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Kompressor | Beitrag vom 02.08.2016

Liegen, lieben, träumenDie Kulturtheorie der Matratze

Irene Nierhaus im Gespräch mit Timo Grampes

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Eine Matratze liegt in Berlin auf dem Gehweg. (imago/Stefan Zeitz)
Eine Matratze liegt in Berlin auf dem Gehweg. (imago/Stefan Zeitz)

Was machen wir mit und was machen wir auf unseren Matratzen? Welche Kämpfe wurden auf ihnen gefochten? Die Kulturwissenschaftlerin Irene Nierhaus beschäftigt sich mit dem Ort der Intimität und Körperlichkeit.

Liegen, lieben, träumen: Die Matratze ist ein Ort der Intimität und Körperlichkeit, einer fernab des Gesellschaftlichen - so würde man vermuten. Doch was wir mit und auf unseren Matratzen so machen, hat mehr mit gesellschaftlichen Idealen und Auseinandersetzungen zu tun, als wir gemeinhin glauben.

Was uns die Matratze über die Geschichte der Körperlichkeit verrät, welche politischen Kämpfe auf ihr gefochten und wie sie in der Kunst zum Thema wird, darüber sprachen wir im "Kompressor" mit der Kulturwissenschaftlerin Irene Nierhaus.

Nierhaus gibt gemeinsam mit Kathrin Heinz das Buch "Matratze/Matrize: Möblierung von Subjekt und Gesellschaft. Konzepte in Kunst und Architektur" heraus.

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(Deutschlandradio Kultur, Politisches Feuilleton, 01.08.2016)

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