Donnerstag, 15.11.2018
 

Literatur

Sendung vom 11.11.2018

Jagoda Marinić und Thea Dorn im GesprächWas soll "deutsch" sein?

Ein Junge, der ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trägt, hängt mit dem Kopf nach unten über einer Wiese. Über seinem Gesicht hängt die deutsche Flagge in Falten. (imago/Westend61)

Die jüngsten Bücher von Jagoda Marinić und Thea Dorn scheinen einander zu berühren: "Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?" heißt das eine, "Deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten" das andere. Wir haben beide Autorinnen zusammengebracht.

Sendung vom 04.11.2018Sendung vom 28.10.2018Sendung vom 21.10.2018
Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas (picture alliance/KEYSTONE)

Péter NádasDas "Arbeitslied" und andere Essays

Nach den sehr umfangreichen Romanen "Parallelgeschichten" und den "Aufleuchtenden Details" legt Péter Nádas ein mit gut 500 Seiten geradezu schmales Werk vor: "Leni weint" enthält 30 Essays aus den Jahren seit 1989.

Sendung vom 07.10.2018
Mzcheta, Georgien, Vorderasien: Kloster Dschwari auf einem Hügel (picture alliance / imageBROKER)

Frankfurter Buchmesse 2018Georgien – Paradies am Rande Europas

In der Sowjetunion war Georgien das Land, wo die Zitronen blühen. Heute strebt das Land im Kaukasus nach Europa, auch literarisch. Wir reisen in den Kaukasus, treffen Autorinnen und Autoren und stöbern in der vielfältigen zeitgenössischen georgischen Prosa und Poesie.

Sendung vom 30.09.2018Sendung vom 23.09.2018Sendung vom 16.09.2018Sendung vom 09.09.2018Sendung vom 02.09.2018
Patricia Highsmith bei einer Lesung in der Buchhandlung Rennweg-Tor in Zürich, Mai 1982 (picture alliance / akg-images / Niklaus Stauss)

Küsse und KünsteDie vergessenen Musen der Künstlerinnen

Inspirierende Freundinnen von Künstlern sind bekannt. Wer aber spornte Künstlerinnen kreativ an? Patricia Highsmith und Marguerite Duras hatten mindestens je eine Muse. Dagmar Just unternimmt eine Reise zu einer weitgehend unsichtbaren Spezies.

Sendung vom 26.08.2018Sendung vom 19.08.2018Sendung vom 12.08.2018Sendung vom 05.08.2018
Ein aufgeschlagener Band mit einem Gedicht auf einem Tisch. Dazu eine Tasse Kaffee mit schöner Crema. (Thought Catalog/Unsplash)

LyriksommerDrei Kritiker, drei Empfehlungen

Die Kritikerin Maren Jäger sowie die Kritiker Jan Bürger und Gregor Dotzauer diskutieren und empfehlen Lyrik-Neuerscheinungen. Eine Aufzeichnung aus dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach vom 18.7.2018.

Sendung vom 29.07.2018Sendung vom 22.07.2018Sendung vom 15.07.2018Sendung vom 08.07.2018Sendung vom 01.07.2018Sendung vom 24.06.2018
Ein großes Bronzedenkmal der "Europa auf dem Stier mit Erdkugel und Taube" steht im Hafen der kretischen Stadt Agios Nikolaos. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Europäischer Autoren-GipfelEuropa ist mehr als nur ein Wort

20 Autoren - 20 Meinungen zum Thema Europa. Janne Teller zum Beispiel vermisst eine Definition von Identität, Dana Grigorcea die einheitliche Flüchtlingspolitik. Und Geert Buelens wünscht sich wahre, transnationale europäische Parteien.

Sendung vom 17.06.2018Sendung vom 10.06.2018
Autor Harry Mulisch (imago/Leemage)

Überlegungen zu EuropaDer prophetische Autorengipfel 1988

1988 dachten 50 Schriftsteller aus aller Welt, darunter Harry Mulisch und Adolf Muschg, im Schatten der Berliner Mauer über ein vereintes Europa nach. Mitte Juni treffen sich wieder zahlreiche Autoren in Berlin. Vorab senden wir noch einmal Auszüge des Europäischen Autorengipfels vor 30 Jahren.

Sendung vom 03.06.2018Sendung vom 27.05.2018Sendung vom 20.05.2018
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18.11.2018, 00:05 Uhr Literatur
zum beispiel w.
Tagung zum Werk von Michael Wildenhain
Von Jörg Plath

Vor 35 Jahren schrieb er über den Berliner Häuserkampf, heute über Väter, Terrorismus und Nationalsozialismus. Michael Wildenhain wird 60 Jahre alt.
‚zum beispiel k.‘ hieß 1983 die erste Veröffentlichung von Michael Wildenhain: Ein lustloser Student besetzt mit Freunden in Berlin ein Haus und wird enttäuscht. Ein Lebenssinn stellt sich wider Erwarten nicht ein, die Hausbesetzer finden nicht zueinander, und nach der Räumung durch die Polizei kehren Überdruss und Langeweile zurück. In seinen nächsten Büchern ‚Prinzenbad‘ und dem Gedichtband ‚Das Ticken der Steine‘ scheint Wildenhain ein Chronist des Häuserkampfes zu bleiben. Doch er ist in seiner von zahlreichen Zitaten durchsetzten und oft im Stakkato hetzenden, expressionistisch aufgeladenen Prosa dem Geschehen und seinen mit Sympathie betrachteten Helden nie so nahe, dass aus ihr Gesänge des Steinwurfs und der Rebellion werden. Die Subkultur ist heute als der historische Ort von Erfahrungen der Einsamkeit und Gewalt erkennbar, hier wird gegen die Hoffnungslosigkeit und für ein autonomes Lebensgefühl gekämpft. Diese Themen prägen auch 35 Jahre nach dem Debüt die Werke Wildenhains, der sich nach und nach anderen Themen zuwandte, den Vätern, dem Terrorismus und dem Nationalsozialismus etwa. Zu seinem 60. Geburtstag veranstaltete das Berliner Literaturforum im Brecht-Haus am 21. September ein Symposium.

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EndometrioseWenn die Regelschmerzen unerträglich werden
Demonstration für die bessere Erkennung von Endometriose im März 2016 in Paris. (imago / starface)

Viele Frauen leiden unter extrem starken Regelschmerzen, bei denen auch Schmerzmittel kaum helfen. Dahinter kann Endometriose stecken: eine Gewebeerkrankung, von der schätzungsweise jede fünfte Frau betroffen ist, die aber häufig nicht erkannt wird. Mehr

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