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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 12.08.2016

Lyriksommer − Im Strudel der MöglichkeitenWenn Dichter Dichter übersetzen

Von Andrea Marggraf

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Johann P. Tammen. (picture alliance / Ingo Wagner)
Johann P. Tammen. (picture alliance / Ingo Wagner)

Was es heißt, die richtigen Wörter für die Spiegelung von Wirklichkeiten zu finden, darüber können Lyriker einiges erzählen. Vor allem, wenn sie Gedichte übersetzen sollen, stellt sich ihnen die Frage nach den adäquaten Wortbildern in einer anderen Sprache. Das erfahren einmal jährlich Dichter im rheinland-pfälzischen Edenkoben, die auf Dichter eines ausgewählten Gastlandes treffen.

Gemeinsam wird in einem intensiven Prozess die Poesie der Nachbarn ins Deutsche übersetzt. Bei der Suche nach den richtigen Wörtern müssen manchmal lange Wege gegangen werden.

Einer, der schon früh diesen Prozess erlebt und in der Zeitschrift "Die Horen" als Herausgeber dokumentiert hat, ist der Lyriker Johann P. Tammen. Er kennt die Gefährdungen beim Aufbruch in das Land der Poesie.

Zusammen mit seinen Dichterkollegen, von denen er über die Jahre viele gefördert hat, tauchen wir ein in den Strudel lyrischer Möglichkeiten und Verwandlungen.

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