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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 01.04.2013

Lüge und Wahrheit

Bei den Geschichtenerzählern in Tennessee

Von Tom Noga

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Geschichten erzählen meist Eltern ihren Kindern. In Tennessee gibt es dafür eine ganze Kultur. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
Geschichten erzählen meist Eltern ihren Kindern. In Tennessee gibt es dafür eine ganze Kultur. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Storytelling ist eine Tradition in den abgelegenen Tälern der Appalachen, vor allem im Grenzgebiet der Staaten Tennessee, North Carolina und Virginia. Im 18. Jahrhundert war es die einzige Form, Neuigkeiten auszutauschen.

Dabei wurde ausgeschmückt und hinzugedichtet und fabuliert - aus dieser kreativen Ursuppe ist die Südstaatenliteratur entstanden. Die Tradition lebt fort, als Hauskreis, in Stadtbüchereien, die einmal in der Woche zu Erzählabenden einladen, und als professionelles Entertainment. Fixpunkt der Szene ist das Storytelling-Festival in Jonesborough, einem malerischen Dorf, das aussieht, als hätte es jemand aus dem 19. Jahrhundert in die Jetzt-Zeit gebeamt.


Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format

Tom Noga (privat)Tom Noga (privat)Tom Noga: "Bei Geschichtenerzählern denkt man an den Opa im Schaukelstuhl, der seinen Enkeln einen Schwank aus seiner Jugend erzählt, egal ob nun erfunden oder auch nicht. Was die Storyteller in den USA angeht, liegt man damit gar nicht so falsch."



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