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Literatur / Archiv | Beitrag vom 09.08.2015

LyriksommerIch bin niemand. Wer bist Du?

Literatur im Gespräch

Moderation: Dorothea Westphal

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Emily Dickinson (Imago/United Archives International)
Emily Dickinson (1830-1886) (Imago/United Archives International)

Deshalb senden wir die Langfassung des Gesprächs mit Gedichtbeispielen. 150 Jahre sind ihre Gedichte alt - und sind doch modern. Dafür sorgen der knappe, präzise und äußerst unkonventionelle Umgang mit der Sprache, die überraschenden Gedanken, die darin aufblitzen sowie die Vielfalt der Themen.

Emily Dickinson, 1830 geboren und mit 56 Jahren in Massachussets gestorben, hatte zu Lebzeiten auf die Veröffentlichung ihrer Gedichte und damit auf möglichen Ruhm verzichtet. Nur zehn wurden anonym und ohne ihre Zustimmung in Zeitungen abgedruckt. Dickinson schrieb ihre Gedichte in Notizbücher, die sie in einer Kiste aufbewahrte. Sie gilt längst als eine der berühmtesten amerikanischen Dichterinnen - und ist für viele doch immer noch ein Geheimtipp geblieben. Die erste vollständige, zweisprachige Ausgabe ihrer Gedichte könnte das ändern. Die Übersetzungen geben neue Einblicke in ein Werk, das immer noch viele Überraschungen birgt.

Zur ersten vollständigen, zweisprachigen Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson. Mit Gunhild Kübler und Heinz Ickstadt.

 

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