Seit 17:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 25.06.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Literatur

Sendung vom 23.06.2019Sendung vom 16.06.2019Sendung vom 09.06.2019Sendung vom 02.06.2019
Der Betrachter guckt von oben auf eine schwarze Schreibmaschine, die auf dunklen Holzbrettern steht. (Unsplash/ Patrick Fore)

Exil und KreativitätÜber das Schreiben in der Fremde

Das Exil ist ein lebensgefährliches Trauma, auch für Schriftsteller. Viele verzweifeln, verstummen und gehen unter. Manchen gelingt es, ihre Kreativität zu bewahren und sich mit ihr zu wappnen gegen die Zumutungen des neuen Lebens.

Sendung vom 30.05.2019Sendung vom 26.05.2019
Foto von der Landung aliierter Soldaten in der Normandie. (dpa / picture alliance / MAXPPP)

Der D-Day in der Literatur"Hochdramatisch war der Tag"

Bertolt Brecht saß gerade im entfernten Kalifornien beim Schach, als er die Neuigkeit erfuhr: Am 6. Juni 1944 begann die Landung alliierter Truppen in der Normandie. Wie reagierten Schriftsteller auf das historische Ereignis?

Sendung vom 19.05.2019
Der Schriftsteller Joseph Roth spaziert an der Seite einer Frau durch Paris. (dpa / picture-alliance / Imagno/Austrian Archives)

Joseph Roths letzte Jahre in ParisLeben, Schreiben, Trinken

Am Tag von Hitlers Machtergreifung verließ der Schriftsteller Joseph Roth Deutschland. „Inzwischen wird es Ihnen klar sein, daß wir großen Katastrophen zutreiben", schrieb er Stefan Zweig. In Paris fand Roth in dem Café "Tournon" einen Zufluchtsort.

Sendung vom 12.05.2019Sendung vom 05.05.2019Sendung vom 28.04.2019
Blick über das neu errichtete Tel Aviv von 1925. (picture alliance / dpa / Mary Evans Picture Library)

110 Jahre Tel AvivEine literarische Stadterkundung

Der "Frühlingshügel", wie Tel Aviv heißt, sollte eine Gartenstadt werden. 1909 erhielten die ersten 66 Familien per Los Grundstücke - in der ersten, noch zu bauenden hebräischen Stadt. Tel Aviv sollte bald zum Zentrum der jüdischen Immigration werden.

Sendung vom 21.04.2019Sendung vom 19.04.2019Sendung vom 14.04.2019Sendung vom 07.04.2019Sendung vom 31.03.2019Sendung vom 17.03.2019Sendung vom 03.03.2019Sendung vom 24.02.2019
Der Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse, 1877 - 1962, hochbetagt in seinem Haus in Montagnola im schweizerischen Tessin (picture alliance / akg-images)

Letzte Gedichte Worte im Angesicht des Todes

Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost. Im Angesicht des Todes versuchen Dichterinnen und Dichter dem Sterben mit Haltung zu begegnen.

Sendung vom 17.02.2019
Mehrere Windmühlen stehen in einer Landschaft in Spanien (Panthermedia/imago)

Literarisches ElementLuft zum Lesen

Als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte, blieb dem ein oder anderen Leser die Luft weg. Das unsichtbare Element taucht in vielen Romanen auf - sei es das Lungensanatorium bei Thomas Mann oder die Luftverschmutzung bei Monika Maron.

Sendung vom 10.02.2019Sendung vom 03.02.2019
Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)

Poetica 2019 in KölnDichtung als Rausch

In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

Sendung vom 27.01.2019Sendung vom 20.01.2019Sendung vom 13.01.2019Sendung vom 06.01.2019
Karl May wurde am 25. Februar 1842 geboren (picture-alliance / dpa)

Karl May als OrientversteherDas Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Der Mensch der Kaiserzeit war über den Islam gut informiert – so er Karl May gelesen hatte. Besonders dessen Orientromane vermitteln, was heute oft fehlt: eine Sehnsucht nach dem Osten, noch nicht verklebt von Touristikprospekten oder medialen Bildern

Seite 1/43
Oktober 2017
MO DI MI DO FR SA SO
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Verwandte Links

Nächste Sendung

30.06.2019, 00:05 Uhr Literatur
"Sie wob ihr Netz aus Gift"
Spinnen in der Literatur
Von Rolf Cantzen
(Wdh. v. 23.07.2006)

Im Anfang war ... die Spinne. Sie spinnt den Lebens- und Schicksalsfaden, sie ist die Schöpferin. Oder auch ein Dichterseelchen.
Ovid lässt in seinen Metamorphosen keinen Zweifel daran, dass die Menschen den Göttern im Spinnen überlegen sind. Der Weberin Arachne gelingen faszinierende Gespinste, was die für die Künste zuständige Göttin Athene zu einem Wettstreit provoziert. Athene vermag, einen Stoff mit einer passablen Geschichte und hübschen Ornamenten herzustellen, Arachne aber scheint die Wirklichkeit selbst in ihrem Wandteppich einzufangen, so lebendig wirkt er. Erzürnt zerstört Athene Arachnes Schöpfung und verwandelt die Konkurrentin in eine Spinne. Diese ist seitdem mit dem Teufel im Bunde. Die Spinne ist weiblich und giftig, sie wickelt ein, saugt aus und tötet ihre faszinierten Partner gleich nach der Befruchtung. Andererseits emanzipiert sie den Menschen, indem sie den Göttern trotzt. Sie schöpft aus ihrem Körper, nicht anders als die Dichter.

Buchkritik

Simon Strauss: "Römische Tage"Wenn man in Rom ist
Cover "Römische Tage" von Simon Strauss, im Hintergrund Rom. (Unsplash / Jaiph / Tropenverlag)

Simon Strauss spaziert durch die italienische Hauptstadt und notiert seine Beobachtungen. Was vom Rom-Besuch bleibt, meint unser Kritiker, ist die Abwehr großer Worte. Strauss' Betrachtungen sackten niemals ab in selbstbezügliche Koketterie.Mehr

Carys Davies: "West"Bizarre Geschichte eines Traumtänzers
Im Vordergrund ist das Cover des Buches "West"; im Hintergrund ist eine Aufnahme eines Berges zu sehen. (Luchtermann / Picture Alliance / NurPhoto / Nicolas Economou)

Der Fund riesiger Knochen weckt die Neugier des armen Farmers Bellmann. Er verlässt seine Familie, um nach den Tieren zu suchen. Jeder hält ihn für verrückt, nur ein junger Indianer begleitet ihn. Carys Davies hat mit West einen kraftvollen Roman geschriebenMehr

weitere Beiträge

Zeitfragen

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur