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Fazit / Archiv | Beitrag vom 22.01.2018

Max-Ophüls-Filmfestival in SaarbrückenJunges Kino auf der Suche nach neuen Bildern

Svenja Böttger im Gespräch mit Gabi Wuttke

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Frederick Lau in Robert Schwentkes Film "Der Hauptmann" (Julia M. Müller/Weltkino)
Frederick Lau in Robert Schwentkes Film "Der Hauptmann", mit dem das Ophüls-Festival in Saarbrücken 2018 eröffnet hat. (Julia M. Müller/Weltkino)

In Saarbrücken wurde das Filmfestival Max-Ophüls-Preis mit Robert Schwentkes "Der Hauptmann" eröffnet. Das Festival verstehe sich explizit politisch und als Nachwuchsförderung, sagt Festivalleiterin Svenja Böttger.

Am 22. Januar 2018 eröffnete das Filmfestival Max-Ophüls-Preis. in Saarbrücken mit Robert Schwentkes "Der Hauptmann" sein Programm. Im Mittelpunkt dieses Films steht die wahre Geschichte eines Kriegsverbrechers Willi Herold im Zweiten Weltkrieg. In den Hauptrollen zu sehen sind unter anderem Milan Peschel, Frederick Lau und Alexander Fehling.

Politisches Signal

Mit diesem Auftakt setze das Festival ein bewusstes Signal, so Leiterin Svenja Böttger im Gespräch in Deutschlandfunk Kultur. Man wolle sich der eigenen Geschichte versichern und Haltung einnehmen - insbesondere angesichts der aktuellen politischen Lage. 

Drastische Bilder

Die weiteren Filme in diesem Jahr seien besonders "mutig", erklärt die Leiterin. Der Jahrgang erzähle "sehr konsequent seine Geschichten". Die Filme "finden Bilder für ihre Geschichten, die aber auch bis zum Schluss gehen". Viele Filme zeichnen sich durch eine neue Körperlichkeit, mithin eine gewisse Drastik aus. Auch "sehr viele Genreelemente" würden häufig aufgegriffen.

Im übrigen wolle man auch in diesem Jahr wieder besonders den filmischen Nachwuchs fördern.

Noch bis 28. Januar in Saarbrücken.
Weitere Informationen auf der Website des Festivals.

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