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Breitband | Beitrag vom 08.03.2014

Medien und MeinungenSnowden-News, Breitbandausbau und eine Ente

Die Medien und Meinungen vom 08.03.2014

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Tim Wiese hat sich umgeschaut, was in den vergangenen Tagen in der Medienwelt los war.

Diese Woche bekam das Europäische Parlament Post von einem nicht Unbekannten: Ursprünglich sollte Edward Snowden per Videoschalte nach Straßburg Fragen zur Auswirkung der NSA-Aktivitäten auf die Eu beantworten. Doch aus Sicherheitsgründen hat der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter die Fragen dann doch lieber per Mail beantwortet. Dabei schrieb er unter anderem, dass auf Deutschland Druck ausgeübt wurde, um das G10-Gesetz im Sinne des amerikanischen Geheimdienstes zu ändern. Die Folge: Eingriffe in die Telekommunikationsfreiheit durch Nachrichtendienste würden neu geregelt werden. Snowden berichtete weiterhin, dass die NSA eine Art Ringtausch von Daten plane: So erhalten die NSA doch Zugriff auf die Daten aller EU-Bürger, ohne dass Abkommen gebrochen werden. Die Überwachung erledigen schließlich die europäischen Geheimdienste untereinander.

Was jetzt nach Meinung von Digitale Gesellschaft e.V. passieren müsste, das lässt sich im kompletten Interview mit ihrem Politischen Referenten Volker Tripp hier nachhören:

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Am gestrigen Freitag fand das Auftakttreffen der sogenannten Netzallianz statt, ins Leben gerufen vom Infrastrukturminister Alexander Dobrindt. Das Ziel: Bis 2018 soll jeder Haushalt in Deutschland mit mindestens 50 Megabite die Sekunde erreichbar sein. Ob und wie das funktionieren kann, wurde nun mit Telekommunikationsunternehmen und Branchenverbänden diskutiert. Auch mit dabei: Der Bundesverband Breitbandkommunikation. Dessen Geschäftsführer Stephan Albers hatte vor dem Treffen Bauchschmerzen, dass die großen Internetanbieter die kleinen unterbuttern könnten. Seine ausführliche Meinung dazu ist hier nachzuhören:

 

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Und als ein unfreiwilliges Outing entpuppte sich diese Woche der Auftritt von Dorian Nakamoto, der den zweiten Vornamen Satoshi trägt. Dabei handelt es sich um einen 64jährigen Kalifornier, der zufällig so heißt wie der sagenumwobene Erfinder des Bitcoin. Das Magazin Newsweek hatte seinen Leser den Kalifornier als den geheimnisvollen Programmierer der virtuellen Währung Bitcoin präsentiert und mit dieser Enthüllung Eigenwerbung betrieben. Mit dieser Geschichte erschien das Magazin nämlich erstmals wieder in gedruckter Form erschienen. Doch die große Story flog als Ente auf - nicht nur Herr Nakamoto stellte seine Identität klar, sondern auch der angeblich echte Bitcoin-Erfinder.

Foto: "Rubber Duck" von Eva Rinaldi, CC BY-SA 2.0

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