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Frühkritik | Beitrag vom 16.03.2016

MaerzMusikEine Herausforderung für Interpreten und Zuschauer

Von Philipp Quiring

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Der englische Komponist Max Richter bei den European Film Awards 2008 in Kopenhagen. (picture alliance / dpa / epa Scanpix Rune Evensen)
Der englische Komponist Max Richter bei den European Film Awards 2008 in Kopenhagen. (picture alliance / dpa / epa Scanpix Rune Evensen)

Es sei "ein Manifest für eine langsamere Gangart des Lebens", sagt der Komponist Max Richter über sein Wiegenlied "Sleep". Acht Stunden dauert das Stück - und soll die Zuhörer zum Einschlafen bringen.

Ob ein eigens für ein Stück gebauter Pavillon, der nach der Aufführung von Edgar Varèses "Poème électronique" wieder abgerissen wurde, oder das Orgelwerk "Organ²/ASLSP" von John Cage, das von über 600 Jahre Dauer ist: In der Musikgeschichte gab es immer wieder Extreme.

Im Rahmen von MaerzMusik wurde ein weiteres Werk außergewöhnlicher Konzeption der Öffentlichkeit vorgestellt: das Wiegenlied "Sleep" von Max Richter. Acht Stunden dauert das gesamte Werk, eine Herausforderung für Interpreten und Zuschauer gleichermaßen.

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