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Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 08.07.2012

Mehr als Pekingoper

Beim Folkfestival in Rudolstadt stellten sich zahlreiche chinesische Musiker vor

Kulisse für das Folkfestival: Schloss Heidecksburg in Rudolstadt (Deutschlandradio)
Kulisse für das Folkfestival: Schloss Heidecksburg in Rudolstadt (Deutschlandradio)

Musik aus China kennen die meisten Deutschen nur aus Restaurants, wo sie einem nicht selten die Freude am Chop Suey verdirbt. Echte chinesische Musik gab es hingegen in diesem Jahr auf dem Folkfestival in Rudolstadt zu hören. Ausgesucht hat sie der Komponist Robert Zollitsch.

Was das genau ist, traditionelle und moderne typisch chinesische Musik, und was sie von europäischer Musik unterscheidet, das erklärt im Interview der Komponist und Musikmanager Robert Zollitsch: Ein Bayer, der seit 19 Jahren in China lebt.

Das größte Folk- und Rootsmusik-Festival in Deutschland, das TFF in Rudolstadt,
ging heute zu Ende und Schwerpunktland war in diesem Jahr China. Robert Zollitsch war zusammen mit der Festspielleitung zuständig für die Auswahl der Musik aus China, die in diesem Jahr in Rudolstadt zu hören war. Das hat etwas damit zu tun, dass in Deutschland das chinesische Kulturjahr begangen wird, es also mit Hilfe der chinesischen Regierung diverse Kulturveranstaltungen gibt. Aber es ist trotzdem erstaunlich, denn chinesische Musik ist selbst Freunden der sogenannten Weltmusik oft ziemlich fremd.

Woher kommt diese Fremdheit, liegt das nur am Mangel an Gelegenheiten, in Deutschland chinesische Musik zu hören? Kann man grundsätzliche Unterschiede zwischen chinesischer und europäischer Musik erklären? Läuft diese Musik in China im Radio, wie verbreitet sich Musik dort überhaupt? Es gibt Musik aus anderen Kulturen, die in Deutschland zumindest bei interessierten Hörern sehr gut ankommt - hat die chinesische Musik die Chance, bald dazuzugehören?

Das Interview mit Robert Zollitsch können Sie bis zum 8. Dezember 2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

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