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Mittwoch, 23.06.2021
 
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Literatur

Sendung vom 20.06.2021

Lyrik lesen"No Art" oder "Kunst"?

Lyrikerin Wanda Coleman vor einem Graffito in einer Unterführung. (IMAGO / Leemage)

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände. Allein drei davon stammen aus den USA, ein vierter entstand dort.

Sendung vom 13.06.2021
Eine schwarze Brille liegt auf einem Stapel aufgeschlagener Bücher. (Unsplash / Tamara Gak)

Die Literaturkritik in der KritikWer bespricht wen?

Literaturkritik gibt es im Feuilleton und im Netz. Grün sind sich ihre Exponenten nicht immer. „Elektronisches Stammtischgeschnatter“ nannte Sigrid Löffler die Konkurrenz, die sich als moderner und aufgeschlossener begreift. Eine Debatte.

Sendung vom 06.06.2021Sendung vom 30.05.2021Sendung vom 23.05.2021Sendung vom 16.05.2021Sendung vom 13.05.2021Sendung vom 09.05.2021Sendung vom 02.05.2021
Erster Deutscher Schriftstellerkongress in den Kammerspielen des deutschen Theaters in Berlin unter Vorsitz von Ricarda Huch, 4.–8. Oktober 1947. Von links sitzend: Paul Ziegler (?), Rudolf Leonhard, Günther Weisenborn, Ricarda Huch, Hertha v. Gebhardt, Alfred Kantorowicz, Herman Ould, Friedrich Wolf u. Elisabeth Langgässer. (akg images / Abraham Pisarek)

West gegen OstWie der Kalte Krieg in die Literatur kam

Nach Kriegsende 1945 wurden Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den aufbrechenden Ost-West-Konflikt hineingezogen. Bruchstellen zeigten sich auf dem "Ersten Deutschen Schriftstellerkongress" im Oktober 1947 in Berlin.

Sendung vom 25.04.2021Sendung vom 18.04.2021Sendung vom 11.04.2021Sendung vom 04.04.2021
Rumänische Roma spielen in in Ceuas auf. (AFP / Joel Robine)

"Zigeunerbilder" in der LiteraturMitschreiben am Klischee

An den Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma haben Dichtergrößen wie Goethe, Hesse und Hauptmann mitgeschrieben. Aber auch wohlmeinende literarische Stimmen von heute lassen sich eher von Wünschen leiten als von tatsächlichen Erfahrungen.

Sendung vom 02.04.2021Sendung vom 28.03.2021
Die inzwischen verstorbene DIchterin Barbara Köhler zwischen zwei gelben Lichtflecken.  (picture alliance / dpa | Patrick Seeger)

Lyrik lesenTender Lob der Aphrodite

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände, überraschend oft über Liebe und Trauer angesichts des frühen Todes von Barbara Köhler.

Sendung vom 21.03.2021Sendung vom 14.03.2021Sendung vom 07.03.2021Sendung vom 28.02.2021
Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)

Schriftsteller, die gehenIch ist ein Wanderer

Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben.

Sendung vom 21.02.2021Sendung vom 14.02.2021Sendung vom 07.02.2021Sendung vom 31.01.2021Sendung vom 24.01.2021
Historische Zeichnung eines Pestarztes aus dem 17. Jahrhundert. (Getty Images / DEA Picture Library / De AgostiniEditorial)

AnsteckungSeuchen in der Literatur

Seuchen überfordern den Verstand. Je tödlicher die Epidemie verläuft, desto verzweifelter der Versuch, ihr die Stirn zu bieten. Dann wird sie zur Prüfung, zum Strafgericht oder Selbstverrat - oder zur Erfindung, die zu leugnen ist.

Sendung vom 17.01.2021
Porträt von Patricia Highsmith. (Imago / Leemage / Sophie Bassouls)

Patricia Highsmith zum 100. GeburtstagRequiem für eine Katze

Die Messe gesungen, der Sarg beigesetzt, alle Cocktails geleert. Das Haus der Toten liegt – nein, nicht stumm. Das Radio in der Küche läuft. Und Charlotte, die Katze, erinnert sich an Patricia Highsmith, Tom Ripley und große wie kleine Verbrechen.

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27.06.2021, 22:03 Uhr Literatur
Männer ohne Verfallsdatum
Wie Werther und Bond die Welt eroberten
Von Dagmar Just
Produktion: DeutschlandRadio Kultur 2007
Zwei Zeiten, zwei Helden, ein klassisches Gegensatzpaar: Johann Wolfgang Goethes Werther und Ian Flemings James Bond. Der Leidensmann und der Lusttyp. Der Romantiker und der Technikfetischist. Der Aussteiger und der Konformist. Der unglücklich Liebende und der Womanizer. Der Selbstmörder und der Berufsmörder. Der Versager und der Sieger. Nichts scheint das Elitenidol des 18. und das Massenidol des 20. Jahrhunderts zu verbinden, alles sie zu trennen. Dennoch lösen beide im Abstand von 150 Jahren unabhängig voneinander Fieberreaktionen in einem Millionenpublikum aus, das für sie streitet, schlägt und tötet, sich seltsamen Moden unterwirft und im Netz outet. Wieso? Beide haben die Halbwertzeit moderner Helden längst überschritten. Dennoch scheinen sie alles andere als Auslaufmodelle zu sein: James Dean und Curt Cobain werden bis heute erfolgreich mit dem Wertherimage vermarktet, neue Actionhelden wie die Kämpfer gegen die Matrix oder Tarantinos Figuren nach dem Bonddesign kreiert. Wie passt das zur nicht nur von Forschern konstatierten "Krise der Männlichkeit"?

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