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Literatur / Archiv | Beitrag vom 12.06.2016

Literaturzeitschriften Mit viel Liebe und wenig Geld

Mit Sabine Scholl und Thomas Geiger

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Die Schriftstellerin Sabine Scholl.  (imago)
Die Schriftstellerin Sabine Scholl. (imago)

Sie sind Versuchslabore, Salons, Schaukästen: Manchmal wächst sich morgen zum Buch aus, was heute noch in einer Literaturzeitschrift steht. Die Schriftstellerin Sabine Scholl und der Herausgeber Thomas Geiger präsentieren ihre Favoriten.

"Akzente", "Merkur" und "Sinn und Form" sind seit Jahrzehnten die Leuchttürme der Zeitschriftenszene, "Schreibheft", "Wespennest", "Die Horen" und "Literatur und Kritik" sind kaum weniger etabliert. Daneben gibt es trotz der zunehmenden Konkurrenz im Netz eine große Zahl von Zeitschriften, die sich der Literatur in all ihren Formen widmen, oft mit viel Liebe und wenig Geld, dafür schön gestaltet. Sie sind Versuchslabore, Salons, Schaukästen und manchmal auch nur Textfriedhöfe. Sie bieten Blicke auf Schreibtische, in jahrelange Projekte oder überquellende Schubladen, und manches, was sie drucken, wird Jahre später ein Buch.

Die Schriftstellerin Sabine Scholl und der Herausgeber Thomas Geiger lesen mit Jörg Plath neue Literaturzeitschriften und präsentieren ihre Favoriten.

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