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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 31.07.2018

Lokführermangel in DeutschlandEs war einmal ein Traumberuf

Von Ludger Fittkau

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Lokführer Peter Flamm sitzt am 10.05.2017 bei Böblingen (Baden-Württemberg) im Führerstand des Intercity 2 der Deutschen Bahn. Der neue Fernverkehrszug soll ab 2017 Stuttgart und Zürich im Zweistundentakt verbinden. (dpa/Lino Mirgeler)
Ein Lokführer im Führerstand des Intercity 2 der Deutschen Bahn. (dpa/Lino Mirgeler)

Die Bahn findet kaum noch Lokführer. Unregelmäßige Arbeitszeiten und Pendlerleben sind schlechte Argumente. Sollte man gegensteuern? Oder fahren uns demnächst ohnehin Maschinen?

Aktuell fehlen allein im Bereich der Deutschen Bahn mehr als 1000 Lokführer. Claus Weselsky, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer – kurz GDL – sieht Streiks, unregelmäßige Arbeitszeiten und Pendlerleben als Gründe. Auch werde zu wenig Werbung vor allem in Schulen gemacht. 

Aber noch eine andere Komponente, die den Lokführerberuf im Augenblick wenig attraktiv erscheinen lässt: Der Satz von Ex-Bahnchef Grube: "2021 fahren wir autonom."

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