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Lesart / Archiv | Beitrag vom 14.08.2018

Longlist zum Deutschen BuchpreisDiese 20 Romane sind im Rennen

20 Romane sind für den Deutschen Buchpreis nominiert. (Dlf Kultur)
Dürften sich bald in den Buchhandlungen stapeln: die Romane der Nominierten (Dlf Kultur)

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis steht fest. Aus 199 Romanen, die seit Herbst 2017 erschienen sind, hat eine Jury im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 20 Romane ausgewählt, die zu den besten der Saison zählen.

Die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2018 stehen fest: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 199 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2017 und dem 11. September 2018 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen.

Hier die Übersicht: 

Carmen-Francesca Banciu, Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten! (PalmArtPress, März 2018)
María Cecilia Barbetta, Nachtleuchten (S. Fischer, August 2018)
Maxim Biller, Sechs Koffer (Kiepenheuer & Witsch, September 2018)
Susanne Fritz, Wie kommt der Krieg ins Kind (Wallstein, März 2018)
Arno Geiger, Unter der Drachenwand (Carl Hanser, Januar 2018)
Nino Haratischwili, Die Katze und der General (Frankfurter Verlagsanstalt, August
2018)
Franziska Hauser, Die Gewitterschwimmerin (Eichborn, Februar 2018)
Helene Hegemann, Bungalow (Hanser Berlin, August 2018)
Anja Kampmann, Wie hoch die Wasser steigen (Carl Hanser, Januar 2018)
Angelika Klüssendorf, Jahre später (Kiepenheuer & Witsch, Januar 2018)
Gert Loschütz, Ein schönes Paar (Schöffling & Co., Februar 2018)
Inger-Maria Mahlke, Archipel (Rowohlt, August 2018)
Gianna Molinari, Hier ist noch alles möglich (Aufbau, Juli 2018)
Adolf Muschg, Heimkehr nach Fukushima (C.H.Beck, Juli 2018)
Eckhart Nickel, Hysteria (Piper, September 2018)
Josef Oberhollenzer, Sültzrather (Folio, März 2018)
Susanne Röckel, Der Vogelgott (Jung und Jung, Februar 2018)
Matthias Senkel, Dunkle Zahlen (Matthes & Seitz Berlin, Februar 2018)
Stephan Thome, Gott der Barbaren (Suhrkamp, September 2018)
Christina Viragh, Eine dieser Nächte (Dörlemann, Februar 2018)

Sieger wird Anfang Oktober bekanntgegeben

Im nächsten Schritt wird die Jury nun am 11. September mitteilen, welche sechs Schriftsteller/innen es auf die sogenannte Shortlist geschafft haben. Aus dieser Finalrunde wird anschließend der Preisträger oder die Preisträgerin gewählt. Wer schließlich den Preis erhält, wird die Jury am 8. Oktober im Frankfurter Römer bekannt geben.

Seit 2005 vergibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Deutschen Buchpreis zu Beginn der Frankfurter Buchmesse: Die Siegerin oder der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Nominierten der Shortlist jeweils 2500 Euro.

Im vergangenen Jahr hatte Robert Menasse den Preis für seinen Roman "Die Hauptstadt" erhalten. Dieser mache "unmissverständlich klar: Die Ökonomie allein, sie wird uns keine friedliche Zukunft sichern können", hieß es in der Begründung der Jury.

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