Seit 00:05 Uhr Literatur

Sonntag, 21.04.2019
 
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Literatur

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Der Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse, 1877 - 1962, hochbetagt in seinem Haus in Montagnola im schweizerischen Tessin (picture alliance / akg-images)

Letzte Gedichte Worte im Angesicht des Todes

Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost. Im Angesicht des Todes versuchen Dichterinnen und Dichter dem Sterben mit Haltung zu begegnen.

Sendung vom 17.02.2019
Mehrere Windmühlen stehen in einer Landschaft in Spanien (Panthermedia/imago)

Literarisches ElementLuft zum Lesen

Als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte, blieb dem ein oder anderen Leser die Luft weg. Das unsichtbare Element taucht in vielen Romanen auf - sei es das Lungensanatorium bei Thomas Mann oder die Luftverschmutzung bei Monika Maron.

Sendung vom 10.02.2019Sendung vom 03.02.2019
Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)

Poetica 2019 in KölnDichtung als Rausch

In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

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Karl May wurde am 25. Februar 1842 geboren (picture-alliance / dpa)

Karl May als OrientversteherDas Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Der Mensch der Kaiserzeit war über den Islam gut informiert – so er Karl May gelesen hatte. Besonders dessen Orientromane vermitteln, was heute oft fehlt: eine Sehnsucht nach dem Osten, noch nicht verklebt von Touristikprospekten oder medialen Bildern

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Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

Literatur nach 1945Anfänge lesen

Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.

Sendung vom 25.11.2018
Junge Männer und Frauen sitzen und stehen in einem größeren Raum, sie schauen freundlich in die Kamera. (Mirko Lux)

Wettbewerb Open MikeWo Literaturkarrieren beginnen

Zum 26. Mal wurde in Berlin der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur. Er ist das Sprungbrett für den Nachwuchs - für die jungen Autoren heißt es: scheitern oder durchstarten. Doch wie originell und widerspenstig können da ihre Text noch sein?

Sendung vom 18.11.2018Sendung vom 11.11.2018
Ein Junge, der ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trägt, hängt mit dem Kopf nach unten über einer Wiese. Über seinem Gesicht hängt die deutsche Flagge in Falten. (imago/Westend61)

Jagoda Marinić und Thea Dorn im GesprächWas soll "deutsch" sein?

Die jüngsten Bücher von Jagoda Marinić und Thea Dorn scheinen einander zu berühren: "Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?" heißt das eine, "Deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten" das andere. Wir haben beide Autorinnen zusammengebracht.

Sendung vom 04.11.2018
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Zaudern, zagen, Worte wagen
Schüchternheit und Literatur
Von Uta Rüenauver
(Wdh. v. 29.10.2017)

Der Schriftsteller hadert mit der Welt, zweifelt an ihr und an sich - schafft er mehr oder weniger Großes dennoch oder deshalb?
Die Romantik prägte das Bild vom empfindsamen, an sich und der Welt zweifelnden Dichter, der in sozialer Abgeschiedenheit große Literatur schafft. In der Moderne repräsentierte Franz Kafka diesen Dichtertypus in solcher Vollkommenheit, dass er heute als exemplarisch Schüchterner gilt: hypersensibel, eigensinnig, voller Ängste und Selbstzweifel. Ein Mann, der am Tag ein angepasstes Leben als Versicherungsangestellter führt und nur nachts und etwas verschämt das tut, was er für seinen eigentlichen Lebenszweck hält: schreiben. Ist ein zaghaftes, zweifelndes Selbst- und Weltverhältnis produktiv für die Literatur? Zu hören sind die Schriftsteller Nico Bleutge, Mirko Bonné, Wilhelm Genazino, Sibylle Lewitscharoff, Marie NDiaye und Marion Poschmann.

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