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Montag, 17.12.2018
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 31. Mai 2017

Martin-Linzer-Theaterpreis für Leipzig

Anerkennung für "originelle Gegenwartsdramatik"

Die Theaterzeitschrift "Theater der Zeit" vergibt erstmals den Martin-Linzer-Theaterpreis. Preisträger ist das Schauspiel Leipzig. Unter der Leitung des Intendanten Enrico Lübbe habe sich das Theater zu „einem zentralen Ort gedanklicher und künstlerischer Debatte entwickelt", betonte der Juror Harald Müller. „Kennzeichnend für den Leipziger Weg sind die künstlerischen Doppelbefragungen von antiken und zeitgenössischen Stoffen, von Stücken der Moderne, aber vor allem von origineller Gegenwartsdramatik, mit der das Haus inzwischen auch überregional Anerkennung und Bewunderung erzielt." Besonders hervorgehoben werden neben Lübbes Verdienst auch die Arbeiten der Regisseure Philipp Preuss und Claudia Bauer, die dieses Jahr mit ihrer Inszenierung „89/90" erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

3000 Sachspenden für DDR-Museum

Kaffeesorte "Kaffee-Mix" und Beschwerdebriefe werden noch erbeten

Alte Radios, Musikinstrumente und "Erika"- Schreibmaschinen: Nach einem Spendenaufruf des Berliner DDR-Museums sind mehr als 3000 Objekte bei der Kunsthalle eingegangen. Vor rund drei Monaten hatte das Museum ehemalige DDR-Bürger zu Hilfe bei der Erweiterung ihrer Sammlung aufgerufen - mit Gegenständen aus dem DDR-Alltag. Laut Museum meldeten sich tausende Menschen und spendeten ihre "ehemaligen Lebensgefährten". Einige Gegenstände des Alltags werden noch gesucht: eine Verpackung der Kaffeesorte "Kaffee-Mix" oder auch Beschwerden von Bürgern an den Staat.

Libanon verbietet neuen Film "Wonder Woman"

Kampagne gegen israelische Hauptdarstellerin Gal Gadot

Die libanesischen Behörden haben nach Angaben aus Sicherheitskreisen den neuen Film "Wonder Woman" verboten. Das vom Innenministerium verhängte Verbot sei an die Filmvertriebsfirma weitergegeben worden. Dem Verbot vorausgegangen war eine Kampagne gegen die Hauptdarstellerin Gal Gadot, die im israelischen Militär diente. Der Libanon befindet sich mit Israel offiziell im Krieg. Das Filmverbot steht im Einklang mit einem libanesischen Gesetz, das israelische Produkte boykottiert und Staatsbürgern Reisen nach Israel oder Kontakte mit Israelis untersagt. Gadot ist Model und eine ehemalige Miss Israel. Sie absolvierte vor ihrer Schauspielkarriere den Militärdienst in Israel.

Slowenien verliert Streit um Keltenmünze

Privatmann kann ersteigertes Kulturgut behalten

Die Republik Slowenien hat den Streit mit einem Privatmann um eine seltene keltische Münze verloren. Das Land bekommt die Münze nicht. Das entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz. Slowenien betrachtet die Münze als sein Kulturgut und wollte sie zurückhaben, denn das seltene Stück sei auf slowenischem Boden gefunden worden. Doch der genaue Fundort konnte uch vor Gericht nicht geklärt werden, ebenso wenig wie die Frage, ob und wie die Münze dann aus dem Hoheitsgebiet Sloweniens herausgebracht worden sein soll. Ein Privatmann hatte die Münze 2013 in einem englischen Auktionshaus für 3000 Britische Pfund ersteigert und nach Deutschland gebracht. Er bekam jetzt Recht.

US-Komikerin Griffin entschuldigt sich

Kritik an Veröffentlichung mit abgeschlagenem Trump-Kopf

Die US-Komikerin Kathy Griffin hat bei einer Session mit dem Promi-Fotografen Tyler Shields einen abgeschlagenen und blutigen Kopf mit den Gesichtszügen von Präsident Donald Trump hochgehalten - und sich kurz nach der Veröffentlichung dafür entschuldigt. "Es tut mir leid, ich bin zu weit gegangen, ich habe das falsch gemacht", twitterte Griffin nach massiver Kritik an ihrer Aktion. Sie kündigte an, Shields um die Löschung des Bildes im Internet zu bitten. Der Präsident twitterte, Griffin solle sich "schämen". Der Secret Service kündigte eine Untersuchung an. . Griffin ist eine bekannte Trump-Kritikerin.

Leitsätze des Presserats zum Diskriminierungsschutz

Entscheidungshilfen für den Redaktionsalltag veröffentlicht

Der Deutsche Presserat hat nach langer Diskussion Leitsätze zur Nennung der Herkunft von Straftätern in der Berichterstattung veröffentlicht. Sie sollen die Regeln aus der Richtlinie 12.1 im Pressekodex ergänzen, teilte der Presserat mit. "Die Leitsätze sollen Entscheidungshilfen für die Anwendung der Regeln im Redaktionsalltag geben", sagte Presseratssprecher Manfred Protze. Nach einiger Kritik hatte der Presserat bereits die Richtlinie überarbeitet, nach der die Zugehörigkeit von Straftätern oder Verdächtigen etwa zu einer zu ethnischen oder religiösen Minderheit nun nur erwähnt werden soll, wenn ein begründetes öffentliches Interesse daran besteht. In den Leitsätzen heißt es nun unter anderem, "Vermutungen über den Zusammenhang zwischen Gruppenzugehörigkeiten und Taten müssen von Tatsachen gestützt sein. Bloße Spekulationen und Hörensagen sind insofern kein Grundlage für verantwortliche Berichterstattung."

Museum der Moderne wird kleiner als geplant

Mehr Abstand des Berliner Neubaus zur St. Matthäus-Kirche

Das Museum der Moderne in Berlin wird etwas kleiner als geplant. Der Neubau der Stararchitekten Herzog & de Meuron soll vor allem stärker von der St. Matthäus-Kirche abrücken, die nach dem ursprünglichen Plan fast hinter dem Museum verschwunden wäre, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bestätigte.
Das Museum soll bis 2021 zwischen der Neuen Nationalgalerie und der Berliner Philharmonie in der Nähe des Potsdamer Platzes entstehen. Schon bei der Entscheidung für das Baseler Architekturbüro Herzog & de Meuron vergangenes Jahr hatte das Preisgericht gefordert, den Abstand zur Kirche zu vergrößern.
Statt bisher acht Meter soll er jetzt laut Stiftungspräsident Hermann Parzinger 14 Meter betragen. Die Ausstellungsfläche des Museums von insgesamt 9200 Quadratmetern verkleinere sich durch die Änderungen nicht, betonte er.

"Spanischer Nobelpreis" für Religionsforscherin

Auszeichnung für britische Autorin Karen Armstrong

Die britische Religionsforscherin und Bestsellerautorin Karen Armstrong erhält in diesem Jahr den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Sozialwissenschaften. Die 72-Jährige zeichne sich vor allem durch "die Tiefe ihrer historischen Analyse, ihre immense bibliographische Recherchearbeit und ihr aktives Engagement für die Verbreitung einer ethischen Botschaft von Mitgefühl, Frieden und Solidarität" aus, teilte die Jury mit. Mit der Preisvergabe wolle die Stiftung hervorheben, wie wichtig das Studium von Religionen sei, um die die heutige Welt zu verstehen. Zahlreiche Bücher Armstrongs sind auch auf Deutsch erschienen, so "Die Achsenzeit. Vom Ursprung der Weltreligionen" (2006) und "Im Namen Gottes: Religion und Gewalt" (2014). Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden auch als "spanische Nobelpreise" bezeichnet.

Michael Kleeberg übernimmt Poetik-Professur

Autor im Sommersemenster an die Universität Frankfurt berufen

Michael Kleeberg übernimmt im laufenden Sommersemester die renommierte Poetik-Dozentur an der Goethe-Universität Frankfurt. Wie die Hochschule mitteilte, wird der Schriftsteller unter dem Titel "Besserem Verständniss. Ein Making-of" über sein literarisches Schreiben sprechen. Der 57-jährige Kleeberg ist Romancier, Essayist und Übersetzer aus dem Französischen und Englischen. Der vielfach ausgezeichnete Autor, der in Berlin lebt, wurde unter anderen mit "Ein Garten im Norden" (1998) und "Karlmann" (2007) bekannt. Mit dem Motto "Besserem Verständniss" mit Doppel-S spielt Kleeberg auf den Titel des erklärenden Prosaanhangs an, den Goethe in der Erstausgabe von 1819 den Gedichten des "West-östlichen Divans" nachstellte. Sein aktuelles Schreibprojekt sei vom Divan inspiriert, sagte Kleeberg dem "UniReport". In seinen fünf Vorlesungen will er das Projekt erläutern.

Thorsten Schaumann wird Leiter der Hofer Filmtage

Nachfolge von Heinz Badewitz geregelt

Thorsten Schaumann übernimmt offiziell zum 1. September 2017 die künstlerische Leitung der Internationalen Hofer Filmtage, wie das Festival mitteilte. "WIr sind sicher, mit ihm zusammen das Erbe von Heinz Badewitz weiterführen zu können", teilte das Festival mit. Schaumann habe ein Gespür für den filmischen Nachwuchs und den Autorenfilm. Er hatte bereits im vergangenen Jahr zusammen mit Linda Söffker und Alfred Holighaus das Programm der 50. Hofer Filmtage kuratiert. Der 1968 geboren Schaumann verfügt dank seiner Tätigkeit bei Bavaria Film International über nationale und internationale Kontakte zu Weltvertrieben, Verleihern und Produzenten. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler war Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Filmexporteure sowie Gründungsmitglied der European Film Export Association mit Sitz in Paris. Zurzeit arbeitet Thorsten Schaumann noch als Director of Acquisitions Digital Rights & Rights Coordination bei Sky Deutschland."

Deutsches Museum erhält Zweigstelle in Nürnberg

Neuer Standort am Hauptmarkt

Das Deutsche Museum in München erhält eine Zweigstelle in Nürnberg. Damit verbunden seien mehr Platz und auch mehr Geld, teilte das Finanzministerium in München mit. Für die Museumslandschaft in Nürnberg, die bereits jetzt vielfältig und mit mehr als 1,5 Millionen Besuchern jährlich ein erfolgreicher Kultur- und Wirtschaftsfaktor sei, stelle dies eine Bereicherung dar. Als Standort wurde laut Mitteilung das Areal am Hauptmarkt mit dem Augustinerhof gewählt. Das 1903 gegründete Deutsche Museum München ist es eines der traditionsreichsten und mit 66.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche größten Wissenschafts- und Technikmuseen der Welt. Bisher gibt es drei Zweigniederlassungen. Dazu gehören die Flugwerft Schleißheim, das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe in München und das Deutsche Museum in Bonn.

Kammergericht weist Eltern-Klage gegen Facebook ab

Fernmeldegeheimnis steht gegen virtuelles Erbrecht

Im Streit um das virtuelle Erbe eines Facebook-Kontos hat das Berliner Kammergericht die Klage einer Mutter abgewiesen. In seinem Urteil hob das Gericht in zweiter Instanz ein Urteil des Landgerichts Berlin vom Dezember 2015 auf. Zugleich ließ das Kammergericht die Revision beim Bundesgerichtshof zu.
Geklagt hatte eine Mutter, deren 15-jährige Tochter 2012 unter ungeklärten Umständen in Berlin ums Leben gekommen war. Die Eltern erhoffen sich vor allem von den Chat-Nachrichten Rückschlüsse auf die Todesumstände.
Gegen den Zugriff der Eltern auf das Facebook-Konto ihrer verstorbenen Tochter stehe vor allem das Fernmeldegeheimnis von Kommunikationspartnern der Tochter, sagte der Vorsitzende Richter Björn Retzlaff bei der mündlichen Urteilsverkündung. Laut Kammergericht kann das Telekommunikationsgeheimnis nur durch Gesetz eingeschränkt werden, was für diesen Fall nicht erfolgt sei.

20-Euro-Münze zu Ehren des Gewandhausorchesters

Entwurf der Bonner Künstlerin Lucia Maria Hardegen

Die Bundesregierung würdigt das Leipziger Gewandhausorchester zu seinem 275-jährigen Bestehen im kommenden Jahr mit einer Jubiläumsmünze. Die silberne 20-Euro-Münze soll im März 2018 zum Nennwert in Umlauf gebracht werden, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte. Der über dem Nennwert liegende Verkaufspreis werde vor Ausgabe der Münzen mitgeteilt. Entworfen hat die Münze die Bonner Künstlerin Lucia Maria Hardegen. Der Entwurf zeigt den Angaben zufolge unter anderem das geschwungene Logo des Orchesters.

PEN startet Kampagne für vertriebene Autoren

Projekt "Räume Schaffen" soll Schriftsteller im Exil unterstützen

Mit der Kampagne "Make Space/Räume Schaffen" will der internationale Schriftstellerverband PEN weltweit auf Autoren aufmerksam machen, die zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen wurden. Ihren Stimmen solle stärker Geltung verschafft werden, teilte der deutsche PEN in Darmstadt mit. Ziel sei außerdem ein besseres Verständnis zwischen den Kulturen. Stereotypen im Zusammenhang mit Exil und Flucht sollten infrage gestellt werden. Das Projekt "Räume Schaffen" soll den vertriebenen Schriftstellern neue Möglichkeiten bieten, ihre Werke zu präsentieren. Dazu würden die 150 weltweit bestehenden PEN-Zentren in den kommenden Jahren mit Literaturfestivals, Verlagshäusern, Buchhandlungen, Kulturzentren, Parlamenten, örtlichen Initiativen, Schulen und auf vielfältigen anderen Kommunikationswegen zusammenarbeiten. Zu den Unterstützern gehören Elfriede Jelinek, Salman Rushdie, Margaret Atwood, Christoph Hein, Najem Wali, Adel Karasholi und Tanja Kinkel.

Marcia Haydée in Moskau mit Tanzpreis geehrt

Ehrung für das Lebenswerk der früheren Stuttgarter Primaballerina

Für ihr Leben in der Kunst hat die frühere Stuttgarter Primaballerina und Ballettdirektorin Marcia Haydée am Moskauer Bolschoi-Theater den Tanzpreis Benois de la Danse erhalten. Die 80-jährige Brasilianerin nahm bei einer Gala in der russischen Hauptstadt die Auszeichnung für ihr Lebenswerk entgegen. Der nominierte Demis Volpi ging als Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts dagegen leer aus. Die Jury ehrte die Kanadierin Crystal Pite vom Ballett der Pariser Nationaloper als beste Choreografin. Von dort kommen auch die als beste Tänzer ausgezeichneten Ludmila Pagliero und Hugo Marchand. Über eine Aufnahme in den Tanzolymp freuten sich zudem Denis Rodkin vom Bolschoi-Ballett und Maria Riccetto vom Nationalballett Uruguay - ebenfalls als beste Tänzer. Es war die 25. Verleihung des Benois de la Danse, der als wichtigste Auszeichnung der Ballettwelt gilt.

Skulptur von Rodin für 3,7 Millionen Euro versteigert

Es existieren vier weitere Exemplare

Eine Marmorskulptur des berühmten französischen Bildhauers Auguste Rodin (1840-1917) ist in Paris für rund 3,7 Millionen Euro versteigert worden. Damit erzielte die Darstellung der äthiopischen Prinzessin Andromeda aus der griechischen Mythologie deutlich mehr als den Schätzwert, wie das Auktionshaus Artcurial mitteilte. Ein namentlich nicht genannter europäischer Sammler habe die 1887 geschaffene Skulptur aus weißem Marmor ersteigert. "Andromède" zeigt eine junge nackte Frau auf einem Felsen.

Römisches Badehaus in Südengland entdeckt

Gebäude stammt vermutlich aus drittem oder viertem Jahrhundert nach Christus

Archäologen haben die Überreste eines römischen Badehauses in Südengland entdeckt. Das private Bad sei zunächst mit Hilfe eines Radarsystems unter einem Park in Chichester lokalisiert worden, sagte der zuständige Bezirksarchäologe James Kenny. Eine Ausgrabung habe dann zwei Stadthäuser zu Tage gefördert. Zu einem der Häuser habe das private Bad gehört. Sein Besitzer müsse "sehr reich und wichtig" gewesen sein, mutmaßte der Archäologe. Bemerkenswert sei, dass die Gebäude mehr als 1000 Jahre lang in einer bewohnten Stadt überdauert hätten, so Kenny. "Es ist nahezu einzigartig, dass römische Überreste in dieser Art von Umgebung so vollständig überleben."

Künstler Wolfgang Tillmans will sich gegen AfD engagieren

Plakat-Kampagne vor der Bundestagswahl geplant

Der Künstler Wolfgang Tillmans, der sich 2016  in Großbritannien mit einer Plakat-Kampagne gegen den Brexit engagiert hatte, will sich auf ähnliche Weise auch in den Wahlkampf in Deutschland einmischen: "Ich will auf jeden Fall in den nächsten Monaten alles geben, was ich kann, damit die AfD so wenig Stimmen wie möglich bekommt", sagt Tillmans dem ZEITmagazin. "Idealerweise, so Tillmans, könnte erreicht werden, dass die AfD "vielleicht doch noch an der Fünfprozenthürde scheitert". Der 1968 in Remscheid geborene Fotograf und Künstler lebt in Berlin und London. 2000 wurde ihm der renommierte Turner Prize verliehen.

EKD kritisiert Rolle der Elbphilharmonie bei G20-Gipfel

Konzerthaus als "Bühne für die Mächtigen"

Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, hat eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Elbphilharmonie beim bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg eingefordert. "Man sollte ein Konzerthaus nicht umstandslos zur Bühne für die Mächtigen dieser Welt machen", fordert der langjährige Hamburger Propst in der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Dies gelte besonders dann, "wenn sich unter diesen Mächtigen einige hoch problematische Autokraten befinden". Namentlich nannte er den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Russlands Präsidenten Wladimir Putin. US-Präsident Donald Trump bezeichnete Claussen als Repräsentanten "amerikanischer Trashkultur", der für eine "politisch gefährliche Kunstverachtung" stehe. Zum Auftakt des Gipfels in Hamburg sind in der Elbphilharmonie ein Abendessen und Kulturprogramm für die Staats- und Regierungschefs geplant.

Neues Museum über Grabkultur in Rom vorgestellt

Exponate zeigen den Übergang vom Heidentum zum Christentum

In Rom ist ein neues Museum zur frühchristlichen Grabkultur vorgestellt worden. Die ausgestellten Marmorköpfe, Inschriften und Sarkophage wurden bei Grabungs- und Restaurierungsarbeiten der vergangenen 25 Jahre in der Domitilla-Katakombe sowie in umliegenden Grabstätten entdeckt und stammen aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert. Das Museum soll binnen einem Monat für Besucher geöffnet werden. Daran mitgewirkt haben die päpstliche Kommission für Archäologie und das Deutsche Archäologische Institut.

Benefiz-Konzert in Manchester mit Ariana Grande

Zum Gedenken an die Opfer des Terror-Anschlags

Pop-Sängerin Ariana Grande will am kommenden Sonntag bei einem Benefiz-Konzert für die Opfer des Terror-Anschlags in Manchester auftreten. Auch Teenie-Star Justin Bieber, die Gruppe Coldplay, Katy Perry, Miley Cyrus und Take That sollen bei dem Event auf dem Kricket-Gelände von Old Trafford mitwirken, wie die Veranstalter mitteilten. Bei einem Konzert Grandes am vergangenen Montag in der Manchester Arena hatte der Attentäter Salman Abedi mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

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