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Interview / Archiv | Beitrag vom 26.11.2015

Lupinendrinks aus MeckpommMilch aus der Blume

Malte Stampe im Gespräch mit Marianne Allweiss und André Hatting

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Die blaue Lupine (picture alliance / dpa / Hinrich Bäsemann)
Die blaue Lupine (picture alliance / dpa / Hinrich Bäsemann)

Für Veganer und Vegetarier ist es vor allem schwer, ihre Kost vielfältig und variantenreich zu gestalten und dabei Lebensmittel zu finden, die sie mit den nötigen Nährstoffen versorgen. Ein Unternehmen aus dem deutschen Nordosten liefert nun nicht-tierisches Eiweiß aus der Lupine.

Veganer und Vegetarier können sich freuen. Es gibt nun eine neue Quelle für nicht-tierisches Eiweiß: Lebensmittel, beispielsweise Milch, aus der heimischen Lupine.

Malte Stampe, Geschäftsführer der Prolupin GmbH in Mecklenburg-Vorpommern, sieht in den Lupinen-Produkten eine sehr gute Alternative zu tierischen Eiweiß-Lieferanten:

"Grundsätzlich wissen wir, dass tierische Eiweiße weltweit endlich sind und dass wir einfach anfangen müssen, hier pflanzliche Alternativen zu entwickeln." 

Und auch zum Soja.

"Nur 0,01 Prozent des in Deutschland verarbeiteten Sojas kommt auch aus Deutschland. Und heimische blaue Süßlupine kommt aus Mecklenburg-Vorpommern." 

Stampes Unternehmen ist eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts und die dort tätigen Wissenschaftler aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern wurden für ihre Entwicklungen rund um die Lupine mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet.

Die Forscher schufen ein Verfahren, mit dem bitteres Lupinen-Eiweiß zur schmackhaften Proteinalternative für Fleisch, Kuhmilch, aber auch für Soja werden kann.

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