Seit 13:05 Uhr Bücherfrühling 2019

Samstag, 23.03.2019
 
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Literatur

Sendung vom 17.03.2019Sendung vom 03.03.2019Sendung vom 24.02.2019
Der Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse, 1877 - 1962, hochbetagt in seinem Haus in Montagnola im schweizerischen Tessin (picture alliance / akg-images)

Letzte Gedichte Worte im Angesicht des Todes

Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost. Im Angesicht des Todes versuchen Dichterinnen und Dichter dem Sterben mit Haltung zu begegnen.

Sendung vom 17.02.2019
Mehrere Windmühlen stehen in einer Landschaft in Spanien (Panthermedia/imago)

Literarisches ElementLuft zum Lesen

Als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte, blieb dem ein oder anderen Leser die Luft weg. Das unsichtbare Element taucht in vielen Romanen auf - sei es das Lungensanatorium bei Thomas Mann oder die Luftverschmutzung bei Monika Maron.

Sendung vom 10.02.2019Sendung vom 03.02.2019
Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)

Poetica 2019 in KölnDichtung als Rausch

In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

Sendung vom 27.01.2019Sendung vom 20.01.2019Sendung vom 13.01.2019Sendung vom 06.01.2019
Karl May wurde am 25. Februar 1842 geboren (picture-alliance / dpa)

Karl May als OrientversteherDas Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Der Mensch der Kaiserzeit war über den Islam gut informiert – so er Karl May gelesen hatte. Besonders dessen Orientromane vermitteln, was heute oft fehlt: eine Sehnsucht nach dem Osten, noch nicht verklebt von Touristikprospekten oder medialen Bildern

Sendung vom 01.01.2019Sendung vom 30.12.2018Sendung vom 23.12.2018Sendung vom 16.12.2018Sendung vom 09.12.2018Sendung vom 02.12.2018
Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

Literatur nach 1945Anfänge lesen

Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.

Sendung vom 25.11.2018
Junge Männer und Frauen sitzen und stehen in einem größeren Raum, sie schauen freundlich in die Kamera. (Mirko Lux)

Wettbewerb Open MikeWo Literaturkarrieren beginnen

Zum 26. Mal wurde in Berlin der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur. Er ist das Sprungbrett für den Nachwuchs - für die jungen Autoren heißt es: scheitern oder durchstarten. Doch wie originell und widerspenstig können da ihre Text noch sein?

Sendung vom 18.11.2018Sendung vom 11.11.2018
Ein Junge, der ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trägt, hängt mit dem Kopf nach unten über einer Wiese. Über seinem Gesicht hängt die deutsche Flagge in Falten. (imago/Westend61)

Jagoda Marinić und Thea Dorn im GesprächWas soll "deutsch" sein?

Die jüngsten Bücher von Jagoda Marinić und Thea Dorn scheinen einander zu berühren: "Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?" heißt das eine, "Deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten" das andere. Wir haben beide Autorinnen zusammengebracht.

Sendung vom 04.11.2018Sendung vom 28.10.2018Sendung vom 21.10.2018
Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas (picture alliance/KEYSTONE)

Péter NádasDas "Arbeitslied" und andere Essays

Nach den sehr umfangreichen Romanen "Parallelgeschichten" und den "Aufleuchtenden Details" legt Péter Nádas ein mit gut 500 Seiten geradezu schmales Werk vor: "Leni weint" enthält 30 Essays aus den Jahren seit 1989.

Sendung vom 07.10.2018
Mzcheta, Georgien, Vorderasien: Kloster Dschwari auf einem Hügel (picture alliance / imageBROKER)

Frankfurter Buchmesse 2018Georgien – Paradies am Rande Europas

In der Sowjetunion war Georgien das Land, wo die Zitronen blühen. Heute strebt das Land im Kaukasus nach Europa, auch literarisch. Wir reisen in den Kaukasus, treffen Autorinnen und Autoren und stöbern in der vielfältigen zeitgenössischen georgischen Prosa und Poesie.

Sendung vom 30.09.2018Sendung vom 23.09.2018
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31.03.2019, 00:05 Uhr Literatur
Der Genosse, der sich um uns kümmert
Die kubanische Dissidentenliteratur
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Fidel Castro ist tot, die Dissidentenliteratur Kubas aber lebt.
Gesellschaftskritik konnten die kubanischen Schriftsteller nach der Revolution fast nur im Rahmen des offiziellen Dogmas üben. Wer sich außerhalb des Spiels bewegte, fiel rasch in Ungnade. Als einen der Ersten traf sie Ende der 1960er-Jahre den Poeten Heberto Padilla. Die Repression gegen unbotmäßige Schriftstellerinnen und Schriftsteller dauert bis heute an, mitunter werden sie gar kriminalisiert wie zuletzt Angel Santiesteban. Er galt in den 1990er-Jahren als große literarische Hoffnung, seine Erzählungen erhielten offizielle Preise. Als sich Santiesteban aber in Blogs kritisch mit der politischen Situation auseinanderzusetzen begann, wurde er zunehmend schikaniert und schließlich wegen angeblicher häuslicher Gewalt zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach internationalem Druck kam er vorzeitig frei, wollte jedoch unbedingt in Kuba bleiben. Andere kritische Autoren seiner Generation wie Amir Valle, Enrique del Risco oder Antonio José Ponte entzogen sich dagegen den staatlichen Repressionen durch die Emigration. Die Dissidentenliteratur Kubas entsteht unter dramatischen Umständen.

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Jeong Yu-jeong: "Der gute Sohn"Familienhorror aus Fernost
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Die südkoreanische Bestseller-Autorin Jeong Yu-jeong zeichnet in ihrem Thriller "Der gute Sohn" das Porträt eines psychopathischen Killers – und entlarvt ein Familienidyll als Ort des stillen Schreckens. Ein großartiger Roman, meint unser Rezensent.Mehr

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