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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 12.05.2008

Maria Regina Martyrum - Zu Ehren der Blutzeugen

Von Lutz Nehk, Berlin

Frauen-Bildnis (Lutz Nehk)
Frauen-Bildnis (Lutz Nehk)

Der Ort ist im katholischen Deutschland etwas in Vergessenheit geraten. Die Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin. Bei ihrer Errichtung in den 50ger und 60ger Jahres des letzten Jahrhunderts stand der Wunsch im Vordergrund, die jüngste Deutsche Vergangenheit aufzuarbeiten. Durch die Initiative vieler katholischer Verbände, Einrichtungen und Einzelpersonen konnte das Projekt realisiert werden. In der Nähe der Hinrichtungsstätte Plötzensee wurde die "Gedächtniskirche für die Blutzeugen der Glaubens- und Gewissensfreiheit in den Jahren 1933 bis 1945" erbaut. In Berlin gibt es derzeit hoffnungsvolle Bemühungen, diesem Ort wieder eine angemessene Beachtung zu schenken.

Irgendwann sollte ich mal meine Biographie schreiben. Nur zur eignen Erinnerung, um einen Überblick zu bekommen, was schon alles war. Welche Menschen, welche Ideen, welche Orte würden wohl eine wichtige Rolle spielen? Gibt es wohl einen roten Faden, ein Thema, das mir durch all die Jahre gleich bleibend wichtig war? Wo war und wo bin ich zu Hause? Einen Weg habe ich einmal zurückverfolgt, der mich an einen Ort geführt hat, den ich bis dahin überhaupt nicht im Blick hatte. Jedenfalls nicht so, dass ich hätte absehen können, wie bedeutsam er einmal für mich werden würde. Er war für mich so abgelegen, dass ich mir nicht vorstellen konnte, einmal zeitlich und emotional intensiv an ihn gebunden zu sein. Ich war auch gar nicht auf der Suche danach, wie ich mein zu Hause – um dieses Bild wieder aufzugreifen – um einen zusätzlichen Raum hätte erweitern können. So habe nicht ich diesen Ort gefunden, sondern der Ort hat mich gefunden.

Die Suche des Ortes nach mir hat schon in meiner Jugend begonnen. In der katholischen Jugendarbeit lernte ich den Jesuitenpater Hans-Georg Lachmund kennen. Er war damals Pfarrer der Berliner St. Canisius-Gemeinde. Es war keine sehr intensive Bekanntschaft, aber eine, die sich durch die Jahre hindurch immer wieder erneuerte. Immer wieder kreuzten sich unsere Wege. Zuletzt als er Seelsorger an der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Charlottenburg war. Wegen einer schweren Krankheit konnte P. Lachmund dann keine Gottesdienste mehr in der Gedenkkirche feiern. Eine Schwester des Karmels rief mich an, ob ich denn einen Gottesdienst in Vertretung für den Pater übernehmen könnte. Ich fragte sie, wie sie denn gerade auf mich käme. P. Lachmund habe ihr meinen Namen genannt und mich empfohlen, sagte sie. Ich sagte ihr zu. Der Ort, die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum und die Schwestern des Karmel hatten mich gefunden.

Pater Hans-Georg Lachmund starb im August 2005. Aus der Vertretung an einem Wochentag sind zwei Wochentage geworden und die Mitarbeit in der Ökumene, die an diesem Ort intensiv gepflegt wird.

Der Ort ist das Programm des Ortes. Die Kirche steht am Heckerdamm in Berlin-Charlottenburg-Nord. Keine fünf Minuten mit dem Auto entfernt, am Hüttigpfad, ist die Gedenkstätte Plötzensee. 1951 wurde sie eingerichtet. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Ernst Reuter, unterschrieb die Urkunde, die in den Grundstein gelegt wurde. Darin wird die Bedeutung dieses Ortes beschrieben.

"An dieser Stelle sind in den Jahren der Hitlerdiktatur von 1933 bis 1945 Hunderte von Menschen wegen ihres Kampfes gegen die Diktatur für die Menschenrechte und politische Freiheit durch Justizmord ums Leben gekommen. Unter diesen befanden sich Angehörige aller Gesellschaftsschichten und fast aller Nationen. Berlin ehrt durch diese Gedenkstätte die Millionen Opfer des Dritten Reiches, die wegen ihrer politischen Überzeugung, ihres religiösen Bekenntnisses oder ihrer rassischen Abstammung diffamiert, misshandelt ihrer Freiheit beraubt oder ermordet worden sind." (www.gedenkstaette-ploetzensee.de)

In der Zeit zwischen dem 8. August 1944 und dem 9. April 1945 wurden in Plötzensee 89 Menschen ermordet, die dem Widerstandskreis des 20. Juli 1944 zugerechnet werden können oder diesen unterstützt haben. Der 20. Juli ist der Tag des gescheiterten Attentats auf den Naziführer Adolph Hitler.

Der Text der Grundsteinurkunde der Gedenkstätte korrespondiert mit der Inschrift der Grabanlage in der Krypta, der Unterkirche der Gedenkkirche Regina Martyrum:
Allen Blutzeugen, denen das Grab verweigert wurde – allen Blutzeugen deren Gräber unbekannt sind. Pater Alfred Delp, geboren 15. September 1909, gestorben 2. Februar 1945; Dompropst Bernhard Lichtenberg, geboren 3. Dezember 1875, gestorben 5. November 1943; Dr. Erich Klausener, geboren 25. Januar 1885, gestorben 30. Juni 1934

Die drei Namen stehen stellvertretend für viele. Der Jesuitenpater Alfred Delp gehört zu dem Widerstandskreis des 20. Juli. Seine Leiche wurde wie die der anderen Hingerichteten verbrannt und die Asche auf den Rieselfeldern Berlins verstreut. So hatte Hitler persönlich es angeordnet.

Bernhard Lichtenberg, Dompropst an der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin, betete öffentlich "für die verfolgten nichtarischen Christen und für die Juden". Er starb auf dem Transport in das KZ Dachau. Ursprünglich war vorgesehen, seinen Leichnam hier in der Gedenkkirche zu bestatten. Sein Grab ist jetzt in der Unterkirche der St. Hedwigs-Kathedrale. Er zählt zu den "Gerechten unter den Völkern" in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. 1996 wurde er von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Dr. Erich Klausener, der dritte Name, fand hier tatsächlich seine letzte Ruhestätte. Er war ein hoher Beamter im Reichsverkehrsministerium und Vorsitzender der Katholischen Aktion im Bistum Berlin. Er rief die katholischen Christen öffentlich auf, den Staat mit den Kräften der Kirche aufzubauen. Das trug ihm die Feindschaft der Nationalsozialisten ein. Er wurde Juni 1934 in einer Mordaktion der Nazis in seinem Dienstzimmer erschossen.

Die Anregung zum Bau einer "Gedächtniskirche für die Blutzeugen der Glaubens- und Gewissensfreiheit in den Jahren 1933 bis 1945" zu bauen, kam aus den Reihen des Berliner Domkapitels. Anfang der 50ger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde sie von dem damaligen Bischof Wilhelm Weskamm aufgegriffen. Bei zwei Katholikentagen in Berlin, 1952 und 1958, warben er und sein Nachfolger Julius Döpfner für diese Idee. Es gelang ihnen, die deutschen Nachkriegskatholiken für das Vorhaben zu gewinnen und die Mittel für den Bau der Kirche zu sammeln. Der Würzburger Dombaumeister Hans Schädel und der Architekt Friedrich Ebert haben den Bau geplant und errichtet.

Zu Recht ist dies nun eine "Gedenkkirche der Deutschen Katholiken". Hier ist bis heute der einzige zentrale katholische Ort in Deutschland der Mahnung und der Erinnerung. Ein Ort, der in seiner Architektur und Ausstattung eindeutig auf dieses Ziel ausgerichtet ist. Es ist ein Ort, der mich ganz auf den Weg des Martyriums konzentriert: Gefängnishof und Appellplatz, Kerkerzelle, Ort Hinrichtung und des Todes.

Schon die Ankunft gibt Auskunft. Mein erster Blick fällt auf eine hohe Mauer. Grauer Beton. Dem Eindruck der Gefängnismauer entspricht der Glockenturm als Wachturm. Ich betrete den Ort seitlich durch ein großes Tor. Ich stehe auf einem großen Platz, durch schwarze Wände eingegrenzt. An der Wand dem Eingang gegenüber ein Kunstwerk, der Kreuzweg, der sich erst nach dem zweiten, dritten, vierten Hinsehen erschließt. Der Eindruck, hier auf einem trostlosen Gefängnishof zu stehen, ist gewollt.

An der Stirnseite des Platzes das Hauptgebäude Wie ein riesiger Kasten erhebt es sich über den Platz – nur Wand, nur Mauer. Im ersten Stock des Gebäudes, der Hauptraum. Wieder nur Wand in grauem Beton. Leicht strukturiert durch hervorgehobenen und zurückgesetzte Flächen und die Maserung der Verschalbretter. Licht fällt nur durch ein schmales Fensterband in der Decke. Eine dunkle, eine fensterlose Zelle. Und obgleich der Raum riesig, ist befällt einen Verlassenheit. Vielleicht bekommt einer die Ahnung der Einsamkeit eines Eingekerkerten.

Unter dem Hauptraum, hinter der Treppe, die "Grabanlage". Das "Herzstück" des Ortes. Ein dunkler Raum. Vor einer Betonwand das Bild der Pietà, die Mutter der Schmerzen. Maria mit ihrem toten Sohn. Zu ihren Füßen die Gräber der Märtyrer. Rechts und links der Betonwand ein Durchgang zu dem Ort der gottesdienstlichen Versammlung für die Werktage. Hier verrichten die Schwestern des Karmels ihr Stundengebet, hier feiern sie die Eucharistie. Immer in der Gemeinschaft mit Menschen, die diesem Ort verbunden sind.
Hier, in dieser Gemeinschaft des Gebetes, in der Feier der Hingabe Jesu in den Tod, in der Feier seiner Auferstehung – hier beginnt dieser dunkle, dieser betonharte Ort hell und offen zu werden. Hier wird er Kirche, die immer glaubt, die immer hofft, die immer liebt. Deshalb hat diese Kirche auch nur dunkle Seiten. Nie trifft der geradeaus gerichtete Blick auf Dunkelheit. Helligkeit strahlt dem Betrachter entgegen. Mein Blick weiter sich in eine Zukunft voll Hoffnung.

Die mächtig aufragende Wand der über dem Hof schwebenden Kirche ist mit Marmorkieselplatten verkleidet. In Sonnelicht strahlt sie leuchtend weiß und gibt den Hintergrund für die goldene Plastik der "Apokalyptischen Frau". Das Motiv stammt aus der Geheimen Offenbarung des Johannes.

Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. (Offb 1, 1-5)

Das Gute, das Kind und die Frau, im Kampf gegen den großen Drachen, das Böse. Hier wird Maria gezeigt, die Patronin der Kirche. Die Frau steht stellvertretend für die ganze Kirche, die immer in der Auseinandersetzung mit den Bösen Mächten der Welt steht.

So wie der dunkle Gefängnishof durch die hell leuchtende Wand und das goldene Bild der apokalyptischen Frau zu einem "Feierhof" wird, so ist es auch in der Oberkirche. Das Altarbild von Georg Meistermann reißt die beklemmende Enge des Raumes auf. Dunkle Farbflächen werden wie Teile aus der Wand gesprengt und an den Rand des Bildes geschleudert. Helle Farben und Symbole brechen durch. Ganz im Hintergrund erscheint ein strahlendes Weiß. Im Zentrum des Bildes steht das Lamm Gottes. Es schwebt gewissermaßen über dem Altar, am dem die Gemeinde die Hingabe Jesu als das "Lamm Gottes" feiert. Auch dieses Bild stammt aus der Apokalypse des Johannes. War das Bild der Frau ein Hinweis auf Kampf und Auseinandersetzung, so ist das Altarbild ein Hinweis auf Rettung und Trost.

Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm. Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden, und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten. Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. ( Offb 7, 9-10, 14, 16.17)

Auch die Unterkirche ist geprägt von der Spannung der Dunkelheit und des Lichts. Die Pietà des Künstlers Fritz Koenig steht vor einer vergoldeten Betonwand. Auf der einen Seite noch rau und derb und doch schon in der königlichen Farbe des Sieges. Und will man auch hier einen Bezug zur Apokalypse des Johannes herstellen, wäre das Bild von dem Neuen Jerusalem, der Neuen Stadt zutreffend: Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut, und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas. ( Offb 21, 18)

Die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, ein Ort der mich gefunden hat. Es ist nicht nur die Architektur und die ganze Anlage des Ortes die mich hinein nimmt in die Erinnerung und Mahnung. Es ist nicht nur die Spannung zwischen den dunklen Seiten der Geschichte und der hoffnungsvollen Perspektive, die den Besucher ergreift. Es sind auch und vor allen Dingen die Menschen, die hier leben und wirken. Seit 25 Jahren ist die Gedenkkirche verbunden mit dem Karmel Regina Martyrum. Die Ordensschwestern haben das Kloster gleich neben der Kirche. Es ist kein Zufall, sondern Absicht. Die Karmelitinnen sind an diesen Ort gekommen, um ihn gewissermaßen für die Menschen aufzubereiten und lebendig werden zu lassen. Das geschieht auf der einen Seite durch ihre Präsens in der Gedenkkirche, ihre Gebet und ihre Gottesdienste. Dabei ist der Konvent immer erweitert durch Menschen, die mitfeiern, weil sie dem Ort verbunden sind. Die Schwestern bieten ihre klösterliche Gemeinschaft aber auch als Hilfe an. Auf ihrer Internetseite stellen sie ihr Angebot als "kontemplatives Kloster" in der Großstadt vor.

Die Großstadt braucht, heute mehr denn je, Räume der Stille, in denen der Mensch aufatmen und zu sich selbst finden kann. Je lauter und anonymer das Leben gerade in der Großstadt ist, umso notwendiger werden solche Gegensätze. Die Schwestern des Karmel in Berlin erleben es als Herausforderung und als Chance, in dieser Stadt einen Raum des Gebetes zu schaffen, der suchenden Menschen stets offen steht. Raum des Gebetes - das meint Abstand, Zurückgezogenheit und zugleich Offenheit, Gott und dem Menschen zugewandt sein. Die Gemeinschaft trägt einen solchen Raum, wenn jede Schwester und alle zusammen sich immer neu auf den Weg der Freundschaft mit Gott und dem Menschen gerufen wissen. (www.karmel-berlin.de)

Das Wort "Freundschaft" weist noch in eine andere Richtung: Freundschaft mit den Christinnen und Christen der evangelischen Gemeinde. Sie hat ihre Kirche unmittelbar neben der Gedenkkirche. Auch das evangelische Gemeindezentrum Plötzensee fühlt sich in besonderer Weise der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, dem Widerstand gegen Terror und Gewalt und der Wahrung der Menschenrechte verpflichtet. (www.charlottenburg-nord.de) So ist in dem gemeinsamen Anliegen eine ökumenische Freundschaft entstanden, die ihren Ausdruck zum Beispiel in einem monatlichen Friedensgebet findet, in den Plötzenseer Tagen Ende Januar und einer jährlichen Gedenkveranstaltung am 20. Juli. Dieser Ort nimmt mich also auch mit hinein in diese ökumenische Freundschaft. In das Zeugnis des einen Gottes und der einen Kirche. Gewiss gibt es Grenzen des Machbaren. Freundschaft wird diese Grenzen aushalten und sie letztlich überwinden.

Hier will sich die "ökumenische Freundschaft" fortsetzen, die zwei Glaubenszeugen von Plötzensee verbunden hat: Den Protestanten Helmuth James von Moltke und den katholischen Jesuitenpater Alfred Delp. Am Ende haben sie sich in ökumenischer Glaubensgemeinschaft für den von ihnen bezeugten Gott hängen lassen. Am letzten Tag des Jahres 1944 schreibt Pater Delp an einen anderen Mitgefangenen:

"Und wenn wir wieder draußen sind, wollen wir zeigen, dass mehr damit gemeint war und ist als eine persönliche Beziehung. Die geschichtliche Last der getrennten Kirchen werden wir als Last und Erbe weitertragen müssen. Aber es soll daraus niemals wieder eine Schande Christi werden. An die Eintopfutopie glaube ich so wenig wie Du, aber der eine Christus ist doch unteilbar und wo die ungeteilte Liebe zu ihm führt, da wird uns vieles besser gelingen als es unseren streitbaren Vorfahren und Zeitgenossen gelang. – Ich habe auch außer der Messe das Sakrament immer in der Zelle und rede mit dem Herrn auch oft über Dich. Er weiht uns hier zu einer neuen Sendung. Alles Gute und seinen gnädigen Schutz." (Delp, Gesammelte Schriften, Bd.4)

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrer Lutz Nehk, dem katholischen Senderbeauftragten für Deutschlandradio Kultur.

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