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Studio 9 | Beitrag vom 29.10.2015

Lyriker Lars GustafssonPoesie als Schule der Wahrnehmung

Moderation: Christopher Ricke und Anke Schaefer

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Lars Gustafsson, schwedischer Schriftsteller und Philosoph, aufgenommen am 03.03.2012 in Mainz. (picture alliance / Erwin Elsner)
Lars Gustafsson, schwedischer Schriftsteller und Philosoph, aufgenommen 2012. (picture alliance / Erwin Elsner)

Für seine Arbeit wurde der schwedische Dichter Lars Gustafsson mit dem Thomas-Mann-Literaturpreis ausgezeichnet. Wie schafft er es, mit seiner Lyrik den Gedankenraum zu öffnen? Wir haben mit ihm gesprochen.

Die Gedichte des schwedischen Lyrikers und Romanciers Lars Gustafsson weiten den Möglichkeitssinn. Das Stück "Der Hase" aus dem 2014 erschienen Gedichtband "Das Feuer und die Töchter" zum Beispiel, erzählt vom Abschied von überkommenen Vorverständnissen, der den Gedankenraum öffnet für Fragen und Perspektivwechsel.

Gustafsson wurde am 29. Oktober 2015 in München mit dem Thomas-Mann-Literaturpreis ausgezeichnet. Die mit 25.000 Euro dotierte Ehrung wird gemeinsam von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Hansestadt Lübeck verliehen. Anke Schäfer sprach in "Studio 9" mit Lars Gustafsson.

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