Hörspiel, vom 18.03.2015, 21:30 Uhr

März, Berlin

Von Irina Liebmann

Im März 1990 führte die Autorin Tagebuch. "Gegenwart festhalten in der Gegenwart. Keinen Abstand zulassen. Kein Abhauen. Wichtigkeiten vernachlässigen, nicht spinnen, aber aussprechen, was ich nicht vergessen habe, heute.

Die abgebaute Mauer verlief zwischen den Bezirken Kreuzberg (r) und Berlin Mitte (l). auf der rechten Seite der Martin-Gropius-Bau, links das Ostberliner Haus der Ministerien. (Aufnahme vom 29.3.1990). (picture alliance / dpa / DB Kneffel)
Berlin im März 1990. (picture alliance / dpa / DB Kneffel)

Wo bin ich gewesen? Was war? Von allem, was ich über den März 1990 geschrieben habe, sind drei Tage geblieben. Zwei im Osten und einer im Westen von Berlin ..." (Irina Liebmann)

Regie: Jörg Jannings
Komposition: Klaus Buhlert
Darsteller: Jutta Wachowiak, Irina Liebmann, Mex Schlüpfer, Dietrich Lehmann, Dieter Kursawe, Max Raabe, Kuba Gebel
Produktion: RIAS Berlin/ NDR 1990

Länge: 38'40

Irina Liebmann, 1943 in Moskau geboren, studierte Sinologie in Leipzig und lebt seit 1975 als freie Schriftstellerin in Ost-, später in Westberlin. Zuletzt erschienen "Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt"(Preis der Leipziger Buchmesse 2008) und "Drei Schritte nach Russland" (2013). Zahlreiche Hörspiele, zuletzt  "Erzähl mir von Russland" (RBB 2014).

Anschließend:
"central european time" von Cécile Wajsbrot (Länge:10'06)

 

 

 

 

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