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Donnerstag, 16.08.2018
 
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Literatur

Sendung vom 12.08.2018Sendung vom 05.08.2018
Ein aufgeschlagener Band mit einem Gedicht auf einem Tisch. Dazu eine Tasse Kaffee mit schöner Crema. (Thought Catalog/Unsplash)

LyriksommerDrei Kritiker, drei Empfehlungen

Die Kritikerin Maren Jäger sowie die Kritiker Jan Bürger und Gregor Dotzauer diskutieren und empfehlen Lyrik-Neuerscheinungen. Eine Aufzeichnung aus dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach vom 18.7.2018.

Sendung vom 29.07.2018Sendung vom 22.07.2018Sendung vom 15.07.2018Sendung vom 08.07.2018Sendung vom 01.07.2018Sendung vom 24.06.2018
Ein großes Bronzedenkmal der "Europa auf dem Stier mit Erdkugel und Taube" steht im Hafen der kretischen Stadt Agios Nikolaos. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Europäischer Autoren-GipfelEuropa ist mehr als nur ein Wort

20 Autoren - 20 Meinungen zum Thema Europa. Janne Teller zum Beispiel vermisst eine Definition von Identität, Dana Grigorcea die einheitliche Flüchtlingspolitik. Und Geert Buelens wünscht sich wahre, transnationale europäische Parteien.

Sendung vom 17.06.2018Sendung vom 10.06.2018
Autor Harry Mulisch (imago/Leemage)

Überlegungen zu EuropaDer prophetische Autorengipfel 1988

1988 dachten 50 Schriftsteller aus aller Welt, darunter Harry Mulisch und Adolf Muschg, im Schatten der Berliner Mauer über ein vereintes Europa nach. Mitte Juni treffen sich wieder zahlreiche Autoren in Berlin. Vorab senden wir noch einmal Auszüge des Europäischen Autorengipfels vor 30 Jahren.

Sendung vom 03.06.2018Sendung vom 27.05.2018Sendung vom 20.05.2018Sendung vom 13.05.2018
Eine Frau sitzt am Strand von Jaffa.

Israelische Autoren und ihr LandDie Utopie hat ihren Glanz verloren

"Wir sind nicht weiter gekommen. Wir haben kein neues Israel aus der alten jüdischen Welt erschaffen können", sagt Lizzie Doron. Auch andere israelische Schriftsteller blicken enttäuscht auf das, was 70 Jahre nach Staatsgründung aus dem Traum vom neuen Israel geworden ist.

Sendung vom 06.05.2018Sendung vom 29.04.2018Sendung vom 22.04.2018Sendung vom 15.04.2018
"Brain Poetry" heißt ein literarisches Kunstprojekt, mit dem ein Besucher am 07.10.2014 im Pavillon des Gastlandes Finnland auf der Buchmesse in Frankfurt am Mai nur mit seinen Gehirnströmen ein Gedicht erzeugt. (dpa / Boris Roessler)

Lyrik lesen Gedichte voller Widerhaken mit Langzeitwirkung

Gedichte können alles. Sie sind spielerisch, grüblerisch, öffnen Räume und Perspektiven, führen ins Unbekannte, machen Vertrautes fremd – oder umgekehrt. Eine Kritikerin, zwei Kritiker, drei Neuerscheinungen - und drei Empfehlungen.

Sendung vom 08.04.2018
Der Buchladen "Schwarze Risse" in Berlin Kreuzberg (Mai 2016).   (imago / Steinach)

Linker BuchhandelTotgesagte leben länger

Nach der Studentenrevolte 1968 entstanden viele linke Buchhandlungen. Sie verstanden sich als Avantgarde der Republik und waren damit gar nicht so weit entfernt vom Standesbewusstsein ihrer bürgerlichen Kollegen, die stolz waren, es mit einer geistigen Ware zu tun zu haben.

Sendung vom 25.03.2018Sendung vom 11.03.2018Sendung vom 04.03.2018Sendung vom 25.02.2018Sendung vom 18.02.2018
Dieses Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt, wie Apoll Marsyas häutet (Active Museum). (imago stock&people)

Der Marsyas-MythosDer Musikwettstreit zwischen Apoll und Marsyas

Marsyas spielte so lustvoll auf der Doppelflöte, dass er den Gott Apoll zum Wettstreit herausforderte und besiegte. Dafür ließ ihn Apoll bei lebendigem Leib häuten. Der Marsyas-Mythos dient bis heute als Parabel über das Verhältnis von Schönem und Hässlichem, Ohnmacht und Macht.

Sendung vom 11.02.2018
Die argentinische Schriftstellerin Selva Almada (imago stock&people)

Schriftstellerinnen aus LateinamerikaMikrokosmen und Computerviren

Lateinamerikas Literatur boomt. Doch anders als in den 60ern und 70ern, als García Márquez, Mario Vargas Llosa und Julio Cortázar Erfolge feierten, liest man heute Frauen: Schriftstellerinnen wie Selva Almada, Esther Andradi, Samanta Schweblin und Pola Oloixara.

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19.08.2018, 00:05 Uhr Literatur
Lyriksommer
Du hast keine Brüste, die ich besingen könnte
Lyrikerinnen schreiben über Männer
Von Cornelia Sturm
(Wdh. v. 07.08.2011)
Jahrtausendelang haben die Dichter die Frauen besungen. An Lobeshymnen auf das weibliche Geschlecht, auch an Verdammungen desselben fehlt es in der von Männern verfassten Literatur nicht. Schriftstellerinnen haben da einiges nachzuholen. Leichter haben sie es durchaus nicht. An Anlässen zu Verfluchungen der Männer mangelt es zwar nicht, aber der erste Blick offenbart einen entscheidenden Mangel, den Aldona Gustas in aller Deutlichkeit ausspricht: "Du hast keine Brüste, die ich besingen könnte." Herausfordernder könnte die Lage nicht sein. Die Dichterinnen beweisen allerdings beträchtlichen Einfallsreichtum. Wenn sie die Männer lobpreisen, dann tun sie es hymnisch und ironisch, nachdenklich und schnoddrig.

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