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Dienstag, 19.10.2021
 
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Literatur

Sendung vom 17.10.2021Sendung vom 10.10.2021
Eine Frau sitzt am Strand von Jaffa.

Israelische Autoren und ihr LandDie Utopie hat ihren Glanz verloren

"Wir sind nicht weiter gekommen. Wir haben kein neues Israel aus der alten jüdischen Welt erschaffen können", sagt Lizzie Doron. Auch andere israelische Schriftsteller blicken enttäuscht auf das, was gut 70 Jahre nach Staatsgründung aus dem Traum vom neuen Israel geworden ist.

Sendung vom 03.10.2021
Neu errichtete, gleichförmige Doppelhäuser stehen in einem Neubaugebiet in Berlin Pankow. (imago / photothek / Thomas Trutschel)

Der Traum vom VorstadtlebenEndlich Ruhe, Platz und Grün

Mit den Städten wachsen seit mehr als 150 Jahren die Vorstädte. Denn viele Menschen wollen dem Lärm, der Enge und dem Gestank entfliehen. Suburbia ist ein Traum – leider von vielen. Und daher eine Idylle wie auch eine Hölle.

Sendung vom 19.09.2021Sendung vom 12.09.2021Sendung vom 29.08.2021Sendung vom 22.08.2021Sendung vom 15.08.2021Sendung vom 08.08.2021Sendung vom 01.08.2021
Porträt des Lyrikers und Schriftstellers Johannes Jansen an seinem Schreibtisch in Berlin. (imago / gezett)

Berliner Rede zur Poesie 2021Ergebnis einer Isolation

Keine Rede von Corona: Das C-Wort fällt in Johannes Jansens Berliner "Rede zur Poesie" nicht. Das "Ergebnis einer Isolation", so ihr Titel, kann beängstigend viele Gründe haben. Der Lyriker deutet sie in Prosagedichten an.

Sendung vom 25.07.2021Sendung vom 18.07.2021Sendung vom 11.07.2021
Fotografie eines Stillebens mit einem Kochtopf aus dem ein Buch herausragt. (imago / Cavan Images)

Armut in der LiteraturWege nach unten

Der leere Bauch bringt große Kunst hervor – meist glauben das Gutgenährte. Sicher ist, dass das Menschheitsthema Armut nicht wenige Künstler im 19. Jahrhundert zu bedeutenden Romanen inspiriert hat. Dann trat es in den Hintergrund. Nun ist die Armut zurück in der Literatur.

Sendung vom 04.07.2021
Das historische Fort Saint-Jean an der Einfahrt zum Alten Hafen (Vieux-Port) in Marseille im Abendlicht. (picture-alliance / Maxppp Launette Florian)

Schreiben auf der Flucht, 1940 und heuteTransit Marseille

Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

Sendung vom 27.06.2021Sendung vom 20.06.2021
Lyrikerin Wanda Coleman vor einem Graffito in einer Unterführung. (IMAGO / Leemage)

Lyrik lesen"No Art" oder "Kunst"?

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände. Allein drei davon stammen aus den USA, ein vierter entstand dort.

Sendung vom 13.06.2021
Eine schwarze Brille liegt auf einem Stapel aufgeschlagener Bücher. (Unsplash / Tamara Gak)

Die Literaturkritik in der KritikWer bespricht wen?

Literaturkritik gibt es im Feuilleton und im Netz. Grün sind sich ihre Exponenten nicht immer. „Elektronisches Stammtischgeschnatter“ nannte Sigrid Löffler die Konkurrenz, die sich als moderner und aufgeschlossener begreift. Eine Debatte.

Sendung vom 06.06.2021Sendung vom 30.05.2021Sendung vom 23.05.2021Sendung vom 16.05.2021Sendung vom 13.05.2021Sendung vom 09.05.2021Sendung vom 02.05.2021
Erster Deutscher Schriftstellerkongress in den Kammerspielen des deutschen Theaters in Berlin unter Vorsitz von Ricarda Huch, 4.–8. Oktober 1947. Von links sitzend: Paul Ziegler (?), Rudolf Leonhard, Günther Weisenborn, Ricarda Huch, Hertha v. Gebhardt, Alfred Kantorowicz, Herman Ould, Friedrich Wolf u. Elisabeth Langgässer. (akg images / Abraham Pisarek)

West gegen OstWie der Kalte Krieg in die Literatur kam

Nach Kriegsende 1945 wurden Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den aufbrechenden Ost-West-Konflikt hineingezogen. Bruchstellen zeigten sich auf dem "Ersten Deutschen Schriftstellerkongress" im Oktober 1947 in Berlin.

Sendung vom 25.04.2021
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24.10.2021, 22:03 Uhr Literatur
Literatur und Wissenschaft
Mensch und Maschine
Raphaela Edelbauer spricht über KI und ihren Roman „Dave“ mit der Philosophin Katrin Misselhorn
Moderation: Dorothea Westphal
Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin
(Langfassung v. 17.09.2021)
Ein Programmierer arbeitet im Auftrag einiger Forscher an einem KI-Wesen mit dem Namen Dave. Ihm nachgebildet soll es sein - mit menschlichen Fähigkeiten und einem eigenen Bewusstsein. Dave soll die Menschheit retten oder jedenfalls das, was von ihr nach einer Endzeitkatastrophe übriggeblieben ist. In ihrem Roman verhandelt Raphaela Edelbauer das alte Thema von einer dem Menschen nachgebildeten Maschine neu: vor dem Hintergrund einer der großen Zukunftstechnologien, der KI. Katrin Misselhorn ist Professorin an der Georg-August-Universität Göttingen mit den Schwerpunkten Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie.
Im Gespräch geht es u.a. um die philosophischen Aspekte von KI und die Frage, was Menschlichkeit ausmacht.

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