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Literatur | Beitrag vom 12.08.2018

Lyriksommer: Verse übers MeerPlastikmüll, Migranten und der Rausch der Tiefe

Von Tobias Lehmkuhl

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Junge Frau am Wasser (imago)
Das Meer hatte schon immer seinen Platz in der Dichtung. (imago)

"Es gibt keine Literatur ohne das Meer", sagt der argentinische Dichter Sergio Raimondi. Schon immer hatte es seinen Platz in der Dichtung: als Ort des Schreckens, der Abenteuerlust und der Sehnsucht. In jüngster Zeit sind neue Deutungsaspekte hinzugekommen.

Das Meer hatte schon immer seinen Platz in der Dichtung: als Ort des Schreckens, als Motor der menschlichen Abenteuerlust, als Bild für Sehnsucht und Unendlichkeit. Es diente den Dichtern jahrhundertelang vor allem dazu, etwas über das feste Land und seine Bewohner zu sagen. Für die Eigenarten des Meeres hat sich lange niemand interessiert.

In jüngster Zeit allerdings hat sich der Fokus verschoben. Das Meer ist von einigen Dichtern mit all den Tieren und Pflanzen, die in ihm leben, als Raum eigenen Rechts und eigener Poesie entdeckt worden. Zudem treten immer deutlicher die Veränderungen der Meereswelt durch den Menschen in den Blick: die Industrialisierung der Fischgründe, die Degradierung der Ozeane zu Transitrouten, Frachtstraßen und Müllabladeplätzen.

Das vollständige Manuskript des Features können Sie hier nachlesen.

In unserer Reihe "Lyriksommer" beschäftigen wir uns im August immer freitags um 19.30 Uhr und sonntags um 0.05 Uhr mit Themen rund um die Lyrik. Bereits gesendet:
Poetischer Sprengstoff: Eine Reise durch Israel und Palästina zehn Jahre nach dem Tod des Dichters Mahmoud Darwish
Feature von Noemi Schneider
(Zeitfragen Literatur, 3. August 2018, 19.30 Uhr)
Drei Kritiker, drei Empfehlungen: Maren Jäger sowie Jan Bürger und Gregor Dotzauer diskutieren und empfehlen Lyrik-Neuerscheinungen. Eine Aufzeichnung aus dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach vom 18.7.2018. Moderation: Barbara Wahlster (Literatur, 5. August 2018, 0.05 Uhr)
Die nächste Sendung:
Freitag, 17. August, 19.30 Uhr, Zeitfragen Literatur
Letzter Koitus, letzter Tanz
Lyriker bedichten ausgestorbene Tierarten
Von Astrid Mayerle
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