Feature, vom 22.12.2020, 22:03 Uhr

Mehrsprachige KurzdokusLingua Franca

Zusammengestellt von Ingo Kottkamp, Jenny Marrenbach und Katrin Moll
Unterschiedliche bunte Gewürze nebeneinander (Pakin Songmor / EyeEm)
Elf mehrsprachige Kurzdokus erzählen Geschichten aus einem vielstimmigen Alltag in Deutschland. (Pakin Songmor / EyeEm)

Farsi, Litauisch, Arabisch, Spanisch, Türkisch – in Deutschland werden hunderte Sprachen gesprochen. Elf Kurzdokus geben einigen von ihnen Raum zur Entfaltung. In jeweils zwei Sprachen (und manchmal noch mehr) erzählen wir dokumentarische Geschichten. Über den deutschen Alltag aus der Sicht eines afrodeutschen Kindes. Über den feinen Unterschied zwischen Frühlingsrollen für Imbissbesucher und Frühlingsrollen für die vietnamesische Familie. Oder wir hören einem syrischen Schriftsteller zu, der immer Fragen zu seiner Flüchtlingsgeschichte gestellt bekommt, wenn er eigentlich über seine Literatur sprechen will.
Die elf Kurzdokus sind aber nicht nur mehrsprachig, sie machen auch die Sprache zum Thema. Wie verlernt man die Mutterspache nach fünfzehn Jahren Deutschland? Wie erlernt man die Vatersprache, wenn man den Vater nie kennengelernt hat? Gibt es immer eine klare Herkunftssprache? Lernt man im Integrationskurs überhaupt das Deutsch, das man im wirklichen Leben braucht? Und kann es jenseits von Mutter-, Vater-, Amts- und Behördensprache eine Sprache der Wahl geben?


Ursendung
Lingua Franca
Mehrsprachige Kurzdokus
Zusammengestellt von Ingo Kottkamp, Jenny Marrenbach und Katrin Moll
Mit: N.N.
Ton: N.N.
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 56'


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