ins Freie können sie nur, wenn das Wetter es zulässt. Heute ist es warm und Bimbo sitzt wieder auf dem kleinen Hang unten am Fluss. Kerstin Hohdorf ist zufrieden.

"Ich freue mich, dass es ihm gut geht und dass er nicht vermenschlicht wird. Dass man nicht so Kontakt zu ihm hat und ihn anfassen kann, das soll ja nicht sein. Er soll ja in seiner Umgebung in seiner Gruppe möglichst natürlich leben können."

Den natürlichen Lebensraum von Bimbo, Sumatra oder Borneo, kennt sie nur aus Filmen.

Wie viel Orang-Utans noch wild leben, ist nicht sicher

Vor der Felswand sitzt Bimbo jetzt in einer kleinen Höhle. Kerstin Hohdorf geht zu einem Schild, das vor der Anlage steht, und liest.

"Höchstalter 50 Jahre. Wenn er jetzt schon 37 ist, ist es ein gutes Erwachsenenalter. 50 Millionen Jahre existieren sie vermutlich schon, es sind Einzelgänger. Und die sind vom Aussterben bedroht, sie stehen auf der roten Liste. Das heißt, die sind nicht nur stark gefährdet, sondern vom Aussterben bedroht."

Wie viel Orang-Utans noch in freier Wildbahn leben, ist nicht sicher, die Schätzungen liegen zwischen 70.000 und 150.000 Exemplaren. Zu wenig, um die Population zu erhalten. Der Mensch hat den Lebensraum der Affen zerstört, jetzt züchtet er sie nach. Bimbo ist in Pongoland sicher vor Holzfällern und Wilderern. Aber selbst hat er diese Wahl nicht getroffen. Er wurde schon im Zoo geboren und kennt es nicht anders.

Plötzlich steht Bimbo auf und läuft über die hügelige Wiese zu einer Tür im Felsen, hockt sich davor und schlägt mit hängendem Kopf und erhobenen Fäusten dagegen.

"Lasst mich rein", scheint er zu brüllen. Und obwohl Bimbo in dieser menschlichen Pose verzweifelt wirkt, amüsieren sich die Zoo-Gäste über seinen Anblick. Sie sehen Bimbo und gleichzeitig sehen sie ihr Spiegelbild. Ein Orang-Utan, der wie ein Menschenkind gegen die Wand rennt. Und der doch darauf angewiesen ist, dass der Mensch ihm die Tür öffnet.

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