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Mittwoch, 28.07.2021
 
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Literatur

Sendung vom 25.07.2021Sendung vom 18.07.2021Sendung vom 11.07.2021
Fotografie eines Stillebens mit einem Kochtopf aus dem ein Buch herausragt. (imago / Cavan Images)

Armut in der LiteraturWege nach unten

Der leere Bauch bringt große Kunst hervor – meist glauben das Gutgenährte. Sicher ist, dass das Menschheitsthema Armut nicht wenige Künstler im 19. Jahrhundert zu bedeutenden Romanen inspiriert hat. Dann trat es in den Hintergrund. Nun ist die Armut zurück in der Literatur.

Sendung vom 04.07.2021
Das historische Fort Saint-Jean an der Einfahrt zum Alten Hafen (Vieux-Port) in Marseille im Abendlicht. (picture-alliance / Maxppp Launette Florian)

Schreiben auf der Flucht, 1940 und heuteTransit Marseille

Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

Sendung vom 27.06.2021Sendung vom 20.06.2021
Lyrikerin Wanda Coleman vor einem Graffito in einer Unterführung. (IMAGO / Leemage)

Lyrik lesen"No Art" oder "Kunst"?

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände. Allein drei davon stammen aus den USA, ein vierter entstand dort.

Sendung vom 13.06.2021
Eine schwarze Brille liegt auf einem Stapel aufgeschlagener Bücher. (Unsplash / Tamara Gak)

Die Literaturkritik in der KritikWer bespricht wen?

Literaturkritik gibt es im Feuilleton und im Netz. Grün sind sich ihre Exponenten nicht immer. „Elektronisches Stammtischgeschnatter“ nannte Sigrid Löffler die Konkurrenz, die sich als moderner und aufgeschlossener begreift. Eine Debatte.

Sendung vom 06.06.2021Sendung vom 30.05.2021Sendung vom 23.05.2021Sendung vom 16.05.2021Sendung vom 13.05.2021Sendung vom 09.05.2021Sendung vom 02.05.2021
Erster Deutscher Schriftstellerkongress in den Kammerspielen des deutschen Theaters in Berlin unter Vorsitz von Ricarda Huch, 4.–8. Oktober 1947. Von links sitzend: Paul Ziegler (?), Rudolf Leonhard, Günther Weisenborn, Ricarda Huch, Hertha v. Gebhardt, Alfred Kantorowicz, Herman Ould, Friedrich Wolf u. Elisabeth Langgässer. (akg images / Abraham Pisarek)

West gegen OstWie der Kalte Krieg in die Literatur kam

Nach Kriegsende 1945 wurden Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den aufbrechenden Ost-West-Konflikt hineingezogen. Bruchstellen zeigten sich auf dem "Ersten Deutschen Schriftstellerkongress" im Oktober 1947 in Berlin.

Sendung vom 25.04.2021Sendung vom 18.04.2021Sendung vom 11.04.2021Sendung vom 04.04.2021
Rumänische Roma spielen in in Ceuas auf. (AFP / Joel Robine)

"Zigeunerbilder" in der LiteraturMitschreiben am Klischee

An den Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma haben Dichtergrößen wie Goethe, Hesse und Hauptmann mitgeschrieben. Aber auch wohlmeinende literarische Stimmen von heute lassen sich eher von Wünschen leiten als von tatsächlichen Erfahrungen.

Sendung vom 02.04.2021Sendung vom 28.03.2021
Die inzwischen verstorbene DIchterin Barbara Köhler zwischen zwei gelben Lichtflecken.  (picture alliance / dpa | Patrick Seeger)

Lyrik lesenTender Lob der Aphrodite

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände, überraschend oft über Liebe und Trauer angesichts des frühen Todes von Barbara Köhler.

Sendung vom 21.03.2021Sendung vom 14.03.2021Sendung vom 07.03.2021Sendung vom 28.02.2021
Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)

Schriftsteller, die gehenIch ist ein Wanderer

Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben.

Sendung vom 21.02.2021
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01.08.2021, 22:03 Uhr Literatur
Reihe: Lyriksommer
Die Berliner Rede zur Poesie 2021 von Johannes Jansen
Aufzeichnung vom 13.06.2021
Johannes Jansens (geboren 1966 in Ost-Berlin) Rede zur Poesie ist ein Text in 34 Prosaminiaturen, in denen eine Poetik des Ausnahmezustandes entworfen wird. Es geht um die Angst, die in den Formen sitzt, und um den „Groll wider die Welt“. Es geht aber auch um epiphanische Momente des Herausgehobenseins aus dem Alltag, die einen deutlichen Zug ins Mystische aufweisen. Die „dezent geheiligte Botschaft“ der Rede verweist auf Jansens Nähe zu Autorinnen und Autoren wie Simone Weil, Angelus Silesius und den Rilke des Stundenbuchs und der Orpheus-Sonette. Mit einer in der Tiefe ankernden Klarheit werden die „hellen Momente“ beschrieben, in denen „Reibung entsteht und was klein ist das Wort führt“. Vom ernsten Spiel der Ordnung ist die Rede und vom klaren Gedanken, der den „Haushalt bestimmt“. Der Dichter wird als Überträger gedacht, der die Literatur für die Leserinnen und Leser zum Erlebnis werden lässt. Diese Rede erlaubt es ihnen, in sein durchsichtiges Hirn zu blicken und es dabei zu beobachten, „wie es auflädt und abstrahlt“.

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Apps statt AblageDer lange Weg zur digitalen Verwaltung
Illustration: Eine Person sortiert Akten in der Cloud. (imago / Ikon Images / Gregory Baldwin)

Corona hat schonungslos offengelegt, wie schlecht es um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung steht. Faxgeräte, Papierformulare und Wartenummern sind dort immer noch Alltag. Doch so langsam kommt Bewegung in einen trägen Apparat.Mehr

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