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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 29.05.2017

Matti GeschonneckMelancholischer Blick auf die DDR

Moderation: Katrin Heise

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Der Regisseur Matti Geschonneck (dpa picture alliance / Henning Kaiser)
Der Regisseur Matti Geschonneck (dpa picture alliance / Henning Kaiser)

Ausgepumpt kommt sie daher: die DDR in dem Film "In Zeiten des abnehmenden Lichts". Regisseur Matti Geschonneck hat den Debütroman von Eugen Ruge verfilmt. Geschonneck kennt die Ästhetik, die Sprache und den Rhythmus der DDR aus eigener Erfahrung.

Der Filmregisseur ist in der DDR geboren und aufgewachsen. Matti Geschonneck musste das Land mit 26 Jahren unfreiwillig verlassen, weil er nicht bereit war, sich von seinem Freund Wolf Biermann zu distanzieren.

Bei Matti Geschonneck spiegelt sich das Leben im Film, der Film spiegelt sich im Leben. Er wuchs auf ohne seinen Vater, den gefeierten DEFA-Schauspieler Erwin Geschonneck. Erst als Erwachsener begegnete er ihm wieder und kam ihm nahe. Eines der wenigen Geschenke, die ihm der Vater machte, war ein Buch über Bertold Brecht. Erwin Geschonneck widmete es seinem Sohn Matti mit den Worten: "Arbeitsmäßig hast Du mich eingeholt. Aber hast Du auch so schöne Beine? Dein später Vater Erwin."

Wir wollen von Matti Geschonneck wissen, was für ihn Treue bedeutet, welche frühen Erinnerungen er an seinen Vater hat und welches russische Wort er besonders liebt. Matti Geschonneck ist am Montag, den 29. Mai 2017 ab 9:05 Uhr zu Gast in der Sendung "Im Gespräch".

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