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Buchempfehlungen / Archiv | Beitrag vom 01.03.2014

Lesen!Buchempfehlungen März 2014

Lektüretipps aus der Literaturredaktion

Das Foto zeigt Bücher auf einem Ramschtisch.  (dpa/Robert B. Fishman)
Zuviel des Guten? Wir bieten Orientierung im Bücherdschungel. (dpa/Robert B. Fishman)

Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen. Die Liste der lesenswerten Neuerscheinungen wird von der Literaturredaktion des nationalen Kulturradios zusammengestellt als redaktionelle Bestenauswahl. Vorgestellt werden die Buchempfehlungen im Radiofeuilleton in der "Kritik". Die Listen sind jeweils als Leporello monatlich im Buchhandel erhältlich und beziehen sich auf die Bereiche Belletristik und Sachbuch.

Alan Sepinwall: Die Revolution war im Fernsehen
Übersetzt von Tom Bresemann, Christian Lux und Annette Kühn
Luxbooks/Wiesbaden 2014, 450 Seiten
"Mad Men", "Lost', "Breaking Bad': Der einflussreichste TV-Kritiker seines Landes wirft einen Blick in den einzigartigen Kosmos der amerikanischen Serienproduktion aus Kreativität, Hingabe und knallharter wirtschaftlicher Kalkulation. So geistreich wurde noch nie über das Innenleben des Fern sehens geschrieben. Für Serienfans und solche, die es werden wollen.

 

Pat Barker: Tobys Zimmer
Übersetzt von Miriam Mandelkow
Dörlemann/Zürich 2014, 400 Seiten
Scharfsichtig und so spannend wie ein Krimi: Dieser Roman wirft uns hinein ins Grauen, die Angst, die physischen und psychischen Verletzungen des Ersten Weltkriegs. Hier schreibt jemand mit unerbittlicher Präzision und Wucht – doch hinter dem Entsetzen leuchtet die Schönheit der Sprache.

 

Marie Dorléans: Der Gast
Übersetzt von Anna Taube
mixtvision/München 2014, 40 Seiten
Ein Pferd kommt zum Tee. Und dann geht es nicht wieder nach Hause! Diese einfache Geschichte hat Tiefsinn: Hier trifft die wilde Freiheit der Natur auf einen peniblen und ängstlichen Menschen, der alles tut, um den ungeliebten Gast wieder loszuwerden. Erzählt mit ausdrucksstarken Bilder und einer Menge Spaß. Bravo!

 

Christian Enzensberger: Nicht Eins und Doch - Geschichte der Natur
Die Andere Bibliothek/Berlin 2013, 450 Seiten
Ohne die Steine am Wegesrand gäbe es dieses Buch nicht. Der Schriftsteller und Spaziergänger Christian Enzensberger betrachtet sie lange, spricht sie an, und sie antworten – auf Bayerisch. Das ungewöhnliche Zwiegespräch eines Selbstdenkers mit der Natur. Ungewöhnlich, komisch, erhellend.

 

Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest
Hanser/München 2014, 448 Seiten
Schillernde Persönlichkeiten, reich, schön und gebildet: Mosebachs spätbürgerliches Verfallsszenario – das vor dem Hintergrund der Jugoslawienkriege der Neunzigerjahre ausgebreitet wird – changiert zwischen Thomas Mann und Loriot. Intelligente Unterhaltung, kulturgesättigt und voller Sprachlust.

 

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Buchempfehlungen

LektüretippsBuchempfehlungen Juni 2014
Die Cheops-Pyramide ist die älteste und größte der drei Pyramiden von Gizeh und wird deshalb auch als Große Pyramide bezeichnet. Sie ist die höchste Pyramide der Welt. (dpa picture alliance/ Felix Heyder)

Vorgestellt werden die Buchempfehlungen im Radiofeuilleton in der "Kritik". Die Listen sind jeweils als Leporello monatlich im Buchhandel erhältlich und beziehen sich auf die Bereiche Belletristik und Sachbuch. Mehr

LektüretippsBuchempfehlungen Mai 2014
Eine Lesebrille liegt auf einem Bücherstapel. (picture alliance / dpa / Ismo Pekkarinen)

Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen. Die Liste der lesenswerten Neuerscheinungen wird von der Literaturredaktion des nationalen Kulturradios zusammengestellt. Mehr

LektüreBuchempfehlungen April 2014
Auf der Buchmesse in Leipzig schauen sich Besucher in der Kinderbuchhandlung Bücher an, aufgenommen am 17.03.2013.  (picture-alliance/ dpa / Waltraud Grubitzsch)

Die fünf Besten im April: Margaret Atwood: "Die Geschichte von Zeb", Saša Stanišić: "Vor dem Fest", Hilal Sezgin: "Artgerecht ist nur die Freiheit", Gaito Gasdanow: "Ein Abend bei Claire" und Lemony Snicket/Jon Klassen: "Dunkel"Mehr

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