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Feature / Archiv | Beitrag vom 11.10.2008

"Mein Mercedes steht zur Verfügung", sagte er nur

Wie der Verleger Walter Janka im Herbst 1956 Minister Johannes R. Becher gewaltig auf den Leim ging

Von Michael Lissek

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Walter Janka und Kulturminister Johannes R. Becher 1955 in der Schweiz (BArch)
Walter Janka und Kulturminister Johannes R. Becher 1955 in der Schweiz (BArch)

In der Villa des DDR-Kulturministers Johannes R. Becher gibt es im Herbst 1956 ein konspiratives Treffen. "Rettet Lukacs" ist die Parole. Die Teilnehmer, darunter Helene Weigel, Anna Seghers und der Verleger Walter Janka, schmieden einen kühnen Plan: In einer Nacht- und Nebelaktion soll der ungarische Kulturminister Georg Lukacs aus dem von sowjetischen Panzern besetzten Budapest befreit werden.

Der Autor erzählt die fast unbekannte und beinahe wahre Anekdote der DDR-Literaturgeschichte mit authentischen O-Ton-Dokumenten und aus der Perspektive einer nicht ganz authentischen Randfigur: Walter Jankas Chauffeur.

Regie: der Autor
Darsteller: Dieter Moor, Michael Lissek
Produktion: Autorenproduktion für den Südwestrundfunk 2007
Länge: 51'44

Michael Lissek, geboren 1969, lebt in Berlin. Autor, Regisseur und Produzent von Radiofeatures, zum Beispiel: "Die Gefährlichkeit der Salami" (RBB 2005), zuletzt: "Hölle im Kopf. Pädophilie" (DKultur/WDR 2008).

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