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Literatur / Archiv | Beitrag vom 01.02.2015

"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!

Von Dagmar Just

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Das erste Bild der sieben Streiche von Max und Moritz, erdacht und gezeichnet von Wilhelm Busch, aufgenommen am 11.09.2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Ausstellung "Streich auf Streich" "150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz". (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)
Alle Welt kennt sie: "Max und Moritz" von Wilhelm Busch. (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen.

Alle Welt kennt ihn: Wilhelm Busch. Er ist der "große deutsche Humorist". Seine Verse gehören zum goldenen Zitatenschatz, seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran 'Max und Moritz'.

Das Buch kam schon zu Lebzeiten des Autors auf 56 Auflagen, 1937 wurde die Auflagenzählung eingestellt. Jetzt feiert es sein 150. Jubiläum, ist inzwischen in über 280 Sprachen und Dialekte übersetzt. Ein internationaler Kinderbuchklassiker, Großvater der Graphic Novel und Namensgeber des begehrten deutschen Comic-Preises. Wieso? Was erklärt diese schon anderthalb Jahrhunderte anhaltende Popularität?

"Buschs Figuren leben etwas aus, was man als Kind oder manchmal auch als Erwachsener gern täte, aber sich nicht traut" - dies die gemütliche Antwort der Direktorin des Wilhelm-Busch-Museums. Die ungemütliche: Seine Geschichten sind Laboratorien des Horrors, überzuckert mit einem infernalischen Humor.

Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen.

 

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